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NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath
Neue Bäume für den Obstsortengarten
3. Pflanztag am 17. März 2012

Mit dem Rheinischen Obstsortengarten und dem dazugehörigen Fonds bei der NABU-Stiftung Naturerbe NRW wurde die Grundlage für den Erhalt aller alten rheinischen Obstsorten gelegt. Bei der NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath entsteht in den kommenden Jahren ein Garten für 400 bis 500 alte und fast verschwundene Obstsorten. Mit der Anlage des Obstsortengartens werden vom Aussterben bedrohte Sorten dauerhaft gesichert und öffentlich zugänglich gemacht. Am 17. März 2012 findet der nächste Pflanztag statt. Dazu gibt es viele interessante Angebote für Besucher.
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NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath
Die NABU-Station im Kreis Heinsberg
Gebiete mit der größten Artenvielfalt bilden die teilweise heute schon als Schutzgebiet ausgewiesenen Wald-, Moor-, Feucht- und Heideflächen sowie die Flußauen im Kreis Heinsberg. Allerdings bedürfen viele dieser Gebiete intensive Pflegemaßnahmen um sie zu erhalten. So müssen z. B. Heideflächen regelmäßig abgeplaggt bzw. beweidet werden, Feucht- und Heidemoorkomplexe von unerwünschten Bewuchs freigestellt werden. Weiterhin ist das Entwicklungspotential vieler Gebiete bei weitem noch nicht ausgeschöpft, ein Konzept für die Besucherlenkung fehlt fast überall. Fachliche und organisatorische Betreuung von vorhandenen und geplanten Schutzgebieten, Erstellung und Überarbeitung von Pflege- und Entwicklungsplänen, Durchführung von notwendigen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen sind wichtige Tätigkeitsfelder der Station im Kreis Heinsberg.
Die Relikte früherer Kulturlandschaften zu erhalten, ist ein Schwerpunkt der Stationsarbeit. Streuobstwiesen, Kleinstrukturen in der Feldflur und Heidereste sind bedeutende Lebensräume für seltene Arten wie Steinkauz, Feldhamster und Ziegenmelker. Ein wichtiges Projekt der Naturschutzstation Haus Wildenrath war daher in den letzten Jahren die Kartierungen von Steinkäuzen und Obstwiesen im Kreis Heinsberg. Im Rahmen des Artenhilfsprogramms Feldhamster dient die Station als Koordinierungsstelle, hier werden alle landesweiten Meldungen über den Feldhamster zentral erfasst. Darüber hinaus betreut die Station die FFH- und Naturschutzgebiete "Teverener Heide" und "Meinweg und Ritzeroder Dünen".
Bei ihrer Arbeit will die Station nicht an Grenzen Halt machen, sondern strebt eine Vernetzung der Naturschutzgebiete wie der Erholungsmöglichkeiten über Kreisgrenzen hinaus an. Die meisten Naturschutz- und FFH-Gebiete liegen nämlich genau dort. Auch verbinden viele Flüsse und Bäche den Kreis Heinsberg mit den benachbarten Kreisen Viersen, Düren und Aachen sowie den Niederlanden. Ein wichtiges Arbeitsfeld wird daher das NABU-Projekt "Grünes Band" sein, das die Naturschutzstrukturen an der Grenze verständlich macht.
Im Juli 2004 hat die Station ihren Wirkungsbereich ausgedehnt; sie betreut seitdem nicht nur das Kreisgebiet Heinsberg sondern auch das Stadtgebiet von Mönchengladbach.
Der Projektbereich Naturschutzbildung findet auf Haus Wildenrath selbst statt, einem alten Bauernhof, der seit mehr als 30 Jahren als Umweltbildungszentrum genutzt wird. Gleichzeitig ist dies der Sitz der NABU-Station.
Kontakt:
NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath,
Tel. 02432-90 27 40,
E-Mail: info@nabu-naturpunkt.de,
www.nabu-naturpunkt.de
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