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Mähroboter – Tödliche Gefahr für Igel

NABU NRW appelliert an Gartenbesitzende mehr Rücksicht auf Tiere im Garten zu nehmen

Eine Begegnung mit einem Mähroboter endet für einen Igel häufig katastrophal. Igelschützerinnen und -schützer berichten von Schnittwunden und abgetrennten Gliedmaßen bis hin zu tödlichen Verletzungen. Der NABU apelliert für mehr Rücksicht für besseren Schutz.

Junger Igel - Foto: Dennis Wolter

Junger Igel - Foto: Dennis Wolter

12. März 2026 - Bei frühlingshaften Temperaturen erwachen nun nach und nach die Igel aus ihrem Winterschlaf und stehen dann vor großen Herausforderungen. Denn ihre Lebensräume in der Agrarlandschaft schwinden und die Zuflucht in Gärten und Parks entpuppt sich als zunehmend gefährlich. Wer die stacheligen Säugetiere unterstützen möchte, sollte sich um einen naturnahen Garten bemühen, in dem der Igel sowohl einen Unterschlupf als auch genügend Nahrung findet. Der NABU NRW appelliert zudem an alle Gartenbesitzenden, auf den Einsatz von Mährobotern zu verzichten und zumindest die geltenden Nachtfahrverbote zu respektieren.

Denn Igel fallen Mährobotern häufig zum Opfer. Trotz gegenteiliger Behauptung der Hersteller erkennen die Roboter Igel in der Regel nicht, wie die Igelforschungsgruppe am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung herausgefunden hat. Zudem wird Igeln bei der Begegnung mit Mährobotern ihr natürliches Verhalten zum Verhängnis: Igel flüchten nicht bei Gefahr, sondern kugeln sich ein. „Bei natürlichen Gegnern hilft das zumeist und spart zudem Energie für Flucht oder Kampf. Leider ist es aber keine geeignete Überlebensstrategie angesichts von Straßenverkehr – und Mährobotern“, sagt Kai-Lukas Bentz, vom NABU NRW-Projekt „Mehr gArtenvielfalt in NRW“.

Eine Begegnung mit einem Mähroboter endet für einen Igel häufig katastrophal. Igelschützerinnen und -schützer berichten von Schnittwunden und abgetrennten Gliedmaßen bis hin zu tödlichen Verletzungen. Etwa die Hälfte der verletzt aufgefundenen Igel überlebt nicht. Hinzu kommt die hohe Dunkelziffer: Viele verletzte Stachelträger verkriechen sich unter einer Hecke und verenden dort unbemerkt. Mit der wachsenden Verbreitung der Mähroboter hat auch die Zahl verletzter Igel stark zugenommen.

Dabei ließe sich der Konflikt zwischen Igel und Mähroboter ganz einfach vermeiden. Bentz: „Da Igel überwiegend nachts und in der Dämmerung unterwegs sind, sollte man die Roboter nur tagsüber und unter Aufsicht betreiben. Das ginge auch freiwillig, funktioniert aber wie so oft nicht.“ In Nordrhein-Westfalen gilt deshalb bereits in zahlreichen Städten wie Köln, Dortmund, Düsseldorf, Mönchengladbach und Münster sowie im Kreis Wesel oder im Rhein-Erftkreis ein Nachtfahrverbot für Mähroboter. In weiteren Städten und Gemeinden wird ebenfalls an entsprechenden Regelungen gearbeitet. „Dort wo diese bereits in Kraft getreten sind, sollten Gartenbesitzende dies unbedingt respektieren, um unnötiges Tierleid zu vermeiden“, so der NABU-Gartenexperte. Auch eine technische Lösung sei nicht schwierig: Die Hersteller könnten die Mähroboter so programmieren, dass ein Einschalten nachts nicht mehr möglich ist. „Da wünschen wir uns mehr Durchsetzungskraft aus der Politik, damit der permanente Verstoß gegen das Naturschutzgesetz – keinem Tier unnötiges Leid zuzufügen – zumindest in unseren Gärten ein Ende findet“ erklärt Bentz.

Zudem gefährden Mähroboter nicht nur Igel, sondern auch viele andere Kleintiere wie Kröten, Eidechsen, Jungvögel und Insekten, deren Lebensgrundlage sie darüber hinaus zerstören. Denn kurz geschorene Rasen bieten keinerlei Nahrung für Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge, da Gänseblümchen, Löwenzahn oder Gundermann gar nicht mehr zum Blühen kommen. Wer dennoch nicht auf Mähroboter verzichten will, sollte beim Mähen zumindest kleinere Bereiche des Gartens aussparen, um Rückzugsräume für Tiere zu erhalten.

Und wer seinen Garten zudem igelfreundlich gestalten will, der findet beim Projekt „Mehr gArtenvielfalt in NRW“ des NABU NRW zahlreiche Tipps für eine naturnahe Gartengestaltung


Ansprechpartner

Kai-Lukas Bentz - Foto: Elisabeth Stanzl
Kai-Lukas Bentz
Projekt „Mehr gArtenvielfalt in NRW“ E-Mail schreiben +49 211 15 92 51-27

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