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NABU-Naturschutzstation Niederrhein

Ministerin besuchte die Hetter

LIFE-Projekt verbessert Schutz der Uferschnepfe

LIFE-Projekt verbessert Schutz der Uferschnepfe

Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, besuchte kürzlich das erfolgreiche Naturschutzprojekt zum Schutz der Feuchtwiesenvögel in der Hetter und hatte sichtlich Vergnügen daran, die seltene Uferschnepfe zu beobachten. Gemeinsam mit der NRW-Stiftung engagiert sich der NABU hier seit über 25 Jahren für den Schutz dieser stark gefährdeten Vogelart. Die Hetter beherbergt zurzeit den größten Uferschnepfenbestand in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit dem in 2009 gestarteten EU-LIFE-Projekt sollen der Schutz und die Lebensbedingungen für die Uferschnepfe in der Hetter weiter verbessert werden. mehr Mehr

NABU-Naturschutzstation Niederrhein

Älteste NABU-Station in NRW

Wildgänse am Niederrhein

Der Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft und der naturnahen Lebensräume mit ihrer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt am Niederrhein ist das zentrale Anliegen der NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V. in Kranenburg. Die Station wurde 1989 gegründet und ist aus einer ehrenamtlichen Ortsgruppe des NABU entstanden. Schrittweise wurde der Stamm der Mitarbeiter ausgebaut, so dass sich heute neben der Geschäftsführung, acht Naturschutzreferenten/innen, zwei Verwaltungsangestellte, FÖJler/innen, BUFDIs und Praktikanten/innen sowie ein Team ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen für den Naturschutz einsetzen. Die kontinuierliche und langfristig angelegte Betreuung von Naturschutzgebieten bildet die Basis der Naturschutzarbeit und der vielfältigen Projekte der NABU-Station. Mit den Gebieten "Kranenburger Bruch", "Düffel", "Emmericher Ward", "Hetter - Millinger Bruch" und "Rindernsche Kolke" gehören wichtige Kernflächen des EU-Vogelschutzgebietes "Unterer Niederrhein" zum Arbeitsgebiet. Mit dem NSG "Geldenberg" im Reichswald betreut die Station außerdem seit 1999 erstmals ein Waldnaturschutzgebiet, das ein völlig neues und anderes Know-how erfordert. Bekannt ist die Station vor allem wegen ihrer Aktivitäten zum Schutz der überwinternden arktischen Wildgänse: Seit der Saison 1992/1993 bietet die NABU-Station geführte Busexkursionen zu den Rastplätzen der Gänse an. An dieser Form der Besucherlenkung und des sanftem Tourismus nehmen jedes Jahr mehr als 2000 Personen teil.

Zu den umfangreichen regionalen und überregionalen Projekten der Station gehören neben Schutzprojekten auch solche zu Umweltbildung und sanftem naturverträglichen Tourismus. Mit dem Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward startet 2011 das dritte LIFE+-Projekt der Naturschutzstation. Mit den Projekten zum Uferschnepfenschutz in der Hetter und zur Anlage einer Rhein-Nebenstromrinne, werden zwei weitere Projekte durch das europäische Finanzierungsinstrument LIFE+ gefördert.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Stationsarbeit ist die fachliche Unterstützung für den NABU-Landesverband. Ökologischer Hochwasserschutz, Renaturierung der Rheinauen, Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Schutz der arktischen Wildgänse, Ornithologie und grenzüberschreitende Naturschutzarbeit mit den Niederlanden sind einige solcher Schwerpunktthemen. Eine kontinuierliche und breite Öffentlichkeitsarbeit begleitet die Arbeiten in den Schutzgebieten und den verschiedenen Projekten. Zudem ist die Naturschutzstation für BürgerInnen Infostelle und Ratgeber vor Ort für alle Fragen aus dem grünen Bereich.

Weitere Infos:
NABU-Naturschutzstation Niederrhein,
Im Hammereisen 27e,
47559 Kranenburg,
Tel.: 02826/ 91 876-00,
Fax: 02826/ 91 876-29,
E-Mail: info@NABU-Naturschutzstation.de,
Internet: www.NABU-Naturschutzstation.de

Umweltbildung

Exkursionssaison startet Mitte NovemberWildgänse am Niederrhein

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NABU unterstützt verbändeübergreifende Resolution Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW

Der NABU NRW unterstützt die von vielen NRW-Verbänden getragene „Resolution: Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW“ mit den darin enthaltenen Forderungen und erwartet ihre Umsetzung. mehr Mehr

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Geschäftsführer/in für die NABU-Naturschutzstation Kranenburg gesucht. Mehr