Nordrhein-Westfalen.NABU.de Natur erleben Naturtipps
Tipps zum Naturerleben
Frühling
Kraniche künden vom Ende des Winters

Bereits ab Februar lassen sich die ersten Vorzeichen des Frühlings nicht mehr leugnen. Zugvögel wie Feldlerche und Kiebitz kehren in ihre Brutgebiet zurück. Kraniche ziehen in typischer Keilformation nach Nordosten. Die hier gebliebenen Amseln, Meisen, Buchfinken, Kleiber und Zaunkönige machen sich an sonnigen Tagen lautstark bemerkbar. Frösche, Kröten, Hummeln und Bienen werden wieder aktiv, überall leuchten die bunten Farbteppiche der Frühlingsblüher und Sträucher und Hecken treiben Blüten und Blätter.
Mehr
Sommer
Bietet mehr als Badesee und Jahresurlaub

Jetzt ist es richtig Sommer, die Natur scheint ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Dennoch ist draußen mehr geboten als Badesee und Jahresurlaub. Auf den Feldern blühen Klatschmohn und Kornblumen, auf Wiesen der Bärenklau, am Waldrand die Weidenröschen. Junge Weißstörche verlassen den Horst, üben das Fliegen und scheinen noch etwas unbeholfen bei Starts und Landungen. Jetzt heißt es trainieren für die erste Reise ins afrikanische Winterquartier - übrigens auch für flügge Mauersegler und Schwalben. In Tümpeln und Teichen haben sich aus wimmelnden Kaulquappen kleine Frösche entwickelt, die nun zum Landleben übergehen. Wespen, Hornissen und Hummeln sorgen zum Teil für Aufsehen. Die Einen weil ihre mitunter stattlichen Völker den Menschen stören, die Anderen weil sie in Massen an Lindenbäumen und in der blütenarmen Landschaft verhungern.
Mehr
Herbst
Zeit der Reife und der Ernte

Anfang September geht der Sommer langsam in den Herbst über und läutet damit die Zeit der Reife und Ernte ein. Auffällig leuchten rote, orange, blaue und schwarze Beeren und Früchte an Bäumen, Sträuchern und Kräutern. Haselnüsse reifen und Pilze schießen bei dem nun bereits feuchteren, aber immer noch milden Wetter förmlich aus dem Boden. Mensch und Tier freuen sich über das reichliche Angebot. Die einen, um daraus Marmeladen und Gelees zu kochen, die anderen, um sich damit den notwendigen Winterspeck anzufuttern oder Vorräte für den Winter anzulegen. Wem es hier zu unbehaglich wird der macht sich wie viele Zugvögel, aber auch Insekten, auf den Weg in südlichere Gefilde, um dort den Winter zu überstehen oder er sucht sich hier warme und trockenere Unterkünfte.
Mehr
Winter
Nur selten richtig kalt

Nur selten wird es bei uns im Winter noch richtig kalt. Ist dies einmal wieder der Fall sorgen Eis und Schnee nicht nur für Freude. Für die Tierwelt brechen mit Dauerfrost und geschlossener Schneedecke meist harte Zeiten an, denen sie dank ausgefeilter Anpassungsstrategien aber durchaus gewappnet sind. Während Säugetiere gerne in den Winterschlaf fallen, Amphibien und Reptilien die Winterstarre bevorzugen, setzen Insekten gerne Frostschutzmittel ein um der Kälte zu trotzen. Entenfüßen können eisige Temperaturen dank des Wärmetauscherprinzips nur wenig anhaben. Und auch die heimische Pflanzenwelt ist für Überraschungen gut - vor allem, wenn der Winter wie so oft in den letzten Jahren eher milder ausfällt.
Mehr

NABU Regional
Service
E-Cards
Podcasts
Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
Desktopmotive
Verbandsnetz
