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Landwirtschaft contra Naturschutz
NABU begrüßt Umbruchverbot für Dauergrünland

Etwa die Hälfte des Landesfläche von Nordrhein-Westfalen wird von landwirtschaftlicher Nutzfläche eingenommen. Allein dies ist ein Hinweis darauf, wie bedeutsam die Landwirtschaft für den Natur- und Artenschutz ist. Doch die landwirtschaftliche Flächennutzung in NRW ist einem enormen Wandel unterworfen. Innerhalb weniger Jahre sind Flächenstillegungen fast komplett verschwunden, das Grünland hat um mehr als fünf Prozent jährlich abgenommen und der intensive Maisanbau zur Nutzung in Biogasanlagen ist rapide ausgeweitet worden. Mit verheerenden Auswirkungen auf die Biodiversität. Der NABU NRW setzt sich deshalb für eine deutliche Kehrtwende in der Ausrichtung der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftspolitik ein.
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Zukunft der Windenergie in NRW
NABU verabschiedet neue Windkraftposition

Auch mit einem massiven Ausbau regenerativer Energien wird es kaum noch möglich sein, die deutschen Klimaschutzziele bis 2020 zu erreichen. Umso wichtiger ist es aus NABU-Sicht daher, so schnell wie möglich einen verlässlichen Rahmen für einen neuen Energieträger-Mix in Deutschland zu schaffen, in dem neben Wind-, Solarengerie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie, die Steigerung der Energieeffizienz und der -einsparung eine entscheidende Rolle für einen wirksamen Klimaschutz spielen werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den Klimaschutz – die Nutzung der Erneuerbaren Energien in 2006 hat 67,1 Millionen Tonnen Co2 eingespart, allein die Windenergie hat daran einen Anteil von 42 Prozent – und der Zukunft der Windenergie in Nordrhein-Westfalen hat der NABU NRW seine Windkraftposition überarbeitet und auf der Delegiertenkonferenz 2010 in Aachen verabschiedet.
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Waldnaturschutz in NRW
Wälder für Schutz und Erholung

Der Waldnaturschutz in Nordrhein-Westfalen befindet sich auf dem absteigenden Ast. Die Staatswaldflächen des Landes sind nicht mehr FSC-zertifiziert - die schwarz-gelbe Regierung hat die Zertifizierung einfach auslaufen lassen. Forstämter wurden zusammengelegt, die Waldnutzung wird immer intensiver und 3% wertvollster Staatswaldflächen wurden an die private Bofrost-Stiftung verkauft. Damit bleibt NRW ein Staatswaldanteil von gerade einmal 10%, der niedrigste bundesweit. Wie wichtig jedoch die Entwicklung großflächiger naturnaher Waldflächen und eine naturnahe Waldbewirtschaftung für den Erhalt der heimischen Wälder und die Zukunft der Forstwirtschaft wäre, machen alljährlich die Waldzustandsberichte deutlich, die auch für NRW mit erschreckenden Zahlen aufwarten.
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Nordrhein-Westfalen und der Klimawandel
Was kommt auf NRW zu und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es
Der Klimawandel ist schon seit geraumer Zeit Gegenstand heftiger Diskussionen und teilweise hysterischer Berichterstattung. Dass er kommt, steht mittlerweile außer Frage, doch was die konkreten Auswirkungen sein werden, was auf die Region NRW zukommt und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um sich an den umfassenden Wandel anzupassen ist noch sehr umstritten. Mit dieser Seite, informiert der NABU NRW über eigene Diskussionen und Aktivitäten und stellt umfangreiche Infomaterialien zur Verfügung, die sich speziell mit den regionalen Auswirkungen des Klimawandels auf unser Bundesland auseinandersetzen.
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Umweltpolitik in NRW
Für Mensch und Natur
Im Bereich Umweltpolitik setzt sich der NABU NRW im wesentlichen mit der Landesspolitik auseinander. Er bewertet und kritisiert bestehende Gesetze und Vorhaben, zeigt aber gleichzeitig mit seinen Forderungen auf, in welche Richtung sich die Politik bewegen sollte. Am 9. Mai wird ein neuer Landtag in NRW gewählt. Nach fünf Jahren Rückschritt in allen Feldern des Natur- und Umweltschutzes setzt der NABU auf einen Politikwechsel und die damit bestehende Möglichkeit eine dringend erforderliche Kehrtwende in der grundsätzlichen Ausrichtung der Umweltpolitik des bevölkerungsreichsten Bundeslandes einzuläuten.
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Kiesabbau am Niederrhein
Widerstand hat sich erfolgreich formiert
Seit Jahrzehnten wird Kies am Niederrhein abgebaut. Mittlerweile mit gravierenden Auswirkungen auf die Natur- und Kulturlandschaft: Der Niederrhein wird löchrig wie ein Schweizer Käse. Dabei lehnt die Bevölkerung des Niederrheins einen weiteren Raubbau an der Niederrheinischen Landschaft durch Ausdehnung des Kiesabbaus ab. Von Niederkrüchten bis Kranenburg sind deshalb Verbände aktiv geworden und haben sich parteiübergreifend Initiativen gegründet, die den Kiesabbau in der bisherigen Form nicht mehr dulden wollen. In dem vom NABU gemeinsam mit weiteren Initiativen und Parteien erarbeiteten und vorgelegten Niederrhein-Appell fordern die Betroffenen einen nachhaltigen Kiesabbau, der die Interessen der Bevölkerung berücksichtigt.
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Nationalparke in NRW
Ausweisung weiterer Großschutzgebiete wünschenswert
Die Nationalparkidee ist nicht neu: Bereits 1872 machte der Yellowstone Nationalpark in den USA den Anfang. Diese lange Tradition setzt sich in Deutschland in aktuell 14 Nationalparken fort. Diese Gebiete außergewöhnlicher Naturlandschaften genießen damit besonderen Schutz vor einer wirtschaftsbestimmten Nutzung oder gar Zerstörung. Bundesweit machen sie so eine Gesamtfläche von 962.146 ha aus. In NRW ist der Nationalpark Eifel der bisher einzige ausgewiesene Nationalpark. Zwei weitere Gebiete, der Truppenübungsplatz in der Senne und das Siebengebirge, stehen schon seit längerem zur Ausweisung zur Diskussion. Dabei spielen neben fachlichen Kriterien auch immer viele verschiedene Interessen eine Rolle. Die folgenden Seiten informieren über den Stand der Diskussion, Hintergründe und aktuellen Entwicklungen zu diesen besonders schützenswerten Gebieten in NRW.
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Jagd in NRW
Jagen mit Rücksicht auf die Natur
Seit dem ersten April 2002 ist in den Niederlanden die Jagd grundsätzlich nur noch auf sechs Tierarten erlaubt, nämlich auf Feldhase, Fasan, Rebhuhn, Stockente, Kaninchen und Ringeltaube. In der Diskussion um die bundesweite Modernisierung des Jagdrechts fordert der NABU, die Bejagung nur noch solcher Arten zuzulassen, deren biologisch nachhaltige Nutzung gesichert ist – das wären Rot-, Dam- und Sikahirsch, Reh, Gämse, Mufflon, Wildschwein, Kaninchen, Fuchs, Fasan und Stockente. Unter anderem Marder, Schnepfen, Gänse, Möwen und zahlreiche Entenarten dürften dann nicht mehr bejagt werden. Die nach dem Regierungswechsel in NRW geänderte Landesjagdgesetzgebung ist von solch eher paradiesischen Verhältnissen allerdings weit entfernt.
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Verkehr
Engagement für eine saubere Umwelt
NRW als dichtbesiedelstes Bundesland weist zwangsläufig eine Fülle an bestehenden und in Planung befindlichen Verkehrsflächen und damit verbundenen Problemen auf. Ob Feinstaub- und Lärmbelastung in Innenstädten, Flächenverbrauch durch Ortsumgehungen, neue Autobahntrassen oder Flughafenausbau - der NABU versucht durch Engagement, Stellungnahmen und wo nötig auch mit rechtlichen Schritten das Beste für Mensch und Natur zu erreichen.
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Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
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