Nordrhein-Westfalen.NABU.de Natur erleben Naturtipps Frühling
Frühling
Die Christos unter den Insekten
Gespinstmotten überziehen Bäume und Sträucher mit silbriger Hülle

Jetzt stehen sie wieder vielerorts gespenstisch an Weg- und Waldrändern oder in Parkanlagen: silbrigglänzende, kahl gefressene Bäume und Sträucher. Verantwortlich hierfür sind Gespinstmottenraupen, die die Blätter vollständig abfressen und Stämme, Äste und Zweige komplett mit einem Gespinst überziehen, in dem sie gesellig leben. Befallen werden unter anderem Traubenkirschen, Weißdorn, Pfaffenhütchen, Pappeln und gelegentlich Obstbäume.
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Scheinbar einsam, aber nicht verlassen
NABU-Tipp: Aus dem Nest gefallene Jungvögel nicht aufnehmen

Zurzeit tschilpt und piept es überall in Nistkästen, Hecken und Gebüschen. Mit zarten Stimmchen bettelt der Vogelnachwuchs vehement um Futter und die ersten Jungvögel verlassen bereits das sichere Nest. Der NABU appelliert an die Bevölkerung einsam und hilflos wirkende Jungvögel nicht gleich aufzunehmen, sondern sie an Ort und Stelle zu belassen. Nur ganz selten handele es sich bei gefundenen Jungvögeln am Boden um verlassene, verletzte oder geschwächte Tiere, die Hilfe benötigen.
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Spitze Schreie zwischen Häuserschluchten
Beobachtungstipp Mai: Die Rückkehr der Mauersegler
Pünktlich Ende April kehren die Mauersegler zurück. Mit akrobatischen Sturzflügen und schrillen Rufen jagen sie nun wieder durch die Häuserschluchten unserer Städte und um Kirchtürme. Dabei erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Wie kein anderer Vogel ist der Mauersegler perfekt an das Leben in der Luft angepasst, wo er einen Großteil seines Lebens verbringt.
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Ein dorniger Vogelfreund - der Schwarzdorn
NABU-Beobachtungstipp für April
Wer sich bei den ersten Frühlingsspaziergängen jetzt an auffallend weißblühenden Büschen erfreut, hat es in der freien Natur oft mit dem Schwarzdorn oder der Schlehe zu tun. Nach dem Aufblühen der gelben Kornelkirschen im März prägen nun die ebenfalls vor dem Laubaustrieb reichblühenden Schlehen vielerorts Waldränder und Hecken. Voll erblühte Schlehen sind in NRW zurzeit vor allem im Tiefland zu sehen, in den bergischen Regionen setzt die Blüte etwas später ein. Der Schwarzdorn erfreut im Frühjahr nicht nur das Auge, er ist vor allem ein echtes Naturschutzgehölz.
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Balzende und fliegende Kraniche
Infos zum Frühjahrszug der „Vögel des Glücks“

Ende Februar/Anfang März kehren die ersten Zugvögel aus dem Süden zurück nach Deutschland. Ein besonderer Höhepunkt am Himmel sind dabei die Kraniche. Lautes Trompeten aus der Höhe macht auf die Keilformation der großen, grauen Vögel aufmerksam und lässt auf längere und sonnige Tage hoffen. Der Großteil unserer Kraniche überwintert in milderen Gegenden, vor allem in Frankreich und in Spanien. Dort sammeln sich an den großen Rastplätzen Zehntausende zum Abflug nach Nordosten.
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Kohlmeisen vertilgen kiloweise Insekten
NABU-Beobachtungstipp Gartenvögel
Die Kohlmeise gehört zu den ersten Frühlingsboten und kündigt mit ihrem Gesang das Ende der kalten Jahreszeit an. Zwar gehört sie zu den Vögeln, die unsere Gärten ganzjährig bewohnen, jedoch zieht sie sich im Winter eher zurück. Zum Singen hat die Kohlmeise in dieser harten Zeit keine Energie. An sonnigen Februartagen kann man die lebhaften Vögel, allerdings schon vereinzelt hören.
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Wenn die Hormone in die Irre führen
Der Frühling bringt nicht nur Kröten in Wallung
Mit Macht stellt sich im März der Frühling ein. Die Kröten sind in Massen unterwegs und mit Ihnen die Krötenhelfer, um dafür zu sorgen, dass möglichst viele Tiere ihre Laichgewässer lebend erreichen. Und bei Amsel, Meise, Marder und Co laufen Revierstreitigkeiten und Partnersuche auf Hochtouren. Hier führt der reichliche Einfluss von Hormonen auch schon mal zu Überreaktionen.
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