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Waldböden in NRW geraten unter Druck

Zum Weltbodentag fordert der NABU stärkeren Bodenschutz

Trockenheit und Bodenverdichtungen machen den Waldböden zu schaffen. Mit der Wiederherstellungsverordnung hat NRW die Chance, geschädigte Waldböden zu regenerieren und unsere Wälder widerstandsfähiger zu machen. Diese Anstrengungen sind durch weitere Maßnahmen zu ergänzen.

Hambacher Wald - Foto: Caroline Dormans

Hambacher Wald - Foto: Caroline Dormans

4. Dezember 2025 – Zum morgigen Weltbodentag weist der NABU NRW auf den kritischen Zustand der Waldböden im Land hin. Sie gehören zu den wichtigsten Ökosystemen für Biodiversität, Klimaanpassung und Wasserspeicherung. Eine einzige Handvoll Waldboden enthält mehr Lebewesen, als Menschen auf der Erde leben. Rund ein Viertel aller terrestrischen Arten sind Bodenorganismen. Jedoch geraten die Böden in Nordrhein-Westfalen durch den Klimawandel zunehmend unter Druck.


Waldböden sind die Grundlage für widerstandsfähige und artenreiche Wälder und wichtige Speicher für Kohlenstoff und Wasser. In NRW beobachten wir jedoch massive Belastungen durch Dürre, Erosion und den Einsatz schwerer Forstmaschinen. Wenn der Boden seine Funktionen verliert, verliert der Wald seine Stabilität.

Prof. Dr. Anna von Mikecz, stellvertretende Landesvorsitzende des NABU NRW

Herbstlaub auf Waldboden - Foto: NABU/Christa Alberti

Trockenheit und Bodenverdichtungen machen den Waldböden zu schaffen - Foto: NABU/Christa Alberti

Die extremen Trockenjahre 2018 bis 2021 haben die wichtigen Zersetzungsprozesse stark verlangsamt. Viele Bodenorganismen überlebten nur in Trockenstarre. Gleichzeitig führten Aufräumarbeiten nach dem Fichtenkollaps in den Wäldern zu großflächigen Bodenverdichtungen. Auf vielen Flächen können Wasser und Nährstoffe kaum noch versickern. Abflussrinnen und Erosion beeinträchtigen zusätzlich die Bodenfauna und mindern die Fähigkeit der Böden, Wasser zu speichern und Kohlenstoff zu binden. Die letzten Jahre mit deutlich mehr Niederschlag haben zwar für zeitweise Entlastung gesorgt, eine langfristige Entspannung ist allerdings mit derzeitigen Klimaprognosen nicht absehbar.


Was nun passieren muss

Der NABU NRW sieht die Landesregierung in der Pflicht, den Bodenschutz auch im Rahmen der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) in den Fokus zu nehmen. Die Verordnung verpflichtet alle Mitgliedstaaten, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen und messbare Verbesserungen bei Biodiversitäts- und Funktionsindikatoren zu erreichen, so auch für den Waldboden.


Die Wiederherstellungsverordnung eröffnet NRW die Chance, geschädigte Waldböden als zentralen Bestandteil von Waldökosystemen systematisch zu regenerieren und die Wälder damit widerstandsfähiger zu machen. Dafür müssen Verdichtungen minimiert, Wasser im Wald gehalten und naturnähere Strukturen gefördert werden.

Prof. Dr. Anna von Mikecz, stellvertretende Landesvorsitzende des NABU NRW

Der NABU NRW fordert die Landesregierung auf, die Vorgaben der Wiederherstellungsverordnung konsequent umzusetzen und mit entsprechenden Grundsätzen in den Landesstrategien und Konzepten (Waldstrategie und Waldbaukonzept) zu flankieren. Dazu gehören zum Beispiel eine bodenschonende Bewirtschaftung, größere Abstände zwischen Rückegassen, der Rückbau unnötiger Entwässerungsgräben und Maßnahmen zum Wasserrückhalt im Wald.

Darüber hinaus spricht sich der NABU NRW für ein regelmäßiges Monitoring der Waldböden und eine stärkere Forschung zu Bodenorganismen und Bodenfunktionen aus. Mit der neuen EU-Richtlinie zur Bodenüberwachung (Soil Monitoring and Resilience Directive), die einen europaweiten Rahmen zur Bewertung des Bodenzustandes schafft, erhält dieses Anliegen zusätzlichen Rückenwind. Nur wenn Veränderungen frühzeitig sichtbar werden, können Renaturierungsmaßnahmen wirksam greifen.


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