Nordrhein-Westfalen.NABU.de Themen Umweltpolitik Landtagswahl 2010
Landtagswahl 2010
NABU begrüßt Stärkung des Naturschutzes
Koalitionsvertrag setzt wichtige Akzente für die zukünftige Naturschutzpolitik des Landes

„SPD und Grüne haben den Naturschutz in Nordrhein-Westfalen gestärkt und wichtige Akzente für die zukünftige Ausrichtung der Naturschutzpolitik des Landes gesetzt“, begrüßte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW, das Ergebnis des rot-grünen Koalitionsvertrages. Einige der wichtigsten NABU-Forderungen an eine neue Landesregierung wie die Entwicklung einer Biodiversitätsstrategie für NRW, die Absicherung eines guten Erhaltungszustandes für Natura 2000 Gebiete, eine Korrektur der Verschlechterungen im nordrhein-westfälischen Landschaftsgesetz sowie die Verdopplung des Naturschutzetats seien dort enthalten.
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Landtagswahl 2010
NABU-Forderungen an die neue Landesregierung

Die biologische Vielfalt und ein konsequenter Umweltschutz sind die nachhaltige Basis eines lebenswerten Landes. Unsere heutigen Anstrengungen bewahren kommenden Generationen die Naturschätze und verhindern, dass in Zukunft sehr viel mehr Anstrengungen auch finanzieller Art nötig werden. Natur- und Umweltschutz müssen daher eine höhere und deutlich erkennbare Priorität in der Landespolitik bekommen. Deshalb erwartet der NABU NRW von der künftigen Landesregierung vor allem entschlossenes Handeln, denn die wichtigsten Aufgaben im Natur- und Umweltschutz sind längst identifiziert. Dazu gehört die Verabschiedung eines effizienten Landesklimaschutzgesetzes ebenso wie die rasche Entwicklung und Umsetzung einer wirkungsvollen Biodiversitätsstrategie oder der ökologische Umbau von Land- und Forstwirtschaft. Und dazu gehört auch die ideelle und materielle Unterstützung der vielen kompetenten und engagierten Menschen im Land, ohne die erfolgreicher Natur- und Umweltschutz ohnehin undenkbar wäre.
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Landtagswahl 2010
Natur- und umweltpolitische Bilanz der letzten 5 Jahre

Am 9. Mai wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt. Das ist für uns Naturschützer zunächst einmal die Chance mit unserer Stimme denen zu einem guten Egebnis zu verhelfen, die das wichtige Zukunftsthema Natur- und Umweltschutz programmatisch gut verankert haben. Da liegt es aber auch nahe, einen Blick auf die zurückliegenden 5 Jahre schwarz-gelber Natur- und Umweltschutzpolitik zu werfen und Bilanz zu ziehen - die dürftig ausfällt: Zwar ist das Engagement von Umweltminister Eckhard Uhlenberg für den Erhalt der Biologischen Stationen in NRW positiv zu bewerten, ebenso wie die geschickte Nutzung von EU-Mitteln für Agrar-Umweltmaßnahmen und Naturschutzprojekte sowie die Einrichtung eines neuen Programms „Lebendige Gewässer“- aber das war es dann auch schon.
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