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Obstwiesenschutz in NRW

Modellprojekt Obstwiesenschutz | Streuobstgürtel NRW | Kulturgut Streuobstwiese

Obstwiesenschutz in NRW

Modellvorhaben zur dauerhaften Sicherung der Streuobstwiesen

Blühender Obstbaum

Anfang 2002 startete der NABU NRW in Kooperation mit dem BUND und der LNU NRW das zunächst auf drei Jahre befristete Projekt "Beratung und Service im Obstwiesenschutz". Das Modellvorhaben sollte Landwirte zum Erhalt und zur Neuanlage von Streuobstwiesen motivieren und zugleich verloren gegangene beziehungsweise neue Kenntnisse zur Obstwiesenpflege vermitteln.

Gleichzeitig wurden Wege zu einer tragfähigen ökonomischen Nutzung der Streuobstwiesen erarbeitet. 2004 wurde das Projekt für zwei weitere Jahre verlängert - ein wichtiges Signal für die nordrhein-westfälischen Streuobstwiesen. Gefördert wurde das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, zudem hat eine enge Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftskammern Rheinland und Westfalen-Lippe stattgefunden. Ende 2006 wurde das Projekt abgeschlossen.

Obsternte

Im Rahmen des landesfinanzierten "Modellvorhaben Obstwiesenschutz" wurden sowohl Flächeneigentümer als auch Behörden über Anlage, Pflege und finanzielle Förderung von Streuobstwiesen sowie Vermarktung der Obsternten von sieben in verschiedenen Regionen ansässigen Ansprechpartnern beraten. Diese Schwerpunktregionen waren: Bergisches Land, Süderbergland, Niedersauerland, Ostwestfalen-Lippe, Münsterland und Niederrhein.

Von den Mitarbeiterinnen wurden zudem wichtige Daten zum landesweiten Obstbestand ermittelt und Empfehlungen für das Land NRW ausgearbeitet sowie organisatorische Wege und öffentliche finanzielle Mittel erschlossen, die für eine dauerhafte Sicherung der gefährdeten Streuobstwiesenbestände von hoher Bedeutung sind.

Die Broschüre "Obstwiesenschutz in NRW", die Ergebnisse des Modellvorhabens zusammenfasst und Tipps zur Anlage und Pflege von Streuobstwiesen liefert, ist beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erhältlich.

Ansprechpartner

Die bisherigen Ansprechpartner der Regionen stehen auch über das Ende des Projekts hinaus für Fragen rund um den Obstwiesenschutz zur Verfügung.

Münsterland:
NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Norbert Menke,
Stephanweg 15
48145 Münster
Tel.: 0251-3829277
Mobil: 0163-5109633
E-Mail: menkems@aol.com

Ostwestfalen-Lippe:
Gesellschaft für Naturschutz e. V. (GfN)
Lydia Bünger
Brunnenstr. 29
32805 Horn-Bad Meinberg
Tel. 05234-98448
E-Mail: LyBuenger@web.de

Niedersauerland:
Naturschutz Zentrum Märkischer Kreis e.V.
Michael Breitsprecher
Grebbecker Weg 3
58509 Lüdenscheid
Tel. 02351 / 432 42 40
Mobil: 0172-1721834
Fax 02351 / 432 27 80
E-Mail:
mbreitsprecher@naturschutzzentrum-mk.de

Süderbergland:
Heesfelder Mühle e.V.
Gabriele Brunsmeier
Heesfelder Mühle 2
58553 Halver
Tel.: 02353 / 137843
E-Mail: k.brunsmeier@bund.net

Region Bergisches Land:
Bergischer Naturschutzverein e.V. (RBN)
Hartmut Brückner
Schmitzbüchel 2
51491 Overath
Tel. 02204 / 7977
Mobil: 0175-2210232
E-Mail:rbnoverath@t-online.de

Region Niederrhein:
NABU Wesel
Franz-Wilhelm Ingenhorst
Freybergweg 9
46483 Wesel
Tel. 0281 / 16 47 787
Mobil: 0172-9545067
Fax: 0281-96252-22
E-Mail: ingenhorst@nabu-wesel.de

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