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Tiere und Pflanzen
Wanderfalken geht es wieder gut
Erfolgreiche Bilanz der letzten Jahre hält an
Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die AG Wanderfalkenschutz des NABU NRW aktiv für den Erhalt des Wanderfalkenbestandes in NRW ein. Und das mit steigendem Erfolg. Seit der Wanderfalke die Gebäude als Lebensraum entdeckt hat, haben die rasanten Flieger in NRW ein echte Überlebenschance.
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Steinkauzschutz in NRW
Besondere Verantwortung für drei Viertel des Bundesbestandes
Ursprünglich ein häufiger Bewohner reich gegliederter Kulturlandschaften mit Grünlandflächen, alten höhlenreichen Bäumen, Streuobstwiesen, Hecken und Kopfweiden, ist der Steinkauz (Athene noctua) heute in weiten Teilen Deutschlands durch die zunehmende Vernichtung seiner Lebensräume stark gefährdet. Statt der Göttin Athene setzen sich heute Ornithologen und Naturschützer dafür ein, der kleinen Eule zu helfen. Dabei hat Nordrhein-Westfalen eine ganz besondere Verantwortung für den Schutz der verbliebenen Steinkauzbestände, denn rund 70 Prozent des bundesweiten Gesamtbestandes leben hier.
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Ein König sucht sein Reich
Laubfroschschutzprojekt schafft neue Lebensräume
Unter Naturliebhabern hatte der Froschkönig schon immer zahlreiche Freunde. Dies konnte jedoch den starken Rückgang des Europäischen Laubfrosches (Hyla arborea) bis Mitte der 90er Jahre nicht verhindern. Beschleunigt durch Flurbereinigungen und Intensivierung der Landwirtschaft vollzog sich ein bis heute anhaltender Landschaftswandel, der es den inzwischen weit verstreut lebenden Laubfroschpopulationen fast unmöglich macht, ohne Schutzmaßnahmen zu überleben. Das 1998 vom NABU ins Leben gerufene Laubfroschschutzprojekt "Ein König sucht sein Reich" ist einer der wichtigsten Bausteine im Bemühen, dem Laubfrosch in NRW das Überleben zu garantieren.
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Edelkrebsprojekt NRW
Werden Sie Flusskrebskartierer | Neue Schulungstermine ab August

Edelkrebs und Steinkrebs, die beiden in NRW heimischen Flusskrebsarten, sind in ihrem Bestand stark gefährdet. Vom Steinkrebs gibt es sogar nur noch zwei kleinere Vorkommen im äußersten Süden von NRW. Seit 2003 versuchen der NABU NRW und der Fischereiverband NRW gemeinsam den Flusskrebsen in NRW eine neue Chance zu geben. Mit dem Edelkrebsprojekt NRW soll der Schutz der gefährdeten heimischen Flusskrebsbestände verbessert und der Fortbestand gesichert werden. Die Schulung von ehrenamtlichen Flusskrebskartierern ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Projektes.
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Botanik
Vom Schwund heimischer Arten bis zum pflanzlichen Neubürger
Seit März 2007 informiert der noch junge Landesfachausschuss (LFA) Botanik im NABU NRW die Öffentlichkeit über die heimische Pflanzenwelt: Einerseits bekommen pflanzliche Neubürger wie die Beifußblättrige Ambrosie mehr Aufmerksamkeit als gerechtfertigt wäre. Hier will der LFA zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen und verstärkt auf die tatsächlichen Gefährdungen unserer Flora hinweisen. Denn andererseits verschwinden unbemerkt von der Öffentlichkeit immer mehr heimische Arten.
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Artenhilfsprogramm Feldhamster
Situation des Nagers in NRW
Der Feldhamster gehört mit seinem schwarzen Bauch, dem rotbraunen Rücken, den weißen Flecken an Kopf und Flanken und den weißen Pfoten zu den buntesten Säugetieren unserer Kulturlandschaft. Dieser mutige, kleine Geselle stellt sich bei Gefahr auf die Hinterbeine und faucht seine Gegner an, auch wenn sie wesentlich größer als er selbst sind. Den Augenblick der Überraschung nutzt er zur Flucht und verschwindet in seinem unterirdischen Bau. Der Feldhamster war früher bei den Landwirten als Schädling bekannt und wurde bekämpft heute ist er in NRW vom Aussterben bedroht. Das Artenhilfsprogramm soll dazu beitragen, die Situation für den Hamster in NRW wieder zu verbessern.
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Weißstorchprojekt in der Düffel
Das Wappentier des NABU
Der Weißstorch gehörte ursprünglich zu den Charakterarten der naturnahen bäuerlichen Kulturlandschaft Düffel am unteren Niederrhein zwischen Kleve, Kranenburg und Nijmegen. Durch die zunehmende Entwässerung der Rheinniederungslandschaft und der damit einhergehenden landwirtschaftlichen Intensivierung sowie anderen Lebensraumveränderungen ist der Brutbestand des Weißstorches in diesem Raum Anfang des 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen und im Jahre 1946 schließlich erloschen. Durch den Ankauf und Wiedervernässen von Feuchtwiesen und Einrichten von Nistplätzen ist es gelungen, dass heute wieder einige Weißstörche in der Düffel brüten.
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