Nordrhein-Westfalen.NABU.de Tiere und Pflanzen Weißstorch NABU-Aktionen für den Storch
Von klassisch bis ausgefallen
Von klassisch bis ausgefallen
Aktionen für den NABU-Wappenvogel in der Region
Der NABU engagiert sich auf vielfältige Weise für den Storchenschutz in Nordrhein-Westfalen. Häufig steht dabei der Schutz des Lebensraumes im Vordergund. So tragen die NABU-Naturschutzstationen Niederrhein und Münsterland mit ihrem Engagement für den Erhalt und Schutz naturnaher und strukturreicher Auenbereiche an Rhein und Ems vor allem mit zur Rückkehr des Storches in diese Regionen bei. Aber auch zahlreiche NABU-Gruppen sind mit dem Aufstellen von Storchennisthilfen und der Pflege von extensiven Feuchtgrünlandflächen lokal für den Weißstorch aktiv, so unter anderem in Münster, Hagen, Duisburg, Krefeld/Viersen, Kempen und Rodebach-Saeffelbach-Kitschbachtal.
Hier wurden häufig gleich mehrere Storchennester aufgestellt. Einige davon waren direkt im ersten Jahr besetzt und es wurde erfolgreich gebrütet. Bei manchen wie im Aachener Raum wird man etwas mehr Geduld haben müssen - für diese Region gab es noch nie einen Brutnachweis des Weißstorches. Und was tun die NABU-Gruppen neben dem Ankauf sowie der Pflege von Feuchtwiesen und dem Anbieten von Nisthilfen noch zum Schutz der Störche vor Ort? Nun, sie organisieren beispielsweise ein Benefizspiel - so kickten schon die Zebras und Knappen für den Naturschutz im Revier.
Erfolgreiche Storchenbrut in Kempen
Es war schon eine kleine Sensation, dass sich im Frühjahr 2011 ein unberingtes Storchenpaar das in Voesch bei Kempen von Dietrich Rheinfelder errichtete Storchennest als Brutplatz aussuchte und dann sofort mit der Brut begann. Denn seit über 200 Jahren gab es hier keinen Brutnachweis des Weißstorches mehr.
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Benefizspiel MSV gegen Schalke
Seit vielen Jahren setzen sich der NABU und der BUND für das Naturschutzgebiet Rheinaue Walsum in Duisburg ein. Wertvolle Hilfe für die Naturschützer gab es dafür auch schon von den Profikickern von Schalke 04 und MSV Duisburg: Im August 2006 fand ein Benefiz-Revierderby zu Gunsten der Weißstorch-Ansiedlung in der Rheinaue statt.
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NABU-Weißstorchprojekt in der Düffel
Der Weißstorch gehörte ursprünglich zu den Charakterarten der naturnahen bäuerlichen Kulturlandschaft am unteren Niederrhein. Doch durch Entwässerung, landwirtschaftliche Intensivierung und dem damit verbundenen Lebensraumverlust ist der Brutbestand des Weißstorches in diesem Raum Anfang des 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen. 1947 brütete der letzte Weißstorch in Kleve. Seit Ende der 90er Jahre wendet sich das Blatt langsam wieder.
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