Nordrhein-Westfalen.NABU.de Spenden & Helfen Stiftungen und Fonds Stiftung Naturerbe NRW Geförderte Projekte
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Beantragen Sie eine Förderung durch die NABU-Stiftung Naturerbe NRW
Die NABU-Stiftung Naturerbe NRW fördert Projekte, die den Zielen der Stiftung entsprechen. Förderungswürdig in diesem Sinne sind Projekte, die eine oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:
1. Das Projekt ist von überregionaler Bedeutung oder wird überregional, das heißt, NRW-weit wahrgenommen.
2. Inhalt des Projektes ist der Schutz von gefährdeten Tier- oder Pflanzenarten in NRW.
3. Inhalt des Projektes ist der Schutz von Landschaften, die landesweit von großer Bedeutung sind.
4. Inhalt des Projektes sind z.B. wissenschaftliche Schriften über die Natur oder den Naturschutz in Nordrhein-Westfalen oder weiterführende Literatur, die die Kernaufgaben der Stiftung beinhaltet, wie der Erhalt des Naturerbes in NRW oder die Umweltbildung zu fördern.
Die Erfüllung einer oder mehrerer Kriterien bedeutet noch keinen Anspruch auf Förderung eines Projektes. Der Vorstand der Stiftung behält sich die Prüfung der Projekte vor. Nicht jedes Projekt, das förderungswürdig ist, kann von der NABU-Stiftung Naturerbe NRW auch gefördert werden.
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Antrag für die Onlinebearbeitung
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Antrag zum Download
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Förderungskriterien
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Wesen aus Wasser und Erde
Im mobilen Wasser- und Bodenlabor Kleinstlebewesen entdecken
Viele der winzigen Lebewesen in Wasser und im Boden sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Und deshalb führen sie in der Welt der Menschen ein Schattendasein. Im neuen mobilen Wasser- und Bodenlabor des NABU-Ortsverbandes Recklinghausen können Kindern das Leben in Wasser und Boden spielerisch erforschen. Zu diesem Zweck haben die Aktiven in wochenlanger Arbeit und mit viel Engagement einen alten Bauwagen renoviert. Die Ausstattung des mobilen Labors mit Mikroskopen und kindgerechten Arbeitsmitteln förderte die NABU-Stiftung Naturerbe NRW. Denn die Umweltbildung von Vorschul- und Schulkindern ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Nur wer die Lebewesen in Wasser und Erde kennt, weiß, dass es sich lohnt, sie zu schützen. Mehr Informationen der Ortsgruppe Recklinghausen
Wesen aus Licht und Luft
Informieren und Zählen hilft den Schmetterlingen
Schmetterlinge faszinieren viele Menschen. Das belegt auch die große Nachfrage nach der reich bebilderten NABU-Broschüre über die "Wesen aus Licht und aus Luft". Mit vielseitigen Informationen über diese Tiergruppe bietet sie eine gute Grundlage für den Einstieg in den Schutz unserer heimischen Tagfalter. Dieses Engagement zu fördern, ist eine Aufgabe, der sich die Stiftung Naturerbe NRW widmet. Weil Schmetterlinge aber auch wichtige Indikatoren für den Zustand der Natur im Lande sind, unterstützt die Stiftung das Projekt "Tagfaltermonitoring". Dabei geht es darum, möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Die Schmetterlingsfreunde zählen "ihre" Tagfalter und tragen zur Erstellung einer landesweiten Datensammlung bei. Diese erlaubt dann Aussagen zu Bestandsentwicklungen, Lebensraumansprüchen oder Gefährdungsursachen. So wird die Grundlage für ein effizientes Schutzkonzept gelegt. Mehr Infos dazu unter www.tagfaltermonitoring.de.
Wesen der Dunkelheit
Ein Winterquartier für Fledermäuse
Mehr als 200 Braune Langohren, Wasser- und Fransenfledermäuse verbringen die Wintermonate geschützt und sicher in den alten Gemäuern des Eiskellers in Bocholt. Der Keller ist einer der größten bekannten Fledermaus-Winterschlafplätze in ganz Nordrhein-Westfalen. Um dieses Domizil zu erhalten, haben die Fledermausschützer im NABU den Keller langfristig angepachtet. Die Stiftung Naturerbe NRW beteiligt sich an den notwendigen Pachtzahlungen und leistet an diesem wichtigen Ort einen Beitrag zum Erhalt unseres heimischen Naturerbes. Unter www.fledermausschutz.de. gibt es mehr Informationen zu diesem Projekt, aber auch zu den vielen anderen Aktivitäten der Fledermausschützer. Deren Arbeit wird die Stiftung auch in Zukunft fördern.
Wesen wie aus dem Märchen
Neues Reich für den Froschkönig
Obwohl sich der Laubfrosch unter Naturfreunden seit jeher großer Beliebtheit erfreut, konnte dies den starken Rückgang des Europäischen Laubfrosches bis Mitte der 90er Jahre nicht aufhalten. Daher startete der NABU in Nordrhein-Westfalen 1999 das Laubfrosch-Projekt "Ein König sucht sein Reich." In einem Zeitraum von 15-20 Jahren soll durch neue oder sanierte Biotope ein Netz von Laubfroschlebensräumen entstehen. Der bisherige Erfolg kann sich sehen lassen: Die rückläufige Bestandsentwicklung konnte in vielen Regionen des Landes gestoppt und zum Positiven gedreht werden. Durch Flächenaufkäufe hat der Laubfrosch gute Aussichten für künftige Generationen. Da der Schutz des Laubfrosches jedoch langfristige Pflegemaßnahmen der Biotope erfordert, wurde bei der Stiftung Naturerbe NRW ein eigener Laubfrosch-Fonds ins Leben gerufen. Dadurch besteht nun die große Chance, die Kontinuität der Schutzmaßnahmen zu gewährleisten und den Laubfrosch zu erhalten. Mehr dazu unter Ein König sucht sein Reich.

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