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NABU und Klimawandel

NGOs bestehen auf Klimaschutzgesetz

Verbände forderten von den NRW-Parteispitzen ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz in NRW

Verbände forderten von den NRW-Parteispitzen ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz in NRW

Deutschland kann die von der Bundesregierung und der EU definierten Klimaschutzziele nur erreichen, wenn NRW als das Bundesland mit den weitaus höchsten CO2-Emissionen entschlossen handelt. Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), die Landesverbände von BUND und NABU, Germanwatch und das Kampagnen-Netzwerk Campact haben deshalb im März 2010 eigene Eckpunkte für ein „Landesklimaschutzgesetz NRW“ vorgestellt mit dem Vorschlag, ein entsprechendes Regelwerk nach der Landtagswahl am 9. Mai 2010 zu verabschieden. Nachdem die neue Landesregierung bereits die Erarbeitung eines solchen Gesetzes im Koalitionsvertrag vereinbart und einen Gesetzentwurf vorgelegt hatte, der aus Sicht der Naturschutzverbände bundesweit Maßstäbe setzt und NRW zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden lässt, passierte das Gesetz Anfang Oktober 2011 das Landeskabinett. Doch angesichts des NRW-Wahlkampfes fürchten nicht nur Umweltverbände um den Fortbestand des Gesetzgebungsverfahrens. Sie forderten von den NRW-Parteispitzen daher erneut ein klares Bekenntnis zum Klimaschutzgesetz. mehr Mehr

Anpassungsstrategie des Landes setzt Maßstäbe

Entscheidend ist jetzt die Umsetzung auf kommunnaler Ebene

Kraftwerk

29. April 2009 - Der Klimawandel ist Fakt – zuletzt anschaulich belegt durch das diesjährige Aprilwetter. Anpassungsstrategien sind daher dringend erforderlich, und sie müssen auf der regionalen Ebene beschlossen und zügig umgesetzt werden. „Die heute der Öffentlichkeit präsentierte Anpassungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen ist vorbildlich und setzt Maßstäbe für andere Regionen Europas“, sagt Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Papier sei jedoch geduldig. Entscheidend werde jetzt die konkrete Umsetzung sein. Dabei komme nicht nur dem Land große Verantwortung zu, etwa bei der Behandlung der landeseigenen Waldflächen und Gewässer, sondern auch den Kommunen: „Insbesondere die dringend erforderliche Verringerung der Flächenversiegelung muss in den Kommunen erfolgen, sie sind für eine zukunftsfähige Bauleitplanung verantwortlich“, so Tumbrinck.

Trotz positiv zu bewertender Anpassungsstrategie des Landes an die hier in NRW zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels, könne die Klimapolitik des Landes insgesamt nicht als zielführend beurteilt werden, so die Kritik des NABU am Rande der Präsentation. Dazu setze die Strategie des Landes, mit der eine Reduzierung des Ausstoßes an klimaschädlichen Treibhausgasen erreicht werden solle, zu sehr auf den Bau neuer Kohlekraftwerke. mehr Mehr

Zu kurz gesprungen, Frau Thoben

Energie- und Klimaschutzstrategie des Landes zwar ambitioniert aber untauglich

Windräder

Spielen für das Erreichen des Klimaschutzziels eine große Rolle: Windräder.

30. April 2008 - "Die heute vorgestellte Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung greift zu kurz", so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Zwar seien die Zielvorgaben ambitioniert, so wird eine CO2-Reduktion gegenüber dem Basisjahr 1990 von rund 33% angestrebt, aber in wichtigen Punkten untauglich. Um das Reduktionsziel zu erreichen, setze die Landesregierung vorrangig auf den Bau weiterer Großkraftwerke und freiwillige Vereinbarungen mit den Großkonzernen. "Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der erneuerbaren Energien bleibt im vorgelegten Konzept weit hinter den in heutigen Zeiten notwendigen Erfordernissen und Möglichkeiten zurück", erklärt Tumbrinck. Dies sei klimapolitisch unverantwortlich. Zur Pressemeldung

Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie zeigt alternative Strategien und Instrumente zum Erreichen des Klimaschutzziels, 40% weniger CO2 bis 2020 gegenüber 1990, auf. Die Ergebnisse können hier eingesehen werden. mehr Mehr

klima-allianz nrw

Breites Bündnis setzt sich für zukunftsfähige Energiepolitik ein

Obwohl die umwelt- und klimaschädigenden Auswirkungen bei der Nutzung von Kohle bekannt sind, setzt man in NRW weiter auf die Energieerzeugung mit Braun- und Steinkohle. Momentan sind rund 26 Kohlekraftwerke in Deutschland im Bau oder in Pla­nung. Mehr als ein Drittel der geplanten Kohlekraftwerke werden in Ballungs­räumen wie im Ruhrgebiet gebaut. Das wollen wir so nicht hinnehmen. Deshalb hat der NABU NRW gemeinsam mit weiter Verbänden und Organisationen 2007 die klima-allianz nrw ins Leben gerufen. Das breite gesellschaftliche Bündnis setzt sich seitdem für eine zukunftsfähige Energiepolitik in NRW ein. Denn die Weichen für eine klimafreundliche Energieversorgung werden jetzt gestellt. mehr Mehr

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Welche Optionen hat der Naturschutz, wenn sich das Klima ändert?Das Projekt

Der Klimawandel stellt den Naturschutz vor neue und direkte Herausforderungen. Im Rahmen des Projektes „Naturschutz im Klimawandel“ geht der NABU diesen Herausforderungen auf den Grund und diskutiert und entwickelt Handlungsoptionen für den Naturschutz vor Ort. mehr Mehr

Infos zu Erneuerbaren Energien und mehrEnergie

Beim Ausbau von Erneuerbaren Energien, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten mit dem Naturschutz. Der NABU hat deshalb ein Projekt gestartet, dass sich in Streitfällen bei Erneuerbare-Energie-Anlagen vor Ort, um Schlichtung bemüht und an langfristigen Konfliktlösungsstrategien arbeitet. Außerdem gibt es auf diesen seiten viele Infos über alternative Energien. mehr Mehr

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