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Aktuelle NABU-Nachrichten
NABU begrüßt Einführung der Wassersteuer in NRW
Einnahmen sollten zur Finanzierung von Lücken im Umwelthaushalt genutzt werden
Düsseldorf, 23.09.2003 - Die Bedeutung der endlichen Ressource "Wasser" rückte
durch die letzten trockenen Monaten mit Sicherheit etwas mehr in das Bewusstsein vieler Menschen, zum sparsameren
Umgang mit dem lebenswichtigen Element führte dies jedoch wahrscheinlich eher selten. "Der NABU NRW begrüßt
daher ausdrücklich die Kabinettsentscheidung, ein "Wasserentnahmeentgelt" in Nordrhein-Westfalen
einzuführen", sagte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des Landesverbandes NABU NRW. "Angesichts der
prekären Haushaltslage im Umwelt- und Naturschutz fordern wir die Regierung dringend dazu auf, die zu erwartenden
Einnahmen für die Finanzierungslücken im Umwelthaushalt 2004/2005 zu verwenden", so Tumbrinck weiter.
Hier kämen sie der Sicherung der natürlichen Lebensgrundlage zugute. Mehr
dazu ...
Bleibt Naturschutz auf der Strecke?
Naturschützer warnen vor Scheitern des Nationalparks
Düsseldorf, 21.07.2003 - Am 18. Juli endete die Offenlegungsfrist der geplanten Verordnung
für den Nationalpark Eifel. Enttäuscht zeigten sich die NRW-Naturschutzverbände Bund für Umwelt
und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) über die Stellungnahmen der Kreise
und Kommunen. Mit der darin vorgeschlagenen Herausnahme von Urftsee und Ordensburg aus dem Geltungsbereich des
Nationalparks und der Festschreibung unzähliger Wege sei ein Nationalpark zum Scheitern verurteilt. Weiter ...
Umweltpolitik in NRW wieder auf dem richtigen Weg
NABU: Positive Ergebnisse des Koalitionsstreits sollten nicht über Knackpunkte hinwegtäuschen
Düsseldorf, 02.07.2003 - Die Ergebnisse der Koalitionsgespräche zwischen Bündnis90/Die Grünen
und der SPD in Nordrhein-Westfalen stimmen den Naturschutzbund NABU NRW zunächst zuversichtlich. "Endlich
sind längst fällige Entscheidungen getroffen worden. Der gesunde Menschenverstand scheint in die sozialdemokratische
Umweltpolitik zurückgekehrt zu sein," so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Das die Landesregierung
nun nach langem Ringen das geplante Metrorapid-Projekt gekippt habe, schaffe Spielraum in Nordrhein-Westfalen auf
nachhaltige Weise für Verbesserungen im ÖPNV zu sorgen. Auch die zukünftige Ausrichtung der Steinkohlepolitik
gäbe Anlass zur Hoffnung. Mehr dazu ...
Bergbau unter dem Rhein um jeden Preis
NABU NRW sieht seine Bedenken bestätigt
Düsseldorf/Wesel, 24.06.2003 - Der Bergbau unter dem Rhein läuft. Zwar ist die grundsätzliche
Zulässigkeit der Eingriffe in Natur und Landschaft mit der Genehmigung des Rahmenbetriebsplanes bis 2019 festgestellt
worden, die Entscheidungen über die Eingriffe in Natur und Landschaft und deren Ausgleich sind jedoch auf
das Monitoringverfahren verlagert worden. "Das Monitoringverfahren soll Erkenntnisse über die Auswirkungen
des Bergbaus unter dem Rhein auf Natur und Umwelt liefern und so ermöglichen, entsprechende Vorsorge- und
Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen," erläutert Hannelie Steinhoff, Vorsitzender des NABU Kreisverbandes
Wesel und Sprecherin des NABU NRW in Sachen Bergbau Walsum das Verfahren. Doch die DSK hielte sich wie erwartet
nicht an die Vorgaben. Dies ist das Ergebnis der zweiten Sitzung der "Entscheidungsgruppe Monitoring"
Mitte Juni für den genehmigten Steinkohleabbau durch das Bergwerk Walsum. Mehr
dazu ...
Stadt Düsseldorf verliert Glaubwürdigkeit in Sachen Elbsee
NABU erwartet klärendes Wort von Regierungspräsident Büssow
Düsseldorf, 13.06.2003 - Das Verhalten der Stadt Düsseldorf in Sachen "Westerweiterung
Elbsee" lässt Naturschützer an der Glaubwürdigkeit der Düsseldorfer Stadtspitze zweifeln.
In dem bereits mehrere Jahre anhaltenden Streit um die Auskiesung forciert die Stadt Düsseldorf zurzeit einen
Ratsentscheid, der einem vorzeitigen Antrag auf Änderung des Gebietsentwicklungsplanes bei der Bezirksregierung
Düsseldorf zustimmt und so die geplante Abgrabungsfläche festschreibt. Angebliche terminliche Zwänge
lassen es nicht zu, die für den Herbst erwarteten Ergebnisse eines ökologischen Gutachtens abzuwarten.
"Wir lehnen den jetzt von der Stadt Düsseldorf eingeschlagenen Verfahrensablauf strikt ab und erwarten
vom Regierungspräsidenten Büssow ein klärendes Wort zur Einhaltung der korrekten Verfahrensschritte,"
so Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW. Weiter ...
Japanische Naturschützer besuchen NABU NRW
Erfahrungsaustausch soll helfen Klima japanischer Großstädte zu verbessern
Düsseldorf, 12.06.2003 - Eine Delegation japanischer Naturschutzexperten ist heute beim größten
Naturschutzverband in Nordrhein-Westfalen, dem NABU NRW, zu Gast, um Erfahrungen auf dem Gebiet des praktischen
Klimaschutzes insbesondere in Großstädten auszutauschen. Dabei interessiert die Mitglieder der "Ecosystem
Conservation Society Japan" speziell das Thema der "Dach- und Fassadenbegrünung", da entsprechende
Maßnahmen in ihrer Heimat verstärkt gefördert werden sollen. Mehr dazu ...
Tag der Umwelt - nicht immer Anreiz umzudenken
NABU: SPD führt Nordrhein-Westfalen umweltpolitisch in die Steinzeit
Düsseldorf, 05.06.2003 - Für manchen Bürger mag der "Tag der Umwelt" ein Anreiz
sein umzudenken und zumindest im eigenen Umfeld umweltbewusster zu handeln. Voraussetzung ist dafür häufig,
dass umweltfreundliche Alternativen zur Verfügung stehen. Doch die werden den Bürgern in NRW zumindest
in den Bereichen Energie und Verkehr zukünftig verstärkt fehlen, setzt sich die SPD mit ihrer geplanten
Umweltpolitik durch, befürchtet der NABU NRW. "Die SPD sollte endlich ihre Blockadehaltung beenden und
die Umweltpolitik umsetzen, die sie in ihrem Regierungsprogramm angekündigt hat und die im Koalitionsvertrag
vereinbart wurde," so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW.
Weiter ...
Kormoranabschuss wird zum Flächenbrand
NABU NRW antwortet mit einer Resolution zum Schutz des Kormorans
Düsseldorf, 14.05.2003 - Der Abschuss von Kormoranen zieht immer weitere Kreise. Jetzt kündigte
auch Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) auf dem Sportfischertag 2003 in Rhede (Emsland)
an, die Landesregierung werde in Kürze eine Verordnung erlassen, wonach der Kormoran dann - wie in Bayern
und Mecklenburg-Vorpommern - auch in Niedersachsen für den Abschuss freigegeben werde. In NRW ist der Abschuss
von Kormoranen seit dem 02.05.2001 per Kormoranerlass des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz ebenfalls erlaubt. "Wir sind empört," so Josef Tumbrinck, Landeschef des NABU
NRW. "Mit publizistischen Kampagnen ist es Fischwirten und Sportfischern gelungen, den Kormoran zu verunglimpfen."
Noch schlimmer sei jedoch, die populistische Annäherung der Politik an die Forderungen der Fischereiverbände.
Mehr zum Kormoranschutz ...
11 Millionen Hühner, Gänse und Enten in NRW bedroht
Düsseldorf, 09.05.2003 - NABU fordert die Agrarwende endlich auch in der Massentierhaltung durchzusetzen
Gestern noch gab es Entwarnung aus dem nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium und heute dann
die schon lange befürchtete Meldung "erster Verdachtsfall der Gefügelpest in NRW in einem Hähnchen-Mastbetrieb
in Schwalmtal". "Nach der Schweinepest, MKS und BSE könnte damit der nächste Super-Gau in der
Tierhaltung in Deutschland anstehen, wenn sich der Verdachtsfall bestätigt und es den Behörden nicht
gelingen sollte, die Seuche einzudämmen", befürchtet Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU
NRW. Gefordert sei jetzt aber nicht nur schnelles Handeln, um eine Ausbreitung und Massentierschlachtungen zu verhindern.
"Langfristig muss die viel proklamierte Agrarwende auch endlich Einzug halten in die Massentierhaltungsbetriebe",
fordert Tumbrinck. Nur artgerechte Tierhaltung könne den Ausbruch solcher Tierseuchen wirkungsvoll verhindern.
Mehr dazu ...
Horstmann und Co haben den "Dino 2003" verdient
NABU: Kohlepolitik in NRW wird immer irrwitziger
Düsseldorf, 07.05.2003 - Mit Unverständnis reagiert der NABU NRW auf die jüngsten Diskussionen
um das erste geplante Gaskraftwerk in NRW. "Die Blockadehaltung des Landes-Energieministers Horstmann und
des Duos Clement/Adamowitsch aus dem Bundeswirtschaftsministerium ist aus energiepolitischer Sicht völlig
unverständlich und nicht mehr nachvollziehbar," so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Hier würde
die umweltfreundlichste und effizienteste Methode Strom zu erzeugen blockiert zugunsten der hoch subventionierten
Kohle, die nachweislich katastrophale Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehe. Weiter
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NABU gründet Stiftung "Naturerbe NRW"
NABU NRW tagte in Jülich
Düsseldorf, 31.03.2003 - Rund 250 Delegierte aus den 52 nordrhein-westfälischen Kreis- und
Stadtverbänden des NABU (Naturschutzbund) NRW trafen sich am Sonntag zur Landesvertreterversammlung in Jülich.
Mit großer Zustimmung begrüßten die Delegierten die Gründung der NABU-Stiftung "Naturerbe
NRW". "Das Ziel der Stiftung ist es, langfristig und nachhaltig den Naturschutz in NRW abzusichern, ohne
eine Abhängigkeit von öffentlichen Kassen," so der Vorsitzende des NABU NRW Josef Tumbrinck. Dies
bedeute aber nicht, dass der NABU müde würde, staatliches Engagement für den Umwelt- und Naturschutz
weiter einzufordern. Mehr dazu ...
NRW-Naturschutzverbände: Ausbau der Urananreicherungsanlage in
Gronau umweltunverträglich und nicht genehmigungsfähig
Düsseldorf, 25.03.2003 - Die NRW-Naturschutzverbände lehnen den Ausbau der Gronauer Urananreicherungsanlage
(UAA) ab und fordern stattdessen den Entzug der bisherigen Betriebsgenehmigungen. Im Rahmen des atomrechtlichen
Genehmigungsverfahrens zum Ausbau der UAA haben der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) und der Naturschutzbund Deutschland
(NABU) Landesverband NRW bei der atomrechtlichen Genehmigungsbehörde in Düsseldorf ihre gemeinsame Stellungnahme
abgegeben. Weiter ...
Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU zur Nationalparkverordnung:
"Urftsee gehört zum Nationalpark Eifel"
Düsseldorf, 17.03.2003 - Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, LNU und
NABU haben jetzt eine Stellungnahme zum Entwurf der Nationalparkverordnung vorgelegt. Darin sind konkrete Verbesserungsvorschläge
zur Abgrenzung, dem Wegeplan und der Organisationsstruktur des künftigen Nationalparks Eifel enthalten. Das
NRW-Umweltministerium und die Bezirksregierung Köln hatten im Februar einen Entwurf vorgestellt. Zum 1. Januar
2004 soll die Nationalparksverordnung in Kraft treten. Mehr dazu ...
Dreiecksweiher erster Prüfstein für Kooperationspartner
NABU: Stadt Düsseldorf sollte ihre Naturschutzgebiete nicht für Kies opfern
Düsseldorf, 28.02.2003 - Das Verhalten der Stadt Düsseldorf in Sachen "Dreiecksweiher"
scheint sich zum ersten Prüfstein für die Kooperationspartner bezüglich der Olympiade 2012 in Düsseldorf
zu entwickeln. Obwohl erst für den Herbst Ergebnisse eines ökologischen Gutachtens erwartet werden, das
die Auswirkungen einer möglichen Erweiterung auf das Naturschutzgebiet untersucht, hat die Stadt Düsseldorf
bereits jetzt die Ratsgremien gebeten, einem Antrag auf Änderung des Gebietsentwicklungsplanes bei der Bezirksregierung
Düsseldorf zuzustimmen und so die Abgrabungsfläche "Westerweiterung Elbsee" festzuschreiben.
Weiter....
Schneiden und Roden von Hecken ab März verboten
NABU: Gartenbesitzer sollten sich an Fristen des Landschaftsgesetzes halten
Düsseldorf, 20.02.2003 - Wer jetzt noch Hecken oder Gebüsche zurückschneiden will, dem
bleibt nicht mehr viel Zeit. Vom 1. März bis zum 30. September ist es laut Landschaftsgesetz in Nordrhein-Westfalen
verboten, Hecken zu schneiden, zu roden oder gar ganz zu zerstören. Schonende Form- und Pflegeschnitte zur
Beseitigung des Pflanzenzuwachses bleiben von dieser Regelung unberührt. Der NABU fordert Gartenbesitzer jedoch
auf, im Interesse der gefiederten Gartenbewohner auf einen Pflegeschnitt der Hecken in diesem Zeitraum zu verzichten.
Mehr dazu ...
Naturschutzbund und Sportminister Vesper für "Grüne Spiele" in Düsseldorf
Kooperationsvertrag garantiert Olympische Spiele der Nachhaltigkeit
Düsseldorf, 28.01.2003 - Der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU) und die Düsseldorf
Rhein-Ruhr 2012 GmbH haben eine Kooperation im Zusammenhang mit der Bewerbung von Düsseldorf Rhein-Ruhr um
die Olympischen Spiele 2012 vereinbart. Ein entsprechendes Abkommen haben Nordrhein-Westfalens Sportminister Dr.
Michael Vesper für die Düsseldorf Rhein-Ruhr 2012 GmbH und der Vorsitzende des Naturschutzbundes Nordrhein-Westfalen
(NABU), Josef Tumbrinck, heute im Düsseldorfer Landtag unterzeichnet. Weiter....
Land plant Ausweitung der Jagd im Staatswald
Düsseldorf, 20.01.2003 - NABU NRW: Belange des Naturschutzes müssen Vorrang haben vor ökonomischen
Interessen
Der Naturschutzbund NABU NRW fordert das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
nachdrücklich auf, die Belange des Naturschutzes bei den anstehenden Neuverpachtungen des Staatswaldes zu
beachten. "In Schutzgebieten und Rotwild-Kerngebieten müssen die Belange des Naturschutzes Vorrang haben
vor ökonomischen Festsetzungen", so die stellvertretende Vorsitzende des NABU NRW, Birgit Beckers. Das
Vorgehen des Ministeriums in dieser Sache ließe allerdings erhebliche Zweifel daran aufkommen, dass diese
Belange auch entsprechend berücksichtigt würden. Mehr dazu ...
Landesmittel gewinnen im Naturschutz an Wert
NABU NRW: Kürzungen im Naturschutzetat müssen zurückgenommen werden
Düsseldorf, 16.01.2003 - Der Naturschutzbund NABU NRW bewertet das Ergebnis der kleinen Anfrage
durch die CDU von November letzten Jahres zur Verwendung von öffentlichen Mitteln durch Naturschutzverbände
positiv. "Die Antwort der Landesregierung ist eindeutig", so der Landesvorsitzende des NABU, Josef Tumbrinck.
Die Verwendung der Landesmittel könne "zielgenau und abgrenzungsscharf" nachvollzogen werden. Insgesamt
seien über einen Zeitraum von 6 Jahren Landesmittel in Höhe von 9,4 Millionen Euro in landesweit rund
200 verschiedene Projekte geflossen. Einen besseren Beleg für sein breites ehrenamtliches Engagement im Naturschutz
könne sich der NABU gar nicht wünschen. Weiter ...
Fledermausschutz contra Sportkletterei
NABU NRW fordert Erhalt des bisherigen Schutzstatus der nordrhein-westfälischen Felsstandorte
Düsseldorf, 05.12.2002 - Der Landesfachausschuss "Fledermausschutz" im Naturschutzbund NABU
NRW hat in seiner jüngst verabschiedeten Resolution zum "Schutz von Fledermaus-Quartieren in natürlichen,
spaltenreichen Felsbildungen" weiterhin eine ganzjährige Sperrung solcher Felsstandorte in Nordrhein-Westfalen
gefordert, die nachweislich im Winter wie im Sommer von Fledermäusen belegt werden. Damit reagiert der NABU
auf die verstärkten Bemühungen des Deutschen Alpen Vereins und der IG Klettern, mehrere Felsbereiche
in NRW beispielsweise im Rahmen von Landschaftsplan-Änderungen dem Klettersport ganz oder teilweise zu öffnen.
"Wir wehren uns dagegen, dass einmalige, geschützte Bereiche dem Interesse einiger weniger geopfert werden
sollen", sagt Carsten Trappmann, Sprecher des Landesfachausschusses. Dies widerspäche jeglichem Naturschutzgedanken.
Mehr dazu ...
Regierungserklärung ohne ein Wort zum Nationalpark Eifel
Naturschutzverbände vermissen deutliches Signal für den Naturschutz
Düsseldorf, 22.11.2002 - Mit Unverständnis und Unzufriedenheit haben die Naturschutzverbände
BUND (Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland), LNU (Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt) und NABU (Naturschutzbund
Deutschland) zur Kenntnis genommen, dass Ministerpräsident Peer Steinbrück in seiner Regierungserklärung
mit keiner Silbe auf den geplanten Nationalpark Eifel eingegangen ist. Nachdem der Landtag in der ersten Novemberwoche
die Einrichtung des Nationalparks beschlossen hat, hatten die Naturschutzverbände vom neuen Ministerpräsidenten
ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur einmaligen historischen Chance Nordrhein-Westfalens erwartet. Weiter ...
Europäisches Naturerbe in Nordrhein-Westfalen nicht ausreichend geschützt
NABU, BUND und LNU fordern Gebiets-Nachmeldungen für europäisches Schutzgebietsnetz
Potsdam/Düsseldorf, 15.11.2002 - Nordrhein-Westfalen ist seiner Verpflichtung aus der EU-Richtlinie Fauna-Flora-Habitat
(FFH) bei weitem nicht ausreichend nachgekommen. Dies ist das Ergebnis einer Anfang dieser Woche zu Ende gegangenen
dreitägigen Bewertungskonferenz der Europäische Kommission in Potsdam. Ein von der EU beauftragtes unabhängiges
Institut hat die von den Mitgliedsstaaten für die kontinentale Region gemeldeten Gebiete bewertet. Danach
hat Deutschland nur für 10 von 74 Lebensraumtypen ein ausreichendes Schutzgebietsnetz vorgesehen. Eine ähnlich
schlechtes Urteil gab es für den Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen: Praktisch alle gefährdeten
Fisch- und Insektenarten wurden als unzureichend geschützt bewertet. NABU, BUND und LNU sehen ihre naturschutzfachliche
Arbeit durch die EU-Kommission bestätigt, die weitgehend den fachlichen Einschätzungen der Verbände
und wissenschaftlicher Experten gefolgt ist und erhebliche Nachmeldungen von Gebieten verlangt hat. Mehr
dazu ...
Möglichkeiten für eine "humanere" Jagd vertan
NABU NRW: Jagdpolitik des Umweltministeriums nicht zeitgemäß
Düsseldorf, 08.11.2002 - Der Naturschutzbund NABU NRW ist mit den jetzt getroffenen Entscheidungen
zur Jagdpolitik in Nordrhein-Westfalen höchst unzufrieden. "Die neue Landesjagdzeiten-Verordnung erlaubt
zusammen mit dem "Kormoran-Erlass" weiterhin eine Jagdpraxis, die wir aus ethischen und naturschutzpolitischen
Gründen nicht akzeptieren können", erklärt der Landesvorsitzende des NABU NRW, Josef Tumbrinck.
Durch die Änderung der Bundesjagdzeitenverordnung sei eine Umsetzung auf Länderebene notwendig geworden.
Diese sei aber nicht dazu genutzt worden, die geänderten Ansprüche der Umwelt und der Gesellschaft zu
berücksichtigen und eine den heutigen Gegebenheiten angepasste Bejagung zu regeln. Vielmehr entstehe der Eindruck,
dass das Ministerium hier den Forderungen der Jagd- und Fischereilobby nachgegeben habe. Weiter
...
NABU NRW kritisiert Bekenntnis zum Metrorapid
Tumbrinck: Umsetzung der positiven Ansätze bleibt abzuwarten
Düsseldorf, 16.10.2002 - Der Naturschutzbund NABU NRW hat die Ergebnisse der Koalitonsverhandlungen
bezüglich der geplanten Metrorapidstrecke in Nordrhein-Westfalen als sehr enttäuschend bewertet. "Die
eindeutige Zusage, dass Bundesmittel in einer Gesamthöhe von 2,3 Milliarden Euro für den Bau von Anwendungsstrecken
für die Magnetschwebebahn- Technologie auch weiterhin zu Verfügung stehen, können wir nur als Zugeständnis
an Clement´s Wechsel nach Berlin verstehen ", sagte der NABU NRW-Vorsitzende Josef Tumbrinck. Positiv
bewertet der NABU dagegen das Festhalten am Dosenpfand. Weiter ...
Illegaler Handel mit wilden Greifvögeln
NABU fordert Naturschutzbehörden zu strengeren Kontrollen auf
Düsseldorf, 11.10.2002 - Anlässlich eines aktuellen Falles des Handels mit heimischen Greifvögeln,
die vom Aussterben bedroht sind, bemängelt der Naturschutzbund NABU NRW die zu laschen Kontrollen der zuständigen
Naturschutzbehörden. "Immer wieder kommt es vor, dass ausgehorstete Vögel bei den Naturschutzbehörden
als eigene Nachzuchten deklariert werden", sagt Dr. Peter Wegner, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz
des NABU NRW. "Dabei müsste die Anzahl der gemeldeten Tiere die zuständige Behörde eigentlich
stutzig machen, denn häufig sind die dafür notwendigen Zuchterfolge biologisch unmöglich",
so Dr. Wegner weiter. Ob es sich um Wildtiere handele, ließe sich sicher nur über Bluttests klären.
Mehr dazu ...
Klares Votum für mehr Umweltschutz
NABU NRW fordert konsequente Umsetzung des Wählerauftrags in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 23.09.2002 - Der Naturschutzbund NABU NRW wertet den Ausgang der Bundestagswahl
als klaren Erfolg für die Umweltschutzpolitik. "Eine konsequente Umwelt- und Naturschutzpolitik und damit
die Sicherung der Lebensgrundlagen für künftige Generationen ist neben der Arbeitsmarkt- und der Sozialpolitik
wieder zu einem Schlüsselthema geworden", so der Landesvorsitzende des NABU, Josef Tumbrinck. "Wir
fordern daher alle Parteien in NRW auf, in diesem Themenfeld deutlich Flagge zu zeigen." Es sei deutlich,
dass die Wähler diesem Thema einen hohen Stellenwert einräumten, nun müsste das Votum auch umgesetzt
werden. Mehr dazu ...
NABU NRW fordert: Kein Bergbau unter dem Rhein
Verbandsklage gegen den Rahmenbetriebsplan Walsum wurde eingereicht
Düsseldorf, 16.09.2002 - Der NABU NRW hat Verbandsklage gegen die kürzlich erfolgte Genehmigung
des Rahmenbetriebsplanes der Zeche Walsum eingereicht. Seit Anfang August ist das Verfahren beim Verwaltungsgericht
Düsseldorf anhängig. "Die Deutsche Steinkohle hat sich hier ganz klar nicht an gültiges Recht
gehalten," so Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW. Im Rahmen der Erstellung des Rahmenbetriebsplanes
hätten Prüfungen zur Umweltverträglichkeit des Kohleabbaus unter dem Rhein erfolgen müssen."
Genau dies hätten die verantwortlichen Behörden aber boykottiert. Weiter ...
Kormorane in NRW erstmals zum Abschuss freigegeben
NABU bescheinigt Umweltministerin Höhn Kapitulation vor der Fischereilobby
Düsseldorf, 13.09.2002 - Die ersten Genehmigungen für den Abschuss des Kormorans in
Nordrhein-Westfalen sind erteilt. So dürfen an der Lenne im Märkischen Kreis mindestens 50 Kormorane
geschossen werden, im Kreis Olpe ist seit dem 01.September der Abschuss von 20 Kormoranen genehmigt. "Der
Artenschutz in NRW wird mit diesen Genehmigungen ad absurdum geführt," reagiert der Landesvorsitzende
des NABU, Josef Tumbrinck, empört. "Die Tötung einer geschützten Art wird hier mit dem Schutz
einer anderen bedrohten Art begründet." Wenn dieses Beispiel Schule mache, dann sei dem Missbrauch Tür
und Tor geöffnet. "Wir werden jedenfalls nicht einen einzigen toten Kormoran zum angeblichen Schutz der
Äsche hinnehmen," so Tumbrinck weiter. Mehr dazu ...
Einstieg in den Ausstieg
NABU fordert: Metrorapidprojekt endlich einstellen
Düsseldorf, 05.09.2002 - Die für den heutigen Tag abgesagte Vertragsunterzeichung zwischen Bund
und Land für den Metrorapid bewertet der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen NABU als ersten Schritt in den
Ausstieg aus dem Großprojekt. "Angesichts ablehnender Stimmen von CDU und Grünen steigen die Chancen,
dass sich die Politik in puncto Metrorapid nach der Bundestagswahl ändern wird", sagte der NABU-Landesvorsitzende
Josef Tumbrinck. Die Bereitstellung der Finanzmittel im Bundeshaushalt 2003 sei zwar von der Bundesregierung zugesagt,
aber die entsprechende Umsetzung bleibe abzuwarten. Er forderte die Politik auf, keinen weiteren Euro mehr in das
Projekt zu investieren und die Mittel stattdessen in den Ausbau der Bahn und des Schienenpersonennahverkehrs zu
stecken. Weiter ...
Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen
Umweltministerin Höhn greift Vorschlag des Naturschutzbundes NABU NRW auf
Düsseldorf, 04.09.2002 - Der Naturschutzbund NABU NRW begrüßt die Entscheidung der Umweltministerin
im Vorfeld der nationalen Flusskonferenz, am 15. September in Berlin, kurzfristig eine landesweite Flusskonferenz
am 11.September im Düsseldorfer Umweltministerium durchzuführen. Ende August hatte der NABU NRW anlässlich
der Hochwasserkatastrophe an der Elbe einen solchen "NRW-Hochwassergipfel" gefordert. Mehr
dazu ...
Haushaltskürzungen im Hochwasserschutz zurücknehmen
NABU: Kreise und Gemeinden müssen Blockadehaltung aufgeben
Düsseldorf, 19.08.2002 - Der Naturschutzbund NRW (NABU) hat die Landesregierung nachdrücklich
aufgefordert, im Hochwasserschutz in die Offensive zu gehen und die geplanten Haushaltskürzungen in Höhe
von 7,7 Millionen Euro im Hochwasserschutz zurückzunehmen. "Angesichts der katastrophalen Hochwassersituation
an der Elbe ist diese Kürzung das völlig falsche Signal. Der Zwang zum Sparen sollte bei Projekten wie
dem Metrorapid ansetzen," sagte der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck. Weiter
...
Metrorapid - Fakten und Fiktionen
NABU und NAJU NRW veröffentlichen Informationsbroschüre
Düsseldorf, 15.08.2002 - Der Naturschutzbund NABU NRW und seine Jugendorganisation die Naturschutzjugend
NAJU NRW haben gemeinsam eine Informationsbroschüre zum Thema Metrorapid veröffentlicht. "Nach den
jüngsten Diskussionen um eine Ausweitung der Metrorapidstrecke bis Bonn", so Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender
des NABU NRW, "wird es immer wichtiger sich über die Ausmaße dieses größten Verkehrsprojektes
in NRW ein eigenes Bild zu machen. Mit unserer gemeinsamen Broschüre wollen wir allen Bürgerinnen und
Bürgern dazu eine Möglichkeit an die Hand geben." Mehr dazu ...
Regionalrat Köln versucht den Naturschutz auszuhebeln
Naturschützer verurteilen den geplanten Ausverkauf der zukünftigen Nationalparkfläche
Düsseldorf, 11.07.2002 - Einen Nationalpark Eifel soll es geben, darin sind sich alle beteiligten
Naturschützer, Heimatfreunde und Politiker einig. Doch seit die Ausweisung des ersten nordrhein-westfälischen
Nationalparkes beschlossene Sache ist, werden die Stimmen derjenigen lauter, die aus Profitinteresse den Nationalpark
in ein Massentourismuszentrum verwandeln wollen. Von Naturschutzseite unerwartet werden diese Begehrlichkeiten
nun vom Regionalrat Köln noch unterstützt. Auf seiner morgigen Sitzung wird der Regionalrat über
den neuen Entwurf des Gebietsentwicklungsplanes (GEP) Aachen abstimmen, in dem völlig überraschend rund
200 Hektar Nationalparkfläche um die Burg Vogelsang nicht als "Bereich zum Schutz der Natur" ausgewiesen
werden sollen. Die Naturschutzverbände protestieren ...
Grünes Licht für "Aktion Grünes Band"
NABU NRW und Vereniging Natuurmonumenten starten grenzüberschreitendes Projekt
Düsseldorf, 27.06.2002 - Der Lenkungsausschuss der Euregio Rhein-Waal hat auf seiner letzten Sitzung
in Mönchengladbach grünes Licht für das grenzübergreifende Naturschutzprojekt "Aktion
Grünes Band/Actie Groene Band" gegeben. "Mit dem Projekt wird der Grundstein für eine bessere
Kooperation von Naturschützern diesseits und jenseits der Grenze gelegt", so Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender
des NABU NRW. Es sei erstaunlich, wie wenig wir bislang trotz eines zusammenwachsenden Europas voneinander wüssten.
Dies könne nur durch solche beispielhaften Zusammenarbeiten geändert werden. Mehr
zum gemeinsamen Projekt ...
Grünes Licht für den Nationalpark Eifel
NABU NRW begrüßt den Entschluss der Landesregierung
Düsseldorf, 21.06.2002 - "Mit dem Auftrag an das Umweltministerium, die Planungen für
den Nationalpark Eifel voranzutreiben, ist ein wichtiger Schritt hin zur Realisierung des ersten nordrhein-westfälischen
Nationalparkes getan", freut sich Birgit Beckers, stellvertretende Vorsitzende des NABU NRW. Die Landesregierung
hatte in ihrer jüngsten Kabinettssitzung grünes Licht für die Einrichtung eines Nationalparkes in
der Eifel gegeben. Weiter ...
Bahn-Fahrplanwechsel diesmal ohne Wechsel
Verkehrs- und Naturschutzverbände warnen: Das dicke Ende kommt am 15.Dezember
Düsseldorf / Essen, 14.06.2002 - Den "kleinen" Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn
in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2002 nehmen die Landesverbände von PRO BAHN, Verkehrsclub Deutschland
VCD, Naturschutzbund NABU und BUND zum Anlass, um vor Fehlentwicklungen beim Tarif für das Schienenverkehrsangebot
zu warnen. Während am kommenden Wochenende das geringfügig ge-änderte Fahrtenangebot zu praktisch
unveränderten Ticketpreisen angeboten wird, stehen zum folgenden Fahrplanwechsel Mitte Dezember gewaltige
Preissprünge ins Haus. Mehr dazu ...
Umweltverbände für natur- und landschaftsverträglichen Windkraftausbau
Plädoyer für Windenergie
Düsseldorf, 30.04.2002 - Für einen natur-und landschaftsverträglichen Ausbau der Windenergie
sprachen sich heute die drei anerkannten NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU aus. Die Naturschutzverbände
nahmen den Entwurf des für Anfang Mai angekündigten Windernergieerlasses der Landesregierung zum Anlass,
an die Kommunen zu appellieren, zügig mit der Ausweisung von Windkraftvorranggebieten fortzufahren. Mehr
zur Stellungnahme der Verbände ...
Umweltschutz als Gemeinschaftsaufgabe
NABU vergibt Dr. Hermann-Klingler-Jugendpreis zum achten Mal
Krefeld, 04.04.2002 - Der Naturschutzbund NABU Landesverband NRW hat der Schulgemeinschaft der Bischöflichen
Maria-Montessori-Gesamtschule in Krefeld den Dr. Hermann-Klingler-Jugendpreis für die vorbildliche ökologische
Gestaltung ihres Schulumfeldes verliehen. Den mit 500 Euro dotierten Preis erhalten die 55 SchülerInnen gemeinsam
mit ihrem Lehrer Wolfgang Thyssen für die gemeinschaftliche Planung, Gestaltung und betriebliche Führung
eines ein Hektar großen ökologischen Schulgartens mit eigener Windkaftanlage. Mehr
dazu ...
Ganzjähriger Schutz für Lachmöwe und Türkentaube
NABU fordert Reform des Jagdrechts
Düsseldorf, 22.03.2002 - Heute wird im Bundesrat über die Novellierung der Bundesjagdzeiten-Verordnung
beraten. Die Bemühungen der Bundesregierung um eine Anpassung jagdlicher Regelungen an die EU-Vogelschutzrichtlinie
werden vom NABU ausdrücklich begrüßt. Allerdings greifen einzelne Regelungen zu kurz. Notwendige
Verbesserungen im Vogel- und Tierschutz wurden von den Bundesländern Niedersachsen und Brandenburg bereits
beantragt. "Mit Verwunderung haben wir festgestellt, dass Nordrhein-Westfalen diese Verbesserungsvorschläge
in den Bundesratsauschüssen bisher nicht mitgetragen hat", so Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des
NABU NRW. " Besonders entsetzt sind wir darüber, dass sich NRW als einziges Bundesland sogar für
die Ausweitung der Jagdzeiten auf die Graugans einsetzt." Weiter ...
Neues Obstwiesenschutzprojekt in NRW
Naturschutzverbände beraten Landwirte bei der Pflege ihrer Obstbäume
Düsseldorf, 12.03.2002 - Der Streuobstanbau in Nordrhein-Westfalen bekommt neue Impulse: Anfang
des Jah-res starteten die NRW-Landesverbände des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und des Bun-des für
Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein neues, dreijähriges Projekt "Beratung und Service im Obstwiesenschutz".
Ziel ist es, Landwirte zum Erhalt und zur Neuanlage von Streuobst-wiesen zu motivieren und zugleich mit Öffentlichkeitsarbeit
und praktischen Schulungen verloren gegangene bzw. neue Kenntnisse zur Obstwiesenpflege zu vermitteln. Das Vorhaben
erstreckt sich auf sechs Schwerpunktregionen in NRW - Bergisches Land, Süderbergland, Niedersauerland, Ost-westfalen-Lippe,
Münsterland und Niederrhein. Sie stehen exemplarisch für die Standortvielfalt in NRW. Gefördert
wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW. Weiter ...
Förderverein "Nationalpark Eifel" gründet sich heute
NABU wird Umsetzung des Projektes aktiv begleiten
Düsseldorf, 08.03.2002 - Heute treffen sich in Gemünd Vertreter der Kommunen, Verbände
und Behörden sowie viele Interessierte aus der Bevölkerung, um den Förderverein "Nationalpark
Eifel" zu gründen. Der Naturschutzbund NABU NRW wird als Mitglied des Vereins die Errichtung des Nationalparks
unterstützen und durch fachliche Beratung an der Entwicklung eines Nationalparkkonzeptes beteiligt sein. "Wir
werden als ein Vertreter der Naturschutzverbände natürlich besonders darauf achten, dass in erster Linie
die Interessen des Natur- und Umweltschutzes umgesetzt werden", sagt Birgit Beckers, stellvertretende Vorsitzende
des NABU NRW. Mehr dazu ...
Erster Nationalpark in NRW
NABU begrüßt Nationalparkpläne in der Eifel
Düsseldorf, 01.03.2002 - Über Jahrzehnte hinweg wurde auf dem Truppenübungsplatz Vogelsang
an der belgischen Grenze der Krieg geprobt. Doch bald soll auch hier Frieden einkehren. Denn nach den Plänen
des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums, soll der Truppenübungsplatz Teil des neuen Nationalpark
Eifel werden. Birgit Beckers, stellvertretende Vorsitzende des NABU-Nordrhein-Westfalen ist von den Plänen
der Landesregierung begeistert: "Die Landesregierung nimmt hier die Verantwortung für die Natur ernst
und nutzt die Chance, ein einmaliges Stück Natur mit seltenen Tier- und Pflanzenarten für kommende Generationen
zu erhalten." Weiter ...
Mehr Raum für die Ems
NABU fordert grenzüberschreitendes Gesamtkonzept
Düsseldorf, 27.02.2002 - Der Arbeitskreis Ems des Naturschutzbundes NABU NRW und die Natur- und
Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) stellen auf der heutigen Tagung in Münster das Emsauen-schutzprogramm als
ein mögliches Modell für die Zusammenarbeit im europäischen Naturschutz vor. Vertreter des amtlichen
und ehrenamtlichen Naturschutzes aus NRW, Niedersachsen und den Niederlanden berichten über zahlreiche Aktivitäten
und Projekte. "Wir werden Perspektiven und Probleme des grenzüberschreitenden Naturschutzes und daraus
resultierende Forderungen an die Zusammenarbeit diskutieren und Lösungsansätze erarbeiten", erläutert
Christian Göcking vom Arbeitskreis Ems das Ziel der Tagung. Dabei werden die Interessen der Wasser- und Landwirtschaft,
des naturverträglichen Tourismus sowie die europäischen Naturschutzrichtlinien berücksichtigt. Die
Veranstaltung ist mit annähernd 200 Interessierten vollständig ausgebucht. Mehr
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Vertragsnaturschutz doch nur Schutz auf Zeit
Der NABU ist entsetzt über Naturfrevel in NRW
Düsseldorf, 21.02.2002 - Die Sicherung wertvoller Lebensräume für bedrohte Tier- und
Pflanzenarten ist das Hauptziel jeder Naturschutzarbeit. Zur Umsetzung stehen drei Instrumente zur Verfügung:
die Ausweisung zum Naturschutzgebiet, der Erwerb der Flächen durch das Land, die Kreise oder durch Naturschutzorganisationen
sowie der Vertragsnaturschutz auf privaten Flächen. Hierbei dürfen Flächen nur nach bestimmten Vorgaben
bewirtschaftet werden. "Aus unserer Sicht stellt der Vertragsnaturschutz nur ein begleitendes Schutzinstrument
dar, denn es gewährleistet keinen dauerhaften Schutz", erklärt Josef Tumbrinck, Vorsitzender des
NABU NRW. Nach Vertragsablauf könnten sich alle Beteiligten neu überlegen, ob sie diesen verlängern
wollten. Dies führe im schlechtesten Fall dazu, dass jahrelang mit Mitteln des Landes finanzierte Flächen
für den Naturschutz verloren gingen. Mehr dazu ...
NABU fordert grundlegende Umplanung
Mangelnde Beteiligung der Öffentlichkeit bewirkt hausgemachtes Desaster
Münster, 07.02.2002 - Nachdem in dieser Woche bekannt geworden ist, dass für die Regionale
Gartenausstellung REGA im Bagno bei Steinfurt über 1000 Bäume gefällt werden sollen, begrüßt
der Landesvorsitzende des Naturschutzbundes NABU NRW Josef Tumbrinck die klaren Worte seitens des Düsseldorfer
Umweltministeriums, diese Pläne nicht mit Landesmitteln zu fördern. Schon vor über einem Jahr hatte
der NABU Politik und Öffentlichkeit eindringlich darauf hingewiesen, dass das Bagno als Schutzgebiet für
das europäische Netzwerk Natura 2000 gemeldet worden ist und alle Planungen dies auch berücksichtigen
müssen. "Der Kreis und die betroffenen Gemeinden trifft die Schuld am Planungsdesaster, das Düsseldorfer
Umweltministerium zieht nur die notwendigen Konsequenzen aus dem Schutzstatus des Gebietes", so der NABU-Vorsitzende.
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Falknereien gibt es schon genug
NABU lehnt geplante Greifvogelschauanlage in Witten ab
Düsseldorf, 01.02.2002 - Der Naturschutzbund NABU NRW hat erhebliche Einwände gegen die geplante
Greifvogelschau in Witten. Solche Anlagen seien immer wieder mit schweren Beeinträchtigungen für den
Natur- und Artenschutz verbunden. Falkenhöfe seien keine Zuchtanlagen und bei den präsentierten Greifen
handelt es sich nicht um verletzte Vögel, die gesund gepflegt würden, sondern um attraktive und gesunde
Adler, Geier und Falken. "In der Regel können diese Greifvögel, die zudem häufig Vertreter
einer stark gefährdeten Tierart sind, praktisch nicht legal am Markt erworben werden, so Josef Tumbrinck,
Vorsitzender des NABU NRW. "Oft werden sie von regelrechten "Aushorstungs-unternehmen" illegal der
Natur entnommen." Weiter ...
NABU fordert völliges Verbot von Bleischrot
Jagd auch ohne umweltbelastende Munition möglich
Düsseldorf, 17.01.2002 - Die NRW-Landesregierung will die Verwendung von Bleischrot bei der Jagd
auf Wasservögel verbieten. Der Naturschutzbund NABU NRW begrüßt das geplante Verbot. Nur so ließen
sich schwerwiegende Schädigungen wildlebender Tiere und Beeinträchtigungen der Umwelt vermeiden. "Allerdings
greift ein Bleischrotverbot allein für die Jagd auf Wasservögel oder am Gewässer zu kurz",
so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. "Wir halten ein umfassendes Verbot von Bleischrot bei allen
Formen der Jagd für unbedingt erforderlich."
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