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Unsere Kommunen fit für die Zukunft machen: naturverträglich, klimaangepasst, lebenswert

NABU-Forderungen für eine naturverträgliche und klimagerechte Kommunalpolitik in NRW

Kommunen gestalten unsere unmittelbare Umgebung. Ihre Entscheidungen betreffen die Natur vor der Haustür und damit auch unsere Lebensqualität. Wer Natur schützen will, muss kommunal wählen.

Am 14. September 2025 ist Kommunalwahl in NRW. Dabei geht es nicht nur um Straßen, Schulen und Haushalt, sondern auch um Natur, Klima und Lebensqualität. Denn: Ob eine Wiese erhalten bleibt, ein Bach renaturiert oder ein Schulhof entsiegelt wird, entscheidet sich auf kommunaler Ebene.

Kommunen gestalten unsere unmittelbare Umgebung. Ihre Entscheidungen betreffen die Natur vor der Haustür und damit auch unsere Lebensqualität. Wer Natur schützen will, muss kommunal wählen.


Was hat meine Kommune mit Naturschutz zu tun?

Kampagnenlogo zur Kommunalwahl 2025 - Foto: NABU/CEWE/Frank Lippisch

Foto: NABU/CEWE/Frank Lippisch

Kommunalpolitik beeinflusst, wie grün, lebenswert und klimaangepasst unsere Städte und Dörfer sind. Entscheidungen im Stadtrat oder Kreistag wirken direkt auf Natur, Umwelt und Klima. Die Auswirkungen dieser Entscheidungen sind für viele Menschen unmittelbar spürbar – etwa durch Hitzeinseln, fehlende Grünflächen oder versiegelte Wohnquartiere.

Kommunen entscheiden unter anderem darüber:

  • ob eine innerstädtische Grünfläche bebaut oder erhalten wird,
  • ob Gewässer renaturiert oder weiter verrohrt werden,
  • ob Bäume im Sommer Schatten spenden oder gefällt werden,
  • ob beim Ausbau von Solarenergie nur Kosten zählen oder auch Naturverträglichkeit.

Kurz: Kommunen entscheiden mit darüber, wie lebenswert und naturfreundlich unsere Umgebung ist.


Unsere Forderungen zur Kommunalwahl 2025

Was muss kommunal passieren, um Natur und Klima zu schützen? Der NABU NRW hat zentrale Forderungen für die Kommunalpolitik formuliert. Sie zeigen, welche Hebel vor Ort existieren und welche Maßnahmen wir für besonders dringlich halten. Die folgenden Themenbereiche stehen im Fokus:


1. Artenvielfalt erhalten

  • Schutzgebiete effektiv sichern: Verbot von Pestiziden und Düngung in Schutzgebieten und Natura-2000-Flächen, zeitnahe Umsetzung von Maßnahmenkonzepten, bessere Betreuung und Monitoring.
  • Biotopverbund stärken: Schutzgebiete durch Trittsteinbiotope vernetzen, naturschutzgerechte Pflege von Weg- und Straßenrändern, Verbot von Pestiziden auf kommunalen Flächen.
  • Artenschutz umsetzen: Vogelschlagschutz an öffentlichen Gebäuden, Leinenpflicht in Schutzgebieten, Aufklärung zu bedrohten Arten.

2. Klimaschutz und Energiewende

  • Erneuerbare Energien naturverträglich ausbauen: Kommunen sollen Windkraft nur in ökologisch geeigneten Bereichen ermöglichen, Photovoltaik auf versiegelten Flächen wie Dächern und Parkplätzen priorisieren.
  • Solardachpflicht umsetzen: Kommunen können durch eigene Gebäude und Vorgaben beim PV-Ausbau Vorbild sein.
  • Wärmeplanung beschleunigen: Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, Wärmepläne zu erstellen. Diese sollen klimafreundlich, naturverträglich und bürgernah umgesetzt werden.
  • Mobilitätswende lokal gestalten: Vorrang für ÖPNV, Rad- und Fußverkehr statt Ausbau des Autoverkehrs, kommunale Förderung von Umnutzung und Entsiegelung.

3. Nachhaltige Stadtentwicklung und Schwammstadt

  • Flächenverbrauch senken: Keine neuen Versiegelungen, Innenentwicklung mit Grünflächen und Frischluftschneisen.
  • Grünflächen sichern: Stadtgrün erhalten und ausbauen, verbindliche Grünordnungspläne in Bebauungsplänen festlegen.
  • Schwammstadt-Prinzip umsetzen: Regenwasserspeicherung, Dachbegrünung, Entsiegelung und Stadtbäume helfen gegen Hitze und Trockenheit.
  • Schottergärten verhindern: Durch Bebauungspläne ausschließen und Rückbau fördern.

4. Wasser und Gewässer schützen

  • Kommunen müssen Wasserkreisläufe stärker schützen: Trinkwassergewinnung absichern, Renaturierung fördern.
  • Umdenken bei Starkregen und Trockenheit: Maßnahmen wie Regenwasserrückhalt, Dachbegrünung und Entsiegelung müssen gestärkt werden.
  • Kommunale Wasserversorgung klimaangepasst entwickeln und Gewässer als Lebensräume erhalten.

5. Kommunalwald ökologisch bewirtschaften

  • Naturnahe Waldwirtschaft: Der Kommunalwald soll standortgerecht und klimarobust umgebaut werden mit heimischen Laubbäumen, Mischwaldstrukturen und ökologischer Bewirtschaftung.
  • Biodiversität im Wald stärken: Biotopbäume, Totholz, Rückzugsräume und Stilllegungen fördern die Artenvielfalt, auch im Wirtschaftswald.
  • Bildung und Naherholung: Waldpädagogik und Erholungsräume fördern die Naturverbundenheit der Bevölkerung.

Was Sie tun können

Ob unsere Städte grün oder grau sind, entscheidet die Kommunalpolitik - Foto: Marcel Gollin

Ob unsere Städte grün oder grau sind, entscheidet die Kommunalpolitik - Foto: Marcel Gollin

Naturschutz beginnt mit der eigenen Stimme. Die Kommunalwahl bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Einfluss auf Entscheidungen vor Ort zu nehmen.

So können Sie aktiv werden:

  • Informieren Sie sich über die Wahlprogramme in Ihrer Stadt oder Ihrem Kreis.
  • Stellen Sie Fragen – etwa bei Podiumsdiskussionen, Wahlkampfständen oder direkt an Kandidierende.
  • Sprechen Sie mit anderen über die Bedeutung der Wahl.
  • Gehen Sie am 14. September wählen und setzen Sie ein Zeichen für Natur, Klima und Lebensqualität.
  • Werden Sie NABU-Mitglied und stärken Sie mit uns die Stimme des Naturschutzes.
    Jede Mitgliedschaft hilft, unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und mehr politischen Einfluss zu gewinnen.

Sie möchten kommunalpolitisch Einfluss nehmen?

Werden Sie aktiv für Natur, Klima und Lebensqualität vor Ort.
Ob bei Flächennutzungsplänen, Gewässerschutz oder Stadtgrün: Auch in Ihrer Kommune gibt es viel zu entscheiden. Unterstütze die NABU-Gruppen vor Ort bei Ihrem Einsatz für die Natur.

⇒ Jetzt Mitglied werden und die Zukunft Ihrer Region mitgestalten!

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