Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW
Gemeinsam die Mobilitätswende voranbringen
Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW vereint die Expertise von Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbänden, Kirche, Verkehrsverbänden und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Seit 2022 arbeiten wir zusammen für eine sozialverträgliche Mobilitätswende in NRW.
Der Erfolg der Mobilitätswende und das Erreichen der Klimaziele im Verkehr hängt entscheidend davon ab, dass die notwendigen Maßnahmen sozialverträglich gestaltet werden und mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.
Dafür setzt sich das „Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW“ ein, das sich 2022 als breite Allianz gesellschaftlicher Akteure zusammengeschlossen hat, um gemeinsam an Lösungen für eine sozial gerechte und ökologische Mobilitätswende im Land zu arbeiten. Hervorgegangen ist das NRW-Bündnis aus dem bundesweiten „Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende“, das 2019 gegründet wurde. Die Stiftung Mercator fördert und unterstützt das Bündnis auf Bundes- und Landesebene.
Das Bündnis vereint die Expertise von Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbänden, Kirche, Verkehrsverbänden und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Wir repräsentieren mit unseren Mitgliedsorganisationen hunderttausende Menschen in NRW und möchten zeigen, dass es einen breiten gesellschaftlichen Rückhalt für die Umsetzung einer sozialverträglichen Mobilitätswende gibt.
Unsere Vision: Mobilität für alle
Die Mobilitätswende kann nur gelingen, wenn sie für alle Menschen gestaltet wird. Dafür hat das Bündnis vier Handlungsdimensionen identifiziert. Unsere Forderungen, die wir in einem gemeinsamen Papier aufgestellt haben, sind als dringender Appell an Politiker*innen, Unternehmen, Organisationen und an uns als gesamte Zivilgesellschaft zu verstehen.
1. Mobilität als Daseinsvorsorge
Der Zugang zu nachhaltiger Mobilität ist Daseinsvorsorge und Voraussetzung für soziale Teilhabe: NRW braucht flächendeckend einen attraktiven, barrierefreien und kostengünstigen Umweltverbund.
2. Mobilität trägt zu Gesundheit und Lebensqualität bei
Der Zugang zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten verringert Armut und fördert Lebensqualität und Gesundheit. Bestehende Abhängigkeiten vom Pkw, insbesondere in strukturschwachen Regionen, müssen abgeschafft und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erhöht werden.
3. Mobilitätswirtschaft sichert Beschäftigung und Wohlstand
Finanzierung und Mobilitätswirtschaft: Die Mobilitätswende und die dafür notwendige Infrastruktur brauchen eine dauerhafte Finanzierungsstrategie der Politik. Der Ausbau der Angebote und kostengünstige Tickets dürfen nicht zulasten der Beschäftigten im Mobilitätssektor gehen
4. Für eine Mobilitätswende brauchen wir einen Kulturwandel
Eine sozialverträgliche Mobilitätswende ist ein Gemeinschaftsprojekt: Es braucht einen Kulturwandel sowohl in der Bevölkerung als auch in der Politik.
Das Bündnis
Mitglieder
- ADFC NRW
- BUND NRW
- DGB NRW
- Der Paritätische NRW
- IG Metall NRW
- Institut für Kirche und Gesellschaft
- NABU NRW
- NAJU NRW
- RADKOMM
- SoVD NRW
- VCD NRW
- VdK NRW
- Ver.di NRW
Kooperationspartner*innen
Podiumsdiskussion am 26. Februar 2026, 17:30 bis 19:30 Uhr
Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW lädt zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Planen für Menschen - Wie gelingt zukunftsgerechte und soziale Verkehrsplanung in NRW?“ ein. Freuen Sie sich auf eine spannende politische Diskussion mit Publikumsbeteiligung sowie verschiedene Gelegenheiten zur Vernetzung.
Anmeldung und weitere Informationen unter: ⇒ Podiumsdiskussion: Planen für Menschen
Aktuelles
29.01.2026 - Wir waren als Bündnis für ein Gespräch mit der CDU-Landtagsfraktion NRW im Landtag und haben Themen mitgebracht, die aus unserer Sicht entscheidend für das Voranbringen der Mobilitätswende in NRW sind: Flächendeckender und barrierefreier ÖPNV, sozialverträgliche Ticketmodelle, klima- und sozial gerechte Verkehrsplanung.
Mit dabei waren acht Vertreter*innen aus sieben Bündnismitgliedsorganisationen, darunter Sozial-, Umwelt- und Verkehrsverbände, Gewerkschaften und die ev. Kirche. Insgesamt vertreten wir mit 13 Mitgliedern die Interessen von rund 5 Millionen Menschen in NRW. Mit dieser Rückendeckung und unserer breiten Expertise setzen wir uns weiterhin für eine sozialverträgliche Mobilitätswende in NRW ein.
12.11.2025 - Das „Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW“ war heute mit sechs Mitgliedsverbänden bei einem Termin im Landtag vertreten. Wir freuen uns über den Austausch mit der Landespolitik und nehmen viele Impulse für unsere Bündnisarbeit mit. Aktuelle Themen sind der Ausbau des ÖPNV, sozialverträgliche Ticketmodelle und die Neuaufstellung der Bedarfspläne für Landesstraßen, ÖPNV und Radschnellverbindungen in NRW.
Das Gruppenbild macht deutlich, wie breit wir aufgestellt sind: Neben den Sozialverbänden VdK NRW und Der Paritätische NRW waren auch der DGB NRW, das Institut für Kirche und Gesellschaft, der VCD NRW und der NABU NRW vertreten. Mit insgesamt 13 Mitgliedsorganisationen setzen wir uns als Bündnis seit 2022 für eine sozialverträgliche Mobilitätswende in NRW ein.
Auswahl vergangener Aktionen & Veranstaltungen
- 21. Mai 2025 – Digitaler Bündnisdialog zur Barrierefreiheit im ÖPNV
- 5. Mai 2025 - Dezentraler Aktionstag zum Thema Barrierefreiheit im ÖPNV
- 25. Februar 2025 – Digitaler Bündnisdialog zur Finanzierung des ÖPNV
- 18. September 2024 – Podiumsdiskussion: Straßenraum gemeinsam nutzen
- 7. Mai 2024 – Digitaler Bündnisdialog zu Streckensperrungen in NRW
- 23. März 2023 – Podiumsdiskussion: Die Mobilitätswende in NRW sozialverträglich gestalten
Download
Bingo spielen für die Mobilitätswende in NRW
Mit dem Mobilitätswende-NRW-Bingo könnt ihr euch jetzt ganz nebenbei für die Mobilitätswende vor Ort einsetzen. Alles, was ihr dafür braucht, sind mindestens zwei Personen und unsere Bingo-Karte, digital oder ausgedruckt. Die Aufgaben sind alle in kurzer Zeit lösbar und es ist kein Vorwissen nötig. Viel Spaß!
Entwickelt wurde das Bingo vom Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerft.
Pressemitteilungen
Nach den Kommunalwahlen in NRW rufen Verkehrs- und Umweltverbände die gewählten Bürgermeister*innen dazu auf, die Mobilitätswende in den Städten und Gemeinden auszuweiten, vorhandene Verkehrsflächen gerecht zu verteilen und klimaschädliche Maßnahmen abzubauen. Mehr →
Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW begrüßt die Einigung der künftigen Koalitionspartner zur Fortsetzung des Deutschlandtickets bei vorerst gleichbleibendem Preis. Mehr →
Um eine gute Erreichbarkeit im ÖPNV zu gewährleisten, müssen Großsperrungen fahrgastfreundlicher geplant, kommuniziert und umgesetzt werden, positioniert sich das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW einstimmig und zeigt Lösungsansätze auf. Mehr →
Der NABU setzt sich für eine ökologische Verkehrswende in Nordrhein-Westfalen ein und mahnt dazu unter anderem den Ausbau des ÖPNV und die Abschaffung der Förderung von Regionalflughäfen an. Intelligentere und umweltschonendere Mobilitätskonzepte müssten her. Mehr →
