Nordrhein-Westfalen.NABU.de Themen Klimaschutz NABU und Klimawandel klima-allianz nrw

klima-allianz nrw

Klima- und Energiepolitik in NRW

Tagung von klima-allianz nrw und Evangelischer Kirche von Westfalen

Tagung von klima-allianz nrw und Evangelischer Kirche von Westfalen

Im Vorfeld der Landtagswahl 2010 laden die klimaallianz nrw und die Evangelische Kirche von Westfalen zu einer Tagung über die aktuelle Klima- und Energiepolitik in Deutschland mit Schwerpunkt NRW ein. Diskutieren Sie vom 23.4. -25.4. mit Vertretern aus Wissenschaft, (Energie-)Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft über die Zukunft der Energieversorgung. Fragen Sie die energie- und klimapolitischen Sprecher aller Parteien, nach dem, was bei Ihrer Partei zur Wahl steht und was dies für eine zukunftsfähige Energiepolitik bedeutet. mehr Mehr

Kampagne 40% auf Alles

klima-allianz nrw fordert Kommunen zum Mitmachen auf

Kampagne 40 Prozent

Die Bundesregierung hat sich als Klimaschutzziel die Reduktion der CO2-Emissionen um 40% bis 2020 (Basisjahr 1990) und 50% bis 2050 gesetzt. Die Landesregierung unterstützt diese Ziele prinzipiell, allerdings etwas weniger ambitioniert. Doch statt folglich Klimaschutzmaßnahmen voranzutreiben setzen beide - sowohl Bund als auch Land - weiter auf den Bau von neuen Kohlekraftwerken und machen so alle Klimaschutzziele zunichte. Dem versucht die klima-allianz nrw entgegen zu wirken: Zum Einen durch die Verhinderung von neuen Kohlekraftwerken zum Anderen durch den Start ihrer Kampagne "40% auf Alles", mit der die Kommunen aufgefordert werden, sich verbindlich für die Reduktion von Treibhausgasen einzusetzen. Zum Start der Kampagne zog die klima-allianz nrw im Juni 2009 vor das Düsseldorf Rathaus. mehr Mehr

Wir lassen uns nicht verkohlen!

Demo gegen geplanten Kohlekraftwerksneubau in Krefeld-Uerdingen

Kohledemo Krefeld Foto: José Luis Martinez

1.500 Menschen demonstrierten am 06. Juni 2009 in Uerdingen gegen die Pläne des Energiekonzerns Trianel, im örtlichen Chemiepark ein neues Kohlekraftwerk zu errichten. Mit Schildern, Transparenten und Großpuppen forderten sie den Krefelder Rat unter dem Motto „Wir lassen uns nicht verkohlen!“ auf, die Planungen für den Kohlemeiler zu stoppen. Auf der Demonstration sprachen neben Klaus Brunsmeier, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden des BUND, und Josef Tumbrinck, dem Landesvorsitzenden des NABU, auch die ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn und Dr. Bernd Kaufmann von der Ärzteinitiative gegen Kohlekraftwerke.

Trotz der Proteste hat der Krefelder Stadtrat am 23. Juni dann den Weg für das Steinkohlekraftwerk im Chempark Krefeld-Uerdingen freigemacht. Mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP votierte der Rat für die Aufhebung des Bebauungsplanverfahrens, das der Stadt Krefeld eine Handhabe gegen das Kohlekraftwerk gegeben hätte. Denn das zukünftige Kraftwerk würde den Ausstoß von Kohlendioxid der Stadt mehr als verdoppeln und die Luft mit Hunderten Tonnen Feinstaub und Schwermetallen belasten. Schon heute gilt Krefeld bundesweit als einer der Orte mit der höchsten Feinstaubkonzentration. Ein hocheffizientes und flexibles Gaskraftwerk würde die Arbeitsplätze im Chemiepark nachhaltiger als ein Kohlekraftwerk sichern, so die klima-allianz nrw. Der Krefelder Rat habe die Chance vertan ein positives Zeichen für Nordrhein-Westfalen zu setzen und zu zeigen, dass Kohlekraft nicht zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung passt.

Tausende forderten: Klimaschutz jetzt!

Friedliche Klimademo vor dem Braunkohlekraftwerk Neurath

Klimademo mit mehr als 3.000 Teilnehmern

8.12.2007 Zum ersten Mal haben in Deutschland am globalen Klimaaktionstag bundesweit tausende Menschen für konsequenten Klimaschutz demonstriert. Die "klima-allianz nrw" hatte zu einer zentralen Kundgebung am Braunkohlekraftwerk Neurath bei Düsseldorf aufgerufen, um ihre Forderung nach einem Stopp neuer Kohlekraftwerke zu unterstreichen. Parallel zur Veranstaltung in Neurath fand in Berlin eine weitere Großkundgebung der "klima-allianz" statt.

Demoaufruf zum Klimaaktionstag

Die Demonstration in NRW vor dem Neubau des Braunkohlekraftwerks Neurath bot ein vielfältiges Bühnenprogramm u.a. mit Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche Westfalen; Prof. Dr. Hartmut Grassl, emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie Hamburg, und Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU. Bekannte Musikbands aus NRW traten auf, eine Talkrunde mit Betroffenen informierte über die Auswirkungen des Braunkohletagebaus und in einer großen Abschlussaktion bildete sich ein Lampionzug mit tausend Lichtern. Online konnte man sich in eine Menschenkette einreihen.

mehr Reden, Eindrücke und Webfilme der Demo

Erstes Gespräch mit Wirtschaftsministerium

Christa Thoben trifft Vertreter der klima-allianz NRW

Braunkohlekraftwerk Niederaußem

23.10.2007 Die stärkere Nutzung der Erdwärme, die energetische Ertüchtigung älterer Wohngebäude und das Kraftwerkserneuerungsprogramm waren die zentralen Themen eines ersten Treffens von Wirtschaftsministerin Christa Thoben mit den Vertretern der erst vor wenigen Wochen gegründeten "klima-allianz NRW". Als wichtiger Beitrag zum Klimaschutz wurden von beiden Seiten unter anderem die stärkere Verbreitung der Wärmepumpe und die zügige energetische Gebäudesanierung gewertet. Hierfür werden die Klimaallianz und das Wirtschaftsministerium in Zukunft gemeinsam werben.

Deutlich unterschiedliche Auffassungen zeigten sich beim Kraftwerksneubau: Während die Klimaallianz für ein Moratorium beim Bau neuer Kohlekraftwerke eintritt, drängt die Wirtschaftsministerin die Kraftwerksbetreiber auf einen schnellen Ersatz alter, ineffizienter Anlagen durch Kohlekraftwerke mit einem deutlich höheren Wirkungsgrad. Laut Wirtschaftsministerium führe dies zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz bei der Kohleverstromung. Für die "klima-allianz NRW" ist jedoch das Moratorium eine Voraussetzung für den Aufbau einer klimaverträglichen hocheffizienten, dezentralen Energieversorgung. Die Klimaallianz befürchtet, dass durch das Kraftwerkserneuerungsprogramm über Jahrzehnte hohe Treibhausgasemissionen in der Energiewirtschaft festgeschrieben werden. Weitere Gespräche wurden vereinbart, um die Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten auszuloten.

die klima-allianz NRW ist gegründet

Demonstration anlässlich des Klimaaktionstages in Planung

klima-allianz nrw

Im Juni 2007 haben sich auf Einladung der Evangelischen Kirche von Westfalen, des Naturschutzbundes NRW (NABU) und der Verbraucherzentrale NRW Vertreter von rund 20 verschiedenen Verbänden zusammengefunden, um die Gründung einer "klima-allianz NRW" zu beraten.

Am 10. September 2007 hat sich dann die klima-allianz NRW offiziell gegründet. Alle organisatorischen Aufgaben hat ein achtköpfiger, gewählter Arbeitsausschuss übernommen. Über die Inhalte und Ziele der bundesweiten Klimaallianz hinaus hat man in NRW weitere Vereinbarungen getroffen. Zurzeit bereitet das Klimabündnis eine Demonstration im Rahmen des weltweiten Klimaaktionstages am 8.Dezember 2007 vor dem sich im Bau befindlichen Braunkohlekraftwerk in Neurath vor.

Die Kontakadresse lautet:
klima-allianz NRW
c/o NABU NRW
Merowinger Str. 88
40225 Düsseldorf
Tel.: 0211 15925110
klimaallianznrw@nabu-nrw.de

Mehr über die Bündnispartner sowie Inhalte und Ziele des Klimabündnisses auf Landesebene unter die-klima-allianz NRW mehr

die klima-allianz NRW

Ein breites Bündnis für verantwortungsvolle Klimapolitik

18.06.2007 - Die Gründung einer klima-allianz nrw ist vereinbarte Sache. Dies erklärten heute Vertreter des NABU NRW, der Verbraucherzentrale NRW und der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die offizielle Gründung ist für September geplant. So lautet das Ergebnis eines ersten Sondierungsgesprächs vom vergangenen Montag, an dem über 30 nordrhein-westfälische Nichtregierungsorganisationen teilgenommen haben. Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW, Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW und Pfr. Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen wurden als Gründungsbeauftragte der klima-allianz NRW gewählt.

"Unser Ziel ist es, möglichst viele unterschiedliche Kräfte zu integrieren und für den Klimaschutz in NRW zu mobilisieren", erläuterte NRW-Verbraucherzentralenvorstand Müller. Vielschichtigkeit und Unterschiedlichkeit der klima-allianz NRW sind dabei eine besondere Stärke dieses einmaligen Bündnisses. "So können unsere Experten, die sich beispielsweise seit vielen Jahren mit verkehrs-, energiepolitischen und naturschutzfachlichen Aspekten des Klimawandels beschäftigen, fundierte Beiträge zu einem Klimaschutzprogramm NRW leisten", erklärt Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Andere Bündnispartner hätten Strukturen und Möglichkeiten, die Ziele der klima-allianz NRW in die Öffentlichkeit zu tragen und dort für verantwortungsvolles Handeln und für Unterstützung zu werben. "Die klima-allianz NRW versteht sich als Teil der Klimaallianz auf Bundesebene, bei der mittlerweile über 60 Umwelt- und Entwicklungsverbände sowie Kirchen und kirchliche Verbände mitwirken", so Pfr. Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen und Gründungsmitglied der Klimaallianz. " Die Zeit drängt, der weltweite Klimaschutz braucht eine neue Dynamik und keine weiteren Absichtserklärungen. Blockaden müssen überwunden werden, das Energieland NRW hat für den Klimaschutz in Deutschland und Europa eine Schlüsselrolle. Als Kirchen engagieren wir uns, weil es beim Klimaschutz um eine menschenwürdige Zukunft geht, die den Menschen vor allem des Südens und den nachwachsenden Generationen nicht vorenthalten werden darf." Grundlage für die Arbeit der klima-allianz NRW sei der Appell der bundesweit agierenden klima-allianz "Klimaschutz jetzt!".

"Der Schritt an die Öffentlichkeit zum jetzigen Zeitpunkt dient der Transparenz", erklärten die Vertreter der drei Organisationen. Die klima-allianz NRW will möglichst frühzeitig mit der NRW-Landesregierung und den landespolitischen Akteuren einen Dialog über Inhalte und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in NRW beginnen. Neben der Forderung für eine zügige Reduzierung der Treibhausgase im Land zu sorgen, erwarten die Bündnismitglieder, dass die Landesregierung ihre Verantwortung bei der Umsetzung der Klimaschutzziele wahrnimmt - und zwar lokal als auch global Ö sowie eine Überprüfung garantiert. Zudem beabsichtigt die Klimaallianz, die Erarbeitung der Klimafolgenstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen kritisch zu begleiten. "Um dies alles mit Nachdruck umsetzen zu können, sind wir auf ein möglichst starkes Bündnis angewiesen", so die drei Sprecher. Weitere Verbände, die bei klima-allianz NRW mitmachen wollen und deren Forderungspapier unterzeichnen, sind daher herzlich willkommen.

mehr www.die-klima-allianz.de

Online spenden

 

NABU Regional

NABU NRW NABU.de

Zentren
Schutzgebiete
Gruppen

 

Service

E-Cards

Versenden Sie ganz persönliche Naturgrüße an Freunde und Bekannte

NABU E-Cards

Podcasts

Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.

NABU Podcast zum Hören

Desktopmotive

Damit Sie die Natur auch bei der Arbeit immer im Blick haben - die NABU-Desktopvorlagen.

NABU-Desktopvorlagen

Verbandsnetz

Das gemeinsame Netzwerk für alle Aktiven in NABU, NAJU und LBV

NABU-Verbandsnetz