Nordrhein-Westfalen.NABU.de Natur erleben Naturtipps Herbst

Herbst

Kraniche und Wildgänse über NRW

Zug in die Winterquartiere ist in vollem Gange

Zug in die Winterquartiere ist in vollem Gange

Das faszinierende Schauspiel des Vogelzugs begeistert in jedem Herbst zahlreiche Vogelfreunde. Jetzt ist es wieder so weit: Mehr als 50 Millionen Zugvögel verlassen in den nächsten Tagen und Wochen ihre Brutgebiete in Deutschland, um eine Reise in wärmere Gefilde anzutreten. Eine noch größere Zahl wird Deutschland und damit auch Nordrhein-Westfalen überqueren und an geeigneten Rastplätzen wie dem ´Unteren Niederrhein´, der ´Weserstaustufe Schlüsselburg´ oder den ´Rieselfeldern Münster´ auftanken, weiterziehen oder aber auch den Winter über Station machen. Da lassen sich nicht nur Schwalben, Stare und Wildgänse sondern auch zahlreiche Durchzügler aus Osteuropa, Sibirien oder Skandinavien besonders gut beobachten. mehr Mehr

High-Tech zum Laubfegen?

Laubsauger bringen zu viel „frischen Wind“ in den Garten

Laubsauger bringen zu viel „frischen Wind“ in den Garten

Die Motorisierung macht auch vor den Gartengeräten nicht halt: Elektro- oder benzinbetriebene Fräsen, Häcksler oder Heckenscheren für eine ökologisch fragwürdige Garten-Gründlichkeit kommen zum Einsatz. Beunruhigend ist das Versprechen, dass es mit dem Sauger praktisch „keine unerreichbaren Flächen“ mehr gebe. Bodenlebende Kleintiere können sich kaum dem Turbo-Luftstrom widersetzen. mehr Mehr

Herbstliche Marienkäferinvasion

Glücksbringer sind auf der Suche nach Winterquartieren

Oktober Kleine Käfer sorgen zurzeit an vielen Orten für große Verwunderung. Denn in vielen Regionen Nordrhein-Westfalens finden sich zahlreiche Marienkäfer auf Balkongeländern, an Hauswänden, Blumen und Blättern ein. Vielen Menschen fallen die bis zu 8 mm großen bunten Käfer in diesem Jahr deswegen besonders auf und das aus gutem Grund: "Diese Jahr war ein gutes Marienkäferjahr", sagt Karl-Heinz Jelinek, Insektenkundler beim NABU NRW, "denn Blattläuse, die Lieblingsspeise der bunten Marienkäfer, waren reichlich vorhanden." Ein gutes Jahr, um einmal im Garten Umschau zu halten und die erstaunliche Artenvielfalt der roten, schwarzen und gelben Marienkäferverwandtschaft zu bewundern. mehr Weiter

Igelhilfe im Herbst

Naturnahe Gärten sind der beste Igelschutz

Igel

Oktober Im Herbst fragen sich zahlreiche Menschen beim Anblick eines Igels, ob das Stacheltier wohl lebend über den Winter kommen wird. Während die Altigel ab Mitte Oktober bereits mit dem Bau ihres Winternestes beginnen, sind viele Jungigel noch bis in den November hinein unterwegs, um sich Fettreserven anzufressen. Entgegen ihren sonstigen Gewohnheiten sind sie dabei auch tagsüber aktiv. Doch im an Nahrung armen Spätherbst finden die jungen Igel auch in einem naturnahen Garten nicht immer genügend Regenwürmer, Käferlarven oder Schnecken. Hier rät der NABU, durch Zufüttern die Jungtiere zu unterstützen. Da hilft ein abendliches Schälchen Katzen- oder Hundefutter die Bäuche zu füllen. mehr Mehr zum Igel

Galläpfel - unbekannte Lebensgemeinschaften

NABU-Beobachtungstipp für Oktober

Galläpfel

Bevor Bäume und Sträucher bald ihre Blätter abwerfen lohnt es sich, noch einen Blick auf Eichen-, Buchen oder auch Rosenblätter zu werfen: Rotbackig wie Äpfel finden sich hier jetzt nicht selten bis zu kirschgroße kugelige Gebilde, manchmal auch größere zottelige Kugeln - die so genannten Gallen oder Galläpfel. Jetzt im Herbst ist die beste Zeit, einen Blick hinter die Kulissen dieser "Lebensgemeinschaft" zu werfen, die den meisten kaum bekannt sein dürfte. Gallen sind abnorme Veränderungen von Pflanzenteilen wie Wucherungen, Verdickungen oder blasige Gebilde auf Blättern, an Stängeln oder Wurzeln, erklärt der Naturschutzbund NABU NRW. Die fleischigen, kugeligen oder zipfeligen Objekte sind das Werk von Bakterien, Fadenwürmern, Milben oder Insektenlarven. mehr Mehr

Klimawandel begünstigt Ausbreitung

Beobachtungstipp September: Die Wespenspinne

Wespenspinne

Die Wespenspinne ist eine der attraktivsten einheimischen Spinnen. Mit bis zu 2 cm Körperlänge der Weibchen - Männchen werden nur circa 5 Millimeter groß - und den wunderbaren, weit aufgespannten Radnetzen, die zurzeit besonders auffällig sind, gehören sie zu den wenigen der über 1.200 einheimischen Spinnen, die überhaupt wahrgenommen werden. "Die Wespenspinne war früher bei uns relativ selten", erzählt Dr. Martin Kreuels, Spinnenexperte beim NABU NRW. Seit rund 30 Jahren breite sie sich aber über ganz Europa von Südwesten her immer weiter aus. Die Ursache für diese Ausbreitung sei nicht genau bekannt. Naheliegend sei allerdings, dass die Erwärmung des Klimas die Ausbreitung dieser Spinne fördere, so Kreuels weiter. mehr Mehr dazu und zum Thema Spinnen allgemein ...

Fledermauswanderung ist in vollem Gange

NABU: Im Herbst ziehen nicht nur Vögel Abendsegler

Abendsegler

Nicht nur Vögel ziehen im Herbst in ihre Winterquartiere, auch Fledermäuse tun dies. Dann stehen die Chancen gut, auch die ein oder andere Fledermaus zu beobachten, die man sonst nur sehr selten zu Gesicht bekommt", so Dr. Carsten Trappmann, Sprecher des LFA Fledermausschutz im NABU NRW. Denn von Ende August bis weit in den September hinein ist die Wanderung der Fledermäuse in vollem Gange. So befinden sich gerade Rauhhautfledermäuse und Große Abendsegler auf dem Durchzug. In ihren Überwinterungsgebieten angekommen würden beide Arten sofort mit der Balz beginnen. mehr Mehr

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