Wohin mit all dem Laub?
NABU: Bei Aufräumarbeiten im Garten auf Laubsauger verzichten
Düsseldorf, den 08.10.2003 - Jetzt ist wieder Aufräumzeit im Garten. Bäume und Sträucher
müssen geschnitten und Laub zusammengerecht werden. Der Naturschutzbund NABU rät, das reichlich vorhandene
Material zur Belebung des Gartens durch einen Laub- oder Reisighaufen zu nutzen. Die Verwendung von Laubsaugern
lehnt der NABU ab. Weiter ...
Europaweite Vogelbeobachtung am 4. und 5. Oktober
Zugvögel unterwegs gen Süden
Düsseldorf, den 30.09.2003 - Ein langer, heißer Sommer ist zu Ende und wieder treten
zahlreiche Vögel ihre Reise Richtung Süden in die Überwinterungsquartiere Afrikas an. Seit Jahren
ein Grund für viele Vogelkundler sich mit ihren Fernrohren auf den Weg zu machen, um bei diesem faszinierenden
Naturschauspiel dabei zu sein. Zum siebten Mal treffen sich am ersten Oktoberwochenende Vogelkundler und -interessierte
in ganz Europa zum Beobachten, Zählen und Kartieren der Zugvögel. Mehr zum
Vogelzug ...
Miniermotte lässt Kastanien alt aussehen
NABU: Laub sollte mit dem Müll entsorgt werden
Düsseldorf, den 12.09.2003 - Das Wetter der letzten drei Wochen brachte für die Natur die
lang benötigte Erleichterung. Die Niederschläge lassen die Wasserstände in Bächen und Flüssen
langsam auf normales Niveau steigen, die Wiesen werden zum Herbst hin wieder grün und auch die meisten Bäume
erholen sich etwas von der Trockenheit des Sommers. Dennoch wird diese Belastung laut NABU NRW in diesem Jahr zu
einem früheren Herbstbeginn führen als in den vorausgegangenen Jahren. Für die bereits seit August
zu beobachtende Braunfärbung der Kastanien ist allerdings nicht nur der trockene Sommer verantwortlich. Die
bereits jetzt mit dem Laubabwurf beginnenden Bäume sind von der Rosskastanien - Miniermotte (lat. Cameraria
ohridella) befallen. Weiter ...
NABU-Beobachtungstipp für September:
Die Krabbenspinne - das Chamäleon unter den heimischen Spinnentieren
Düsseldorf, den 05.09.2003 - Krabbenspinnen haben ihren Namen von ihrer eigentümlichen
Laufweise, die stark an Krabben erinnert. So laufen sie seitwärts und rückwärts wie ihre Namensgeber.
Besonderes anatomisches Merkmal sind die verlängerten Vorderbeinpaare und ein insgesamt eher gedrungener Körperbau.
Sie zählen zu den hübschesten Spinnen der heimischen Spinnenfauna. Nicht nur, dass die Krabbenspinnen
farbenfroh sind, sie können auch ihre Farbe wechseln. "Das geht zwar nicht so schnell wie beim Chamäleon,
kann aber innerhalb von ein bis zwei Tagen vorgenommen werden", so Dr. Martin Kreuels, Spinnenexperte des
NABU NRW. Mehr über das Leben der Krabbenspinne ...
Schultüte statt Mülltüte
NABU empfiehlt umweltfreundliche Schulmaterialien
Düsseldorf, den 02.09.2003 - Bald beginnt das neue Schuljahr und die Kleinen warten ungeduldig
darauf, endlich in die Kunst des Schreibens eingeweiht zu werden. Ausgestattet mit Büchern, Malzeug, Stiften
und Heften aller Größen und Formen, geht es in Richtung Schule. Der NABU gibt Eltern und Schülern
Tipps für den Einkauf ökologischer Schulsachen.
Weiter ...
7. Europäische Fledermausnacht 30. /31. August 2003
NABU und Eurobats: Eine Nacht für Ultraschalljäger
Düsseldorf, den 18.08.2003 - Sie heißen Mausohr, Hufeisennase oder Abendsegler. Sie lieben die
Dämmerung und sie sind die Stars der siebten Europäischen Fledermausnacht, die vom Naturschutzbund NABU
und EUROBATS, der Koordinationsstelle für den europäischen Fledermausschutz, am 30. /31. August 2003
veranstaltet wird. Mit vielen kleinen und großen Aktionen wollen die Fledermausfreunde in ganz Europa und
auch in der Bundesrepublik damit das öffentliche Interesse auf die lautlosen Nachtjäger lenken. Mehr
zur batnight ...
NABU-Tipps für den Umgang mit verirrten Fledermäusen
Tierischer Besuch im Wohnzimmer
Düsseldorf, den 30.07.2003 - Von Anfang August bis Mitte September kann es vorkommen, dass Fledermäuse
in Wohnungen einfliegen. ,,Das ist kein Grund zur Panik", beruhigt Carsten Trappmann, Sprecher des Landesfachausschusses
Fledermausschutz im NABU NRW. ,,Die Tiere haben keine blutrünstigen Absichten, sondern verirren sich lediglich
auf der Suche nach neuen Quartieren. In der Abenddämmerung fliegen die Tiere in der Regel von alleine wieder
hinaus, wenn man die Fenster weit öffnet und die Vorhänge beiseite zieht", erklärt der Experte.
Mehr dazu ....
Rindenmulch, Regentonne und Gießkannen-Prinzip:
Wasser sparen im Öko-Garten
Düsseldorf, den 18.07.2003 - Dass unsere Wasservorräte begrenzt sind, merken die verwöhnten
Mitteleuropäer oft erst in den heißen Sommermonaten. Wenn die ersten Sparappelle an die Bevölkerung
gerichtet werden oder gar wie derzeit in Italien zu drastischen Maßnahmen gegriffen wird, ist auch im Garten
Wasser sparen angesagt. Hier kann sich laut NABU glücklich schätzen, wer einen Öko-Garten sein eigen
nennt, denn der Wasserbedarf einer Wiese mit angrenzenden heimischen Gehölzen ist deutlich geringer als der
einer Rasenfläche, die von Rhododendron umgeben ist. Und hier die Spartipps .....
NABU-Beobachtungstipp für Juli/August
Ackerbauer, Jäger und Viehzüchter: die Rote Waldameise
Düsseldorf, den 11.07.2003 - Jetzt im Sommer wuseln die wärmeliebenden Ameisen wieder zahlreich
umher. Die Krabbeltiere aus der Insektenordnung der Hautflügler gehören zu den individuenreichsten Tiergruppen
der Erde: An die zehntausend Billionen gibt es auf diesem Planeten. In Deutschland sind zirka 100 Arten heimisch.
Die Rote Waldameise gehört mit sechs bis elf Millimetern zu den großen Ameisen unserer Breiten. Seit
mehr als 100 Jahren steht sie schon unter Schutz. Dennoch ist ihr Bestand stark gefährdet. Dazu trägt
nach Ansicht des NABU vor allem die intensive Forstwirtschaft bei. Weiter ...
Wassersportler als Verbündete für den Erhalt der Natur gewinnen
Der NABU gibt Tipps zum naturbewussten Paddeln
Düsseldorf, den 04.07.2003 - Viele Sportaktivitäten finden gerade dort statt, wo auch die Lebensräume
zu schützender Pflanzen- und Tierarten zu finden sind. Sportarten wie das Kanu fahren leben von der Bewegung
in der Natur. "Eingriffe in den Naturhaushalt von Fließgewässern und Seen haben bereits zu schwerwiegenden
Beeinträchtigungen der biologischen Vielfalt in diesen Lebensbereichen geführt", erklärt der
NABU. Der Anteil der nach der Roten Liste gefährdeten wassergebundenen Vögel, Fische und Pflanzen steigt
stetig. Deshalb ist der Schutz und die Wiederherstellung der Gewässer in ihrer Dynamik und biologischen Vielfalt
eine der zentralen Naturschutzaufgaben. Mehr zum naturverträglichen Paddeln ...
NABU-Tipp für einen naturnahen Garten
Marienkäfer als natürliche Schädlingsbekämpfer
Düsseldorf, den 23.05.2003 - Welchem Gärtner haben sie nicht schon die Freude an der Blütenpracht
im Garten verdorben - Horden von Blattläusen auf Rosen, Margeriten, Flockenblumen oder Klatschmohn. Im Gemüsebeet
sind Sie noch unbeliebter. Viele Gärtner greifen hier immer noch zur Giftspritze. Dabei geht es auch anders:
In einem giftfreien Garten helfen zahlreiche Nützlinge wie Florfliege, Ohrenkneifer und Marienkäfer,
die Läuse in Schach zu halten. "Die hübschen Marienkäfer kennt wohl jedes Kind als Glücksbringer",
sagt Karl-Heinz Jelinek vom Landesfachausschuss Entomologie des NABU NRW. Weiter ...
NABU-Beobachtungstipp für Mai
Die Brautgeschenkspinne bringt zur Hochzeit ein Geschenk
Düsseldorf, den 02.05.2003 - "Geschenke erhalten die Freundschaft" sagt ein altes Sprichwort
und gerade jetzt im Mai überzeugt ein solches sicherlich den ein oder anderen Lebensgefährten einer gemeinsamen
Zukunft freundlich zuzustimmen und den "Bund für´s Leben" zu schließen. Auch im Tierreich
findet sich diese Strategie, jedoch häufig aus profaneren Gründen: So sichert dieses Ritual bei der Brautgeschenkspinne
das Überleben. Mehr über das Leben der Brautgeschenkspinne ...
Der NABU informiert über einen viel diskutierten Erdbewohner
Der Maulwurf: Ein verkannter Freund des Gärtners
Düsseldorf, den 16.04.2003 - Der Boden lebt! So mancher Gartenfreund hat dies schon auf besonders
auffällige Weise erfahren: Innerhalb weniger Stunden türmen sich plötzlich schwarzbraune Erdhaufen
auf dem wohlgepflegten Rasen. Verursacher ist der Maulwurf. Im zeitigen Frühjahr sind die Tiere besonders
aktiv, denn nun erneuern sie ihre unterirdischen Gänge. Viele Gartenbesitzer greifen dann zu teilweise drastischen
Mitteln, um den unerwünschten Bewohner zu vertreiben. "Dabei gehört der europäische Maulwurf
nach den Bundesartenschutzverordnungen zu den besonders geschützten Tierarten und darf nicht verfolgt und
getötet werden", so Birgit Königs, Pressesprecherin des NABU NRW. Tatsächlich sei der Maulwurf
für den Gärtner ausgesprochen nützlich. Mehr zum Maulwurf ....
Sommerwetter bringt Natur in Schwung
NABU sieht keine Gefahr für heimische Tierwelt
Düsseldorf, den 14.04.2003 - Die schon fast hochsommerlichen Temperaturen, die in dieser Woche
erwartet werden, entfachen auch in der Tierwelt Frühlingsgefühle. In den letzten Tagen sind viele Tagfalterarten
wie Aurora- und Zitronenfalter aufgetaucht und allerorts können die Hummelköniginnen bei der Nistplatzsuche
beobachtet werden. Auch in den nächsten Tagen werden die Tiere ihre Aktivitäten verstärken. Weiter ...
Umweltfreundliche Eier - nicht nur zu Ostern
NABU empfiehlt tier- und umweltgerecht erzeugte Ostereier
Düsseldorf, den 11.04.2003 - Es ist wieder soweit - das Osterfest steht vor der Tür,
und nicht nur die Kinder freuen sich auf die bunten Ostereier. Der informierte Verbraucher aber weiß: Ei
ist nicht gleich Ei. Eine Tatsache, die der NABU NRW zum Anlass nimmt, um für tier- und umweltgerecht erzeugte
Ostereier zu werben. Besonders empfehlenswert seien dabei "Öko-Eier". Diese stammten in der Regel
aus Freilandhaltung und außerdem komme das Futter aus ökologischem Anbau, die Verabreichung von Antibiotika
und anderen Medikamenten sei verboten. Nach Ansicht des NABU sollten Öko-Eier nicht nur zur Osterzeit bevorzugt
werden. Den etwas höheren Preis sollten die Verbraucher nicht scheuen. Weiter ...
WebCam am Wanderfalkenhorst
NABU setzt sich für den Schutz der Wanderfalken ein
Düsseldorf, den 03.04.2003 - Wie mittlerweile an zahlreichen Orten in NRW, so brüten
auch an der Rochuskirche in Düsseldorf in diesem Jahr wieder Wanderfalken. Erstmals können interessierte
BürgerInnen und Falkenfans diese Akrobaten der Lüfte bei ihrem Brutgeschäft und der Aufzucht ihrer
Jungen via Internet beobachten. Die AG Wanderfalkenschutz des NABU NRW präsentiert gemeinsam mit WildlifeCam
aktuelle Bilder direkt vom Wanderfalkenhorst. Mehr zu den Wanderfalken ...
Rot, sauer und giftig - importierte Erdbeeren
NABU empfiehlt das heimische Angebot ab Mai abzuwarten
Düsseldorf, den 20.03.2003 - Eigentlich haben Erdbeeren keine Saison mehr, denn schon seit Jahren
werden sie ganzjährig zum Kauf angeboten. Die Importware ist jedoch meist teuer und häufig fehlen Süße
und Aroma. Damit die Frucht die Reise übersteht, muss sie im Herkunftsland unreif geerntet werden. Eine Behandlung
mit Pestiziden verhindert, dass sie während des Transportes zu schnell reift und verschimmelt. "Immer
wieder gehen Meldungen durch die Presse, dass die Früchte so stark belastet sind, dass sie für den Verzehr
eigentlich nicht mehr geeignet sind", so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Der NABU empfiehlt daher
keine importierten Erdbeeren zu kaufen, sondern die heimische Erdbeerzeit abzuwarten. Mehr
dazu ...
Frühblüher im Naturgarten
NABU NRW stellt Duftveilchen als heimische Pflanze für den Naturgarten vor
Düsseldorf, den 14.03.2003 - Das Duftveilchen mit dem wissenschaftlichen Namen Viola odorata
gehört zu den Pflanzen, die bereits im zeitigen Frühjahr ihre duftenden, violetten Blüten ausbilden.
In der Natur kommt die nur drei bis zehn Zentimeter große Pflanze an Waldrändern, in Hecken, Gebüschen,
Obstgärten und Bachufern vor. Immer mehr "naturfreundliche" Gärtner entdecken das "wohlriechende
Veilchen" aber auch als Bereicherung des eigenen Gartens. Weiter ...
Autofahrer aufgepasst: Kröten und Frösche sind unterwegs
Milde Witterung gibt Startschuss für Laichwanderungen
Düsseldorf, den 07.03.2003 - Wärmere Temperaturen in Deutschland lösen bei Fröschen,
Kröten, Molchen und Unken Frühlingsgefühle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. Erste
Meldungen liegen vom 1./2. März aus Nordrhein-Westfalen, Südhessen, der Südwestpfalz und dem Saarland
vor. In Nordrhein-Westfalen wurden die ersten Kröten in Hamm, am Kamener Kreuz im Kreis Unna und in Wegberg
im Kreis Heinsberg gesichtet. Insgesamt waren mehr als 300 Erdkröten auf dem Weg zu ihren Laichgewässern.
Mehr zur Krötenwanderung ...
Erfolgreiche Gänsesaison zu Ende
NABU: Mehr als 3000 Besucher nahmen an den Exkursionen zu den Wildgänsen teil
Düsseldorf/Kranenburg, den 19.02.2003 - Bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen
führte die NABU-Naturschutzstation Kranenburg am vergangenen Sonntag zum letzten Mal in dieser Saison interessierte
Besucher zu den Rastplätzen der arktischen Wildgänse. Damit ging die bisher erfolgreichste Gänsesaison
zu Ende. Mehr dazu ...
NABU verleiht den Dr. Hermann-Klingler-Jugendpreis 2002
Die "Flinken Frösche" aus Wegberg haben das Rennen gemacht
Wegberg, den 10.02.2003 - Seit 1996 zeichnet der NABU-NRW besondere Projekte, Initiativen oder Arbeiten
junger Menschen im Natur- und Umweltschutz mit dem Dr. Hermann-Klingler-Jugendpreis aus. Preisträger des Jahres
2002 sind die "Flinken Frösche" aus Wegberg. In seiner Laudatio zeigte sich der NABU-Landesvorsitzende
Josef Tumbrinck sichtlich beeindruckt von der "Vielfalt und Lebendigkeit" mit der die Kinder und Jugendlichen
aus der Stadt an der Schwalm ihr Engagement für die Natur betreiben. Mehr
zum diesjährigen Preisträger ...
Gast in heimischen Gewächshäusern
NABU: Die Federfußspinne kam als blinder Passagier nach Deutschland
Düsseldorf, den 05.02.2003 - Immer mehr tierische Neubürger richten sich bei uns häuslich
ein. Dass Waschbären sich hier breit machen, Halsbandsittiche in einigen Großstädten Kolonien gegründet
haben und die Rotwangenschildkröte bei uns fest eingebürgert ist, ist den meisten Menschen schon bekannt.
Dass die Wollhandkrabbe und die asiatische Körbchenmuschel unsere Flüsse erobern und der Ochsenfrosch,
dort wo er vorkommt, heimischen Amphibien das Leben schwer macht, ist wahrscheinlich schon nicht mehr so geläufig.
Die Federfußspinne als Neubürger dürfte den meisten jedoch völlig unbekannt sein. Weitere
Infos zur Federfußspinne ...
Verzicht auf Streusalz schont Bäume und Grundwasser
NABU empfiehlt in der kalten Jahreszeit umweltschonende Streumittel
Düsseldorf, den 30.01.2003 - Schnee und Glatteis auf den Gehwegen bedeuten Rutschgefahr - ein erhöhtes
Haftungsrisiko für Grundstücksbesitzer, die für die Sicherheit auf ihren Bürgersteigen verantwortlich
sind. Kein Wunder, dass Streumittel zurzeit Hochkonjunktur haben. So auch das Streusalz, das nach Ansicht des Naturschutzbundes
NABU wegen seinen umweltbelastenden Auswirkungen aus Dörfern und Städten verbannt werden sollte. Viele
Kommunen und Privathaushalte verzichten bereits auf den Einsatz von Streusalz - längst noch nicht alle. Weiter ...
NABU-Beobachtungstipp für Januar:
Die Zitterspinne - ein heimlicher Untermieter
Düsseldorf, den 09.01.2003 - Spinnen beobachten im Winter - nichts leichter als das. Denn die Spinnenarten,
die nicht geschützt als Ei im Boden oder in einem Kokon überwintern, verkriechen sich in wind- und kälteabweisende
Ritzen, Spalten und Löcher. Einige heimische Spinnen, wie auch die Zitterspinne, bevorzugen dabei als Rückzugsort
menschliche Behausungen. Kein Haus, keine Wohnung oder Keller, in der sich nicht in einer Ecke ein Exemplar der
Gattung Pholcus phalangioides, so der wissenschaftliche Name des zarten Spinnentieres, finden ließe. "Damit
ist die Zitterspinne das ideale Beobachtungsobjekt für den kältesten Monat des Jahres", so Dr. Martin
Kreuels, Spinnenexperte des NABU NRW. Mehr zu dem zarten Spinnentier ...
NABU-Ökotipp für Dezember:
Festlich dekorieren mit natürlichem Christbaumschmuck
Düsseldorf, den 12.12.2002 - Es müssen nicht immer Lametta und Christbaumkugeln, Plastikkettchen
und Flitterkram sein, mit denen der Weihnachtsbaum geschmückt wird. Ein vorweihnachtlicher Spaziergang bietet
sich an, um die Natur zu erkunden und gleichzeitig Naturmaterialien für den weihnachtlichen Christbaumschmuck
zu sammeln. Tannen-, Kiefern- oder Lärchenzapfen an attraktiven Bändern befestigt sind besonders geeignet,
um den Baum natürlich zu dekorieren, empfiehlt der Naturschutzbund NABU NRW. Weiter
...
NABU-Beobachtungstipp für Dezember:
Die Tanne - Weihnachtssymbol mit Atemnot
Düsseldorf, den 29.11.2002 - Er gehört genauso zum Weihnachtsfest, wie die Christmette, das "Stille
Nacht, heilige Nacht" und die Geschenke - der festlich geschmückte "Tannenbaum". Doch was da
im heimischen Wohnzimmer angesungen wird, ist in der Regel gar keine Tanne, sondern eine Fichte. Damit zumindest
der Waldspaziergänger den echten Weihnachtsbaum erkennen kann, beschreibt der Naturschutzbund NABU NRW, die
Tanne in seinem Tipp zur Naturbeobachtung im Monat Dezember. Mehr zum Tannenbaum ...
NABU-Naturtipp für November:
Kostenloser Wohnraum für Kleinlebewesen - Gallen an Pflanzen
Düsseldorf, den 31.10.2002 - Jetzt im Herbst ist die beste Zeit, einen Blick hinter die Kulissen einer
"Lebensgemeinschaft" zu werfen, die den meisten kaum bekannt sein dürfte - die Galle . Abnorme Veränderungen
von Pflanzenteilen wie Wucherungen, Verdickungen oder blasige Gebilde auf Blättern, an Stengeln oder Wurzeln
nennt man Gallen, erklärt Birgit Königs, Sprecherin des NABU NRW. "Die fleischigen, kugeligen oder
zipfeligen Objekte sind das Werk von Bakterien, Fadenwürmern, Milben oder Insekten", so Königs weiter.
Mehr zu den Gallen ...
NABU-Beobachtungstipp im September/Oktober:
Die Herbstzeitlose - ebenso schön wie gefährlich
Düsseldorf, den 20.09.2002 - Sie steht jetzt in voller Blüte und sorgt damit häufig für
Verwunderung. Von September bis Oktober heben sich die zartlila, krokusähnlichen Blüten deutlich vom
umgebenden Grün der Wiesen und Weiden ab, in denen sie zu finden ist. "Die biologische Uhr der Herbstzeitlose
tickt eben anders", weiß Dr. Thomas Hövelmann, Botaniker beim NABU NRW. "Jetzt sind die gruppenweise
zusammenstehenden Blüten der Pflanze zu sehen. Im Frühjahr erscheinen erst die Blätter.
Mehr zu der ungewöhnlichen Schönheit ...
Fledermäuse sind in
NABU: Das Image der Flugkünstler wandelt sich zum Guten
Düsseldorf, den 07.08.2002 - Laut einer Meinungsumfrage rangierten Fledermäuse noch Mitte der
achtziger Jahre mit den Ratten zusammen auf den untersten Rängen der Beliebtheitsskala von Tieren - sie galten
mehr als Ungeziefer denn als Mitgeschöpfe. Dieses Bild hat sich inzwischen eindeutig gewandelt. Fledermäuse
sind in. Sie sind Sympathieträger und auch Symboltiere für aktive Naturschutzarbeit vieler Ehrenamtlicher
vor Ort. Der Höhepunkt eines Fledermausjahres ist seit inzwischen sechs Jahren die Europäische Fledermausnacht
jeweils am letzten Augustwochenende. Mehr dazu ...
NABU-Beobachtungstipp im August:
Eine majestätische Erscheinung - die Königskerze
Düsseldorf, den31.07.2002 - Königskerzen lieben die Wärme und die Sonne. So wächst
die zur Familie der Braunwurzgewächse gehörende, auffällige Art an Waldschlägen, Wegböschungen
und Schuttplätzen. In Städten ist sie häufig auf Industriebrachen, Bahndämmen und Gleisanlagen
sowie ruderalen Freiflächen zu finden, aber auch freie, trockenere Standorte im Garten besiedelt sie gerne.
" Hier lässt sich die Blütenpracht der Königskerze von Juni bis September besonders gut beobachten",
so Andreas Beulting, Botaniker beim NABU NRW. "Zunächst öffnen sich die Knospen am Hauptstengel
spiralförmig von unten nach oben. Je weiter der Sommer fortschreitet, desto mehr Seitentriebe werden gebildet,
an denen sich nun ebenfalls der Reihe nach die dicht sitzenden gelben Blüten von der Basis bis zur Spitze
öffnen." Bis zu tausend Einzelblüten pro Pflanzen seien möglich. Weiter
...
Keine Angst vor Zecken
NABU-Ratgeber mit praktischen Tipps für unbeschwerten Natur-Genuss
Düsseldorf, den 26.07.2002 - An warmen Frühlings- und Sommertagen sind sie aktiv. In
lichten Wäldern und Gebüschen, im hohen Gras oder - wenn man Pech hat sogar im eigenen Garten - lauern
die kleinen Plagegeister, deren "Stich" böse Folgen haben kann. Die Rede ist von Zecken. Die stecknadelkopfgroßen
Holzböcke, wie die Zecken auch genannt werden, gehören zur Unterfamilie der Milben und ernähren
sich von Blut. Das holen sie sich von Tier und Mensch. Sobald ein passender Wirt eine Pflanze berührt, auf
der eine Zecke sitzt, streift er diese im Vorbeigehen ab. "Die verbreitete Annahme, dass Zecken sich von Bäumen
auf ihre Opfer fallen lassen, trifft allerdings nicht zu", weiß Birgit Königs vom NABU NRW. Bis
zu einer Höhe von 150 Zentimetern würden Zecken Sträucher aber schon erklimmen. Mehr
zu Zecken und wie man sich vor ihnen schützen kann ...
Ausgeflogen
NABU: Weißstörche brüteten erfolgreich in NRW
Düsseldorf, 23.07.2002 - Anlässlich eines Treffens im NABU-Naturschutzzentrum Gelderland
wies Josef Tumbrinck, Vorsitzender des Naturschutzbundes NABU NRW, auf die erfolgreiche Brutsaison der Weißstörche
in NRW hin und überreichte Umweltministerin Bärbel Höhn das "Zukunftsprogramm Weißstorch"
des NABU. Dieser Aktionsplan zum umfassenden Schutz des NABU-Wappenvogels in NRW wie auch in den anderen Bundesländern
erfasst erstmals eine Fülle von Daten zur Bestandsentwicklung sowie zu regionalen Gefährdungspotenzialen
einer Vogelart in Deutschland und stellt konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Weißstorchbestände
vor. "Mit dem Zukunftsprogramm Weißstorch hat der NABU die Voraussetzungen für den nachhaltigen
Schutz dieses attraktiven Großvogels in Deutschland geschaffen," so Josef Tumbrinck. Mehr
zu den Weißstörchen in NRW...
Von "Teufelsnadeln" und "Augenstechern"
NABU NRW: Die Vielfalt der heimischen Libellenarten wird häufig unterschätzt
Düsseldorf, 04.07.2002 - Die warmen Monate des Jahres sind die Zeit, in der Libellen in wildem
Flug über Bäche und Teiche jagen. "Teufelsnadel" und "Augenstecher" sind zwei alte
Namen für Libellen, die darauf schließen lassen, dass sie früher bei uns Menschen nicht gerade
beliebt waren. "Ganz zu Unrecht haben manche auch heute noch vor ihnen panische Angst, obwohl Libellen weder
über einen Stechapparat noch über Giftdrüsen verfügen," erläutert Karl-Heinz Jelinek
vom Landesfachausschuss Entomologie des NABU NRW. Auch beißen würden sie nicht. Mehr
zur Lebensweise der Libellen .....
Tag der Umwelt - Anlass zum Handeln
Naturschutzbund NABU fordert zur aktiven naturnahen Gestaltung des Wohnumfeldes auf
Düsseldorf, 05.06.2002 - Anlässlich des heutigen "Tag der Umwelt" weist der NABU
NRW daraufhin, wie wichtig Gärten und naturnaher Lebensraum besonders in dicht besiedelten Gebieten sind.
"Jeder kann dazu beitragen der Natur im unmittelbaren Wohnumfeld eine Nische einzuräumen", so Josef
Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. "Dabei kommt es nicht darauf an nur Gärten und Parkanlagen naturnah
zu gestalten. Auch kleinere Schritte wie die Bepflanzung von Balkonen mit einheimischen Kräutern und Stauden
oder die Begrünung einer Fassade oder eines Daches helfen da schon weiter." Was
man sonst noch tun kann ...
Tierkinder sind nicht verlassen
Naturschutzbund NABU warnt vor Aufnahme von Jungvögeln
Düsseldorf, 28.05.2002 - Das Frühjahr ist die Zeit der Tierkinder. In den letzten Tagen
haben beim Naturschutzbund NABU zahlreiche Bürgerinnen und Bürger angerufen, die einen oder gleich mehrere
scheinbar verlassene Jungvögel aufgenommen haben. Der Naturschutzbund NABU appelliert deshalb an alle Tierfreunde:
"Wenn Sie auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel treffen sollten, nehmen Sie die Tiere nicht gleich
auf, sondern belassen sie sie an Ort und Stelle". Weiter ...
Tagpfauenauge und Kohlweißlinge sind noch häufig
NABU: Viele Schmetterlinge sind gefährdet
Düsseldorf, 17.05.2002 - Schmetterlinge genießen als gaukelnde Sommerboten von jeher die
Sympathien der Menschen. Trotzdem haben die Bestände der meisten Arten in den letzten Jahrzehnten zum Teil
dramatisch abgenommen. Der NABU NRW wird mit einem Tagfaltermonitoring die Bestandesentwicklung der Tagfalter in
den nächsten Jahren beobachten. Mehr dazu ...
Mauersegler - Rasante Kunstflieger am Sommerhimmel
NABU-Beobachtungstipp für Mai
Düsseldorf, 08.05.2002 - Seit einigen Tagen sind sie wieder da - die pfeilschnellen Mauersegler.
Mit hellen "srih srih"-Rufen jagen sie durch Häuserschluchten und um Kirchtürme. An warmen,
sonnigen Tagen lassen sich die schwarzbraunen Vögel mit dem weißen Kehlfleck am besten beobachten. Die
Flugsilhouette ähnelt der der Schwalben und oft wird der Mauersegler mit ihnen verwechselt. "Wie kaum
ein anderer Vogel ist er hervorragend an das Leben im Fluge angepasst. Lediglich für das Brutgeschäft
braucht der Segler festen Boden unter den Füßen", erläutert Maria Esser vom Landesfachausschuss
Ornithologie des NABU NRW, die Besonderheit dieses Sommervogels, "ansonsten spielt sich praktisch sein ganzes
Leben in der Luft ab. Mauersegler schlafen sogar im Fluge! Sie lassen sich dazu in große Höhen tragen,
wo sie die Nacht verbringen." Mehr zum Mauersegler und seinen Lebensgewohnheiten
...
Zimmer mit Ausblick gesucht
NABU: Grüne Balkone bieten tierischen Untermietern eine Bleibe im Großstadtgrau
Düsseldorf, 26.04.2002 - "Mit einem begrünten Balkon tut man nicht nur sich selbst
etwas Gutes, sondern hilft auch den Tieren in der Stadt. Denn fast jeder Balkon eignet sich als Kleinstgarten",
weiß Stefan Wanske vom Arbeitskreis Siedlungsökologie des NABU NRW . Je nach Talent kann man Blumenkästen
bepflanzen oder den gesamten Balkon in eine grüne Oase verwandeln. Während der Balkonbesitzer die farbige,
duftende Blütenpracht genießt, sind Insekten, Vögel und Fledermäuse dankbar für einheimische
Blumen und Kletterpflanzen. Weiter...
Am Mittelmeer zu Hause
NABU: Die Blaue Holzbiene dehnt ihr Verbreitungsgebiet aus
Düsseldorf, 11.04.2002 - Milde Winter, sonnige, trockene Frühjahre und heiße
Sommer kennzeichnen bei uns den Klimawandel. Die Natur reagiert sofort: Frühjahrsblüher zeigen sich schon
im Januar, Bäume treiben schon im März die ersten Blätter und im Herbst fällt das Laub später
ab. Aber dies sind nicht die einzigen Anzeichen: "Zunehmend erobern wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten
Gebiete, in denen sie bis vor wenigen Jahren nicht anzutreffen waren," weiß Birgit Königs vom NABU
NRW. Zu der zunehmenden Zahl wärmeliebender Insektenarten, die sich aufgrund der Klimaveränderung in
den letzten Jahren nach Norden ausbreiten, gehört die Blaue Holzbiene. Als Ausbreitungsweg dienen ihr - wie
vielen anderen Tier- und Pflanzenarten - wärmebegünstigte Flusstäler. Mehr
zur Blauen Holzbiene ...
NABU informiert über Lebensraum Gartenteich
Natur sollte als Vorbild für die Anlage von Gartenteichen dienen
Düsseldorf, 15.02.2002 - Teiche stehen bei Gartenfreunden seit Jahren hoch im Kurs. Gartenteiche sind
aus gestalterischer wie auch naturkundlicher Sicht eine reizvolle Bereicherung für jeden Garten. "Selbst
im kleinsten Teich stellen sich nach kurzer Zeit Tiere und Pflanzen ein, die auf das Leben im oder am Wasser spezialisiert
sind", sagt Stefan Wanske vom NABU NRW. Das zeitige Frühjahr macht es möglich bereits jetzt mit
der Anlage eines Gartenteiches zu beginnen. Weil es bei der Planung und Ausführung einiges zu berücksichtigen
gilt, hat der NABU im Rahmen seiner Kampagne "Nachbar Natur" einige hilfreiche Tipps zusammengetragen.
Mehr dazu....
Körner für den Spatz
Nicht nur im Winter wird die Nahrung manchmal knapp
Düsseldorf, 24.01.2002- Jetzt im Winter ist sein Getschilpe häufig an Futterhäuschen
zu hören. Als Körner- und Allesfresser macht er nicht nur Meisen und Finken das Futter streitig, frech
wie er nun mal ist, macht er sich auch über Obststückchen von Rotkehlchen, Amsel, Star, Zaunkönig
oder Heckenbraunelle her. Getrocknete Wildbeeren oder in heißem Öl getränkte Haferflocken sind
auch für ihn ein besonderer Leckerbissen. Die Rede ist vom Haussperling (Passer domesticus) - den meisten
besser bekannt als Spatz. Mehr zur richtigen Hilfe für den Spatz ...
Beeren für den Winter, Nistplätze für das Frühjahr
NABU rät, jetzt heimische Sträucher zu pflanzen
Düsseldorf, 26.10.2001 - Im Herbst denkt der Gärtner bereits an den Frühling. Denn was jetzt
gepflanzt wird - ob Sträucher, Bäume oder Blumenzwiebeln - wird im April schon mit ersten Knospen und
Blüten erfreuen. Der NABU empfiehlt allen Hobbygärtner, sich diesen Herbst heimische Sträucher in
den Garten zu holen. Mehr dazu....
Die Quitte - eine Frucht mit Charakter
NABU-Naturgartentipp für Oktober
Düsseldorf, 08.10.2001 - In manch gut geführtem Obstgarten leuchten Anfang Oktober die goldgelben
Früchte der Quitte . Einst war die Frucht als Heilpflanze hochgeschätzt, heute kennt man sie meist nur
noch als Grundlage von Marmeladen oder Gelees. Auch galt die Quitte als Glücks- und Fruchtbar-keitssymbol.
Leider hat die herbstliche Frucht im Laufe der Zeit viel von ihrem guten Ruf eingebüßt. Zu Unrecht,
denn ihr Aroma ist verführerisch und ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind sehr abwechlungsreich,
obwohl die Früchte roh ungenießbar sind. Mehr zur Quitte....
NABU NRW lädt zur 5. Fledermausnacht nach Bad Segeberg ein
Programm mit naturkundlichem, kulturellem und kulinarischem Biss
Düsseldorf, den 17.08.2001 - Der Naturschutzbund NABU präsentiert am Samstag, den 25. August 2001,
ab 20.00 Uhr und am Sonntag, den 26. August ab 14.00 Uhr rund um den Kalkberg in Bad Segeberg die ‚Europäische
Nacht der Fledermäuse' in seiner bundesweiten Großveranstaltung. Alle Freunde der ‚lautlosen Nachtjäger',
und solche die es werden wollen, sind herzlich nach Bad Segeberg eingeladen. Im und um den Bad Segeberger Kalkberg
mit seinem ausgedehnten Höhlensystem, einem der bedeutendsten Fledermausmassenquartiere in Europa, findet
die NABU Großveranstaltung zur 5. Europäischen Fledermausnacht statt. Neben den 15.000 Fledermäusen
erwarten die Veranstalter mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher. Mehr zur
bundesweiten Hauptveranstaltung....
5. Europäische Fledermausnacht 25. /26. August 2001
NABU und Eurobats: Eine Nacht für Ultraschalljäger
Düsseldorf, den 13.08.2001 - Sie heißen Mausohr, Hufeisennase oder Abendsegler. Sie lieben die
Dämmerung und sie sind die Stars der fünften Europäischen Fledermausnacht, die vom Naturschutzbund
NABU und EUROBATS, der Koordinationsstelle für den europäischen Fledermausschutz, am 25. /26. August
2001 veranstaltet wird. Mit vielen kleinen und großen Aktionen wollen die Fledermausfreunde in ganz Europa
damit das öffentliche Interesse auf die lautlosen Nachtjäger lenken. Allein in der Bundesrepublik sind
über 80 Feste organisiert, in NRW wurden bisher 15 Veranstaltungen gemeldet. Das Angebot reicht von Fledermausexkursionen
mit dem Bat-Detektor über Infostände und Diavorträge bis zu ganzen Sommerfesten und Erlebnisabenden
rund um das Thema Fledermäuse. Mehr zur Nacht der fliegenden Kobolde....
Stopp dem wahllosen Wespentot
NABU-Info zum richtigen Umgang mit Wespen
Düsseldorf, den 06.08.2001 - Es ist wieder soweit. In den Monaten August und September bringt das zahlreiche
Erscheinen der Vertreter der Deutschen und Gemeinen Wespe an Kaffeetafeln, in Biergärten und auf Terrassen
so manch einen zur Verzweiflung. Die hungrigen Insekten stürzen sich auf alles Fressbare und machen dabei
auch vor Süßresten an Kindermündern oder schon auf Gabeln aufgespiesten Kuchenstückchen keinen
Halt. Da ist der Wunsch groß, die als Plagegeister empfundenen Tiere schnell wieder los zu werden oder möglichst
schon im Vorfeld solche Situationen zu vermeiden. In den letzten Jahren wird dabei auf das vom Handel angebotene
Repertoir an Wespenfallen verstärkt zurückgegriffen. Das wahllose Töten zahlreicher Tiere mit Hilfe
dieser Fallen widerspricht dabei nicht nur jedem Naturschutzgedanken, sondern auch jeglichen ethischen Ansprüchen
an einen vernünftigen Umgang mit anderen Lebewesen. Aus diesen Gründen plädiert der NABU dafür,
dem wahllosen Wespentot auf heimischen Balkonen und Terrassen ein Ende zu bereiten. Mehr
zum richtigen Umgang mit Wespen....
Was machen Bilche am Siebenschläfer-Tag?
In NRW steht der Siebenschläfer auf der roten Liste
Düsseldorf, den 25.06.2001 - Sieben sonnige Wochen verspricht uns der Siebenschläfer-Tag,
wenn es denn am 27. Juni so richtig schön wird. Dem verschlafenen Namensgeber dieses Tages kann es nur recht
sein. Er hat sein Leben ohnehin so organisiert, dass er nur die Sonnentage des Jahres mitbekommt: Von Oktober bis
Mai hält der Siebenschläfer seinen Winterschlaf, so der Naturschutzbund NABU NRW. Wer einen Blick auf
das possierliche Tierchen werfen will, kann sich jetzt also auf die Lauer legen. Mehr
zu den heimlichen Bilchen....
10 Jahre aktiv für den Umweltschutz
Burbacher Realschüler erhalten NABU Jugendpreis
Burbach, 15.Mai 2001 - Der Naturschutzbund NABU Landesverband NRW hat der ökologischen Arbeitsgemeinschaft
der Realschule Burbach den Dr. Hermann-Klingler-Jugendpreis verliehen. Den mit 1000,- DM dotierten Preis erhalten
die Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer Jürgen Sartor für ihren dauerhaften und vielfältigen
Einsatz in der Naturschutzarbeit. Die auf lange Sicht angelegte, klassische Naturschutzarbeit sowie die Vorstellung
der Projekte und deren Ergebnisse in der Öffentlichkeit hat nicht nur den Naturschutzgedanken in der Bevölkerung
wach gehalten, es hat die Schüler auch zu wachen und aktiven Mitmenschen werden lassen. Mehr
zum Klingler-Preis....
Winter ade...
Frühlingsblüher in unserem Garten
Düsseldorf, 24.April 2001- Nach den langen, tristen Wintermonaten sehnt sich unser Auge nach frischen
Farben. Wer dann die ersten Frühjahrsblüher in seinem Garten oder städtischen Anlagen entdeckt,
fühlt sich dem Sommer schon etwas näher. Mehr zu den Frühlingsboten....
Mehr Silberreiher am Niederrhein
NABU Naturschutzstation in Kranenburg will die Entwicklung weiter beobachten
Düsseldorf/Kranenburg, 22. Februar 2001 - Die NABU Naturschutzstation in Kranenburg (Kreis Kleve) meldet,
dass die Zahl der Silberreiher im grenzüberschreitenden Gebiet "De Gelderse Poort" mit 16 Exemplaren
einen Höhepunkt erreicht hat. Einzelne Exemplare der am Mittel- und Schwarzen Meer beheimateten Tiere konnten
schon seit einigen Jahren von Vogelkundlern beobachtet werden. Mehr dazu....
Vogel des Jahres
Mit dem Haubentaucher ins 21. Jahrhundert
Düsseldorf, 17. Januar 2001 - Auch jetzt im Winter zieht er elegant seine Bahnen über Seen,
Teiche und ruhige Flussabschnitte. Die Rede ist vom Haubentaucher, den der Naturschutzbund NABU zum Vogel des Jahres
gewählt hat. "Unser Jahresvogel ist ein sogenannter Teilzieher, der nur kurze Strecken auf dem Zug zurücklegt
und in unserem gemäßigten Klima das ganze Jahr über zu beobachten ist," erklärt Thorsten
Wiegers vom NABU NRW. Mehr zum Haubentaucher.....