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Straßenverkehr in NRW
Keine Testrecke am Bilster Berg
Naturschutzverbände fordern Stopp der Planungen

Die Planung einer Test- und Präsentationstsrecke am Bilster Berg im Kreis Höxter ist nicht neu. Bereits vor einigen Jahren gab es zur Änderung des Regionalplans ein geschlossenes, ablehnendes Votum der drei nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände NABU, BUND und LNU. Seit 2008 liegt der rechtskräftige vorhabenbezogene
Bebauungsplan vor, der als Grundlage für die weitere Planung und das aktuelle Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz dient. Im Rahmen dieses Verfahrens haben die drei Naturschutzverbände nun erneut eindeutig Stellung gegen die Fortführung der Planungen bezogen: Das Gesamtkonzept sei unvereinbar mit Zielen der Landesplanung und führe zu erheblichen Konflikten mit dem Artenschutz.
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Monstertrucks in unseren Städten?
Film zeigt Konsequenzen von Gigalinern für den Verkehr
Wenn es nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums geht, sollen Anfang 2011 die ersten Riesen-Lkw quer durch Deutschland rollen. Dabei ist ein Groß-Versuch mit Gigalinern unsinnig, weil er keine neuen Erkenntnisse bringen wird. Die Fakten über Riesen-Lkw liegen seit Langem auf dem Tisch: Monstertrucks sind eine Gefahr für die Verkehrssicherheit, sie schaden der Umwelt und sie kosten Milliarden an Steuergeldern.
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NABU fordert Landeswildwegeplan
Grünbrücken sollen Wildtieren die Querung von Verkehrswege gefahrlos ermöglichen
12.02.2007 Anlässlich der Vorstellung des NABU-Bundeswildwegeplans in Berlin forderte NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck Verkehrsminister Oliver Wittke auf, auch für das Land NRW einen solchen Wildwegeplan zu erstellen und die Wanderrouten heimischer Wildtiere bei Ausbau und Planung der Straßen in NRW zukünftig stärker zu berücksichtigen: "Die durch Verkehrswege zunehmend zerstückelte Landschaft ist vor allem für Wildtiere ein Problem. Zu Tausenden fallen sie dem Straßenverkehr zum Opfer. Beim Straßenbau müssen Querungshilfen wie Grünbrücken oder Kleintiertunnel daher so selbstverständlich werden wie Zebrastreifen oder Standspur." Zur Pressemeldung
Mehr zum Bundeswildwegeplan ...
Gutachten zu den B221 -Trassen vorgelegt
Naturschutzverbände fordern: Die Linienführung muss dringend geändert werden.
03.03.06 Der seit Jahren tobende Streit über die richtige Linienführung der Ortsumgehung Wassenberg und Unterbruch (B 221n) soll ein Ende haben. Dazu stellen die Naturschutzverbände BUND und NABU Kreisverband Heinsberg sowie die vereinigten Bürgerinitiativen heute auf Haus Wildenrath, das von Ihnen in Auftrag gegebene Gutachten des renommierten Verkehrswissenschaftlers Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Küchler vor. Ziel der Verbände ist es ausdrücklich, so zur Versachlichung der Diskussionen beizutragen und der Politik in der Region, in Düsseldorf und in Berlin das notwendige Abwägungsmaterial an die Hand zu geben.
Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW erläutert den Hintergrund der von den Verbänden in Auftrag gegebenen Stellungnahme: "Das Gutachten belegt, dass die von den Naturschutzverbänden vorgebrachten ökologischen Bedenken gegen die sogenannte Bürgermeistertrasse - nördliche Linie 3A - wegen der Durchquerung der Myhler Schweiz sowie der Rur- und Wurmquerung sachlich gerechtfertigt sind und von allen Akteuren einschließlich des Landesbetriebs Straßenbau Mönchengladbach geteilt werden." Die von den Naturschutzverbänden favorisierte Garsbecker Variante sei dagegen in der Abwägung zur Linienführung nie berücksichtigt worden.
Das Gutachten von Prof. Küchler bestätigt diese Trassenvariante nun ebenfalls als die beste Lösung. Das einzige "Argument" gegen die auch von der Landesregierung NRW verlangte Linienführung sei damals die Durchquerung des interkommunalen Gewerbegebiets Hückelhoven gewesen. Und das sei nicht tragfähig. Die Garsbeck-Variante (2C/3C) sei verkehrlich gleichwertig und auch kostengünstiger. Aber: "Eine ernsthafte Prüfung und planerische Auseinandersetzung mit der Linienführung
durch den interkommunalen Industriepark ist nach meinem Kenntnisstand im Rahmen der Variantendiskussion nicht erfolgt." Diese müsse nun wieder in Betracht gezogen werden.
Die Vorteile der Garsbeck-Variante liegen nach Prof. Küchler auf der Hand:
·Vermeidung von Eingriffen in Natur und Landschaft,
·gleiche Entlastungswirkung der betroffenen Orte wie die anderen Varianten,
·die Trasse ist um 700 m kürzer,
·geringere Einschnitte und Dammlagen, geringerer Flächenverbrauch,
·geringere Kosten,
·Möglichkeit der Nutzung der vorhanden L 117 statt Parallelführung.
Werner Reh, Verkehrsreferent des BUND Bundesverbandes aus Berlin unterstreicht die Bedeutung des Gutachtens: Es beweise, dass "schwerwiegende, auch juristisch relevante Abwägungsfehler" im Planungsprozess begangen wurden. In einer Zeit, in der an vielen Stellen die Mittel für den Unterhalt der Straßen nicht ausreichten, dürfe kein "Neubau gegen jegliche Vernunft" durchgedrückt werden, nur weil einzelne Politiker sich öffentlich festgelegt haben und jetzt fürchten "ihr Gesicht zu verlieren" oder Zeit zu verlieren, wenn die Linienführung geändert wird. Der BUND werde in Berlin dafür sorgen, dass alle damit befassten Abgeordneten und die Exekutive von den Ergebnissen dieses Gutachtens erfahren.

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NABU-Kampagne gegen Dieselruß
Gemeinsam mit anderen Verbänden macht der NABU auch in NRW auf die Klimarelevanz von Dieselruß aufmerksam. Mehr
