Bündnis-Flyer - Foto: Schuchrat Kurbanov
Planen für Menschen
Wie gelingt die zukunftsgerechte und soziale Verkehrsplanung in Nordrhein-Westfalen?
Blick auf das besetzte Podium - Foto: Schuchrat Kurbanov
Am 26. Februar 2026 hat das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW zu einer Podiumsdiskussion im Haus der Universität (Düsseldorf) eingeladen.
Das Thema lautete „Planen für Menschen - Wie gelingt zukunftsgerechte und soziale Verkehrsplanung in NRW?“. Wir haben mit der Podiumsdiskussion eine Plattform für Vernetzung und Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft geschaffen und gemeinsam über aktuelle Fragen der Verkehrsplanung in NRW gesprochen:
- Wer entscheidet über den Neu-, Aus- und Umbau von Straßen, Radwegen und ÖPNV in NRW?
- Welche Rolle spielen soziale Aspekte und Klimaschutz bei der Verkehrsplanung?
- Sind die aktuellen Pläne der Landesregierung zukunftsfähig?
Bei allen Teilnehmenden, Beteiligten und beim Haus der Universität möchten wir uns als Bündnis ganz herzlich bedanken. Wir nehmen viele Impulse mit und werden uns als Bündnis weiterhin mit unseren Forderungen zur Umsetzung einer sozialverträglichen Mobilitätswende in NRW in die Landespolitik einbringen.
Warum Verkehrsplanung wichtig für die Zukunft von NRW ist:
- Verkehrsplanung bestimmt langfristig, wie Menschen in NRW mobil sein können.
- Dadurch beeinflusst sie sowohl Klima und Umwelt als auch soziale Teilhabe, Lebensqualität, Arbeitsleben und Wirtschaft.
- Nutzer*innen haben unterschiedliche Bedürfnisse, die bei der Planung zu berücksichtigen sind, um Vorhaben zielgerichtet umsetzen zu können.
Jetzt die Weichen stellen - aktuelle Entwicklungen in NRW:
Die Verkehrsplanung befindet sich in NRW in einer entscheidenden Phase: Das Land stellt aktuell die Bedarfspläne für Landesstraßen, Radschnellwege und ÖPNV neu auf. Diese Pläne legen fest, welche Verkehrsinfrastrukturprojekte in den kommenden Jahrzehnten in NRW umgesetzt werden können. Gleichzeitig findet dieser komplexe Prozess weitgehend ohne öffentliche Aufmerksamkeit statt, obwohl er enorme Auswirkungen auf Klima, Umwelt, Mobilität und die soziale Teilhabe der Menschen in NRW hat. Als Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende NRW möchten wir die Diskussion öffnen und verschiedene Perspektiven in die Planung einbeziehen.
Planen für Menschen - unsere Forderungen:
1. Mobilität als Daseinsvorsorge
Sozialverträglichkeit und Barrierefreiheit als Leitprinzipien der Verkehrsplanung durch verbindliche Sozial-Checks
2. Ganzheitliche, zukunftsgerichtete Planung
Verbindliche Klima-Checks, Priorität für den Umweltverbund, Erhalt vor Neubau
3. Transparenz und Beteiligung
Zivilgesellschaft frühzeitig und zielgerichtet einbinden, Planungsschritte offen kommunizieren
Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW wird gefördert von der Stiftung Mercator und setzt sich seit 2022 als breites Bündnis aus Sozial-, Umweltverbänden, Kirche und Gewerkschaften für eine sozialverträgliche Mobilitätswende in NRW ein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
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Publikum und besetztes Podium - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Tim Dieckröger (Stiftung Mercator) - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Lisanne Pucher (DialogWerke) - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Lukas Stemper (NABU NRW) - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Fiona Sürth (NABU NRW) - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Benedikt Lechtenberg (VdK NRW) und Simone von Kampen (BUND NRW) - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Meldung aus dem Publikum - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Gruppenfoto Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW - Foto: Schuchrat Kurbanov
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Button Mobilität für alle in NRW - Foto: Schuchrat Kurbanov
