Nordrhein-Westfalen.NABU.de Themen Wald

Waldnaturschutz in NRW

Fünf Jahre nach Kyrill

Der NABU zieht eine eher ernüchternde Bilanz

Der NABU zieht eine eher ernüchternde Bilanz

Fünf Jahr nach den verheerenden Schäden durch den Orkan Kyrill zieht der NABU NRW eine ernüchternde Bilanz der Wiederaufforstung in den vom Sturm betroffenen Wäldern Nordrhein-Westfalens. Wie damals befürchtet hätten die privaten Waldbesitzer trotz der vom Umweltministerium erarbeiteten Empfehlungen für die Wiederbewaldung der Orkanflächen wider besseren Wissens aus rein wirtschaftlichen Gründen erneut auf die Fichte gesetzt. mehr Mehr

NABU begrüßt Qualitätssiegel für den Wald

Erneute FSC-Zertifizierung ist für den NRW-Staatswald ein Zugewinn

Erneute FSC-Zertifizierung ist für den NRW-Staatswald ein Zugewinn

Der NABU begrüßte die heute erfolgte Re-Zertifizierung des Landesbetriebes Wald und Holz NRW nach den anspruchsvollen Kriterien des internationalen Zertifizierungsprogrammes des Forest Stewardship Council® (FSC). Den nordrhein-westfälischen Staatswald flächendeckend mit dem FSC-Siegel zu zertifizieren ist eines der Ziele des rot-grünen Koalitionsvertrags und eine langjährige Forderung der Naturschutzverbände in NRW. Die Bemühungen zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder hier in NRW auf diese Weise zu stärken sei im ´Internationalen Jahr der Wälder´ ein dringend notwendiges Signal für die zukünftige Ausrichtung der nordrhein-westfälischen Waldpolitik. mehr Mehr

Ungenutzte Wälder entlasten das Klima

Nordrhein-Westfälischer Waldbauernverband ist auf dem Holzweg

Nordrhein-Westfälischer Waldbauernverband ist auf dem Holzweg

Wälder selbst sind nicht nur massiv vom Klimawandel betroffen, wie die Folgen des Jahrhundertsturms Kyrill Anfang 2007 in NRW zeigen, sie spielen auch eine Rolle, wenn es darum geht die Folgen des Klimawandels zu mildern. Die Leistung dynamischer Naturwälder als Kohlendioxidsenken wird dabei häufig unterschätzt. Anlässlich der aktuellen Diskussionen zu einem zweiten Nationalpark in NRW widerspricht der NABU daher wiederholt vorgebrachten Behauptungen, wonach ungenutzte Wälder schlecht für das Klima seien und fordert sowohl den Waldbauernverband als auch die Forst- und Holzwirtschaft auf, endlich ihren ideologischen Holzweg zu verlassen. mehr Mehr

Das NRW-Bürgerwaldkonzept

NABU stellt alternatives Waldkonzept vor

NABU stellt alternatives Waldkonzept vor

Der öffentliche Wald ist der „Wald der Bürgerinnen und Bürger“ und ist im Sinne des Gemeinwohls vorbildhaft zu bewirtschaften. Aus Sicht des NABU werden viele Bundesländer dieser Aufgabe in ihren Landeswäldern aber nur unzureichend gerecht. Angesichts der Verschuldungsproblematik von Bund, Ländern und Kommunen sieht der NABU die Gefahr, dass Wald in öffentlicher Hand zum Spielball haushaltspolitischer Sachzwänge wird. Um mögliche Alternativen zu erarbeiten, hat der NABU NRW bei einem intimen Kenner der Forstpolitik ein Gutachten in Auftrag gegeben. Heraus kam das „Bürgerwaldkonzept“. mehr Mehr

Waldzustandsberichte für NRW

NABU: Klimawandel, Nutzungsdruck und Schadstoffeinträge setzen dem Wald zu.

Buchenwald

Angesichts der seit Jahren alarmierenden Zahlen in den Waldzustandsberichten auch für NRW fordert der Naturschutzbund NABU weiterhin konsequentere Maßnahmen zum nachhaltigen Schutz des Waldes. "Besonders erschreckend sei, dass die Zahl der Laubbäume, die deutlich sichtbare Schäden zeigen, auf hohem Niveau stagniert", so Dr. Ute Röder, Waldexpertin des NABU NRW. Dass sich Fichten und Kiefern 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich erholt hätten und es auch den Eichen wieder etwas besser ginge, sei kein Grund zur Entwarnung.

Mehr zum Zustand des Waldes in NRW ... mehr

Der Rothirsch - für kurze Zeit Herr im Walde

Im Herbst verliert das größte heimische Wildtier fast alle Scheu

Rothirsch

Das größte heimische Wildtier - der Rothirsch - lässt sich das ganze Jahr über kaum sehen oder hören. Doch jetzt im Frühherbst ist Brunftzeit und damit die beste Zeit des Jahres den König der Wälder mit etwas Glück zu erleben. Weithin hallt das dumpfe, brummende Röhren des Rothirsches noch mancherorts durch nordrhein-westfälische Wälder. "Mit Droh- und Imponiergehabe machen die männlichen Tiere auf sich aufmerksam und verlieren dabei manchmal alle Scheu", so Birgit Beckers, stellvertretende Vorsitzende des NABU NRW. Dabei mache das Röhren den Konkurrenten klar, wer Herr im Walde sei. Allerdings nur für kurze Zeit. Denn häufige Störungen und die zunehmende Zerschneidung seines Lebensraumes, machen dem Rothirsch das Leben schwer.

Mehr zur Lage des Rothirsches in NRW

Runter vom Holzweg

Wanderausstellung zur nachhaltigen Nutzung von Wald und Holz eröffnet

Rindentuch

Aus Rindentuch, das aus dem Bast der wilden Feige gewonnen wird, wurde früher die Kleidung der Könige Ugandas hergestellt. Heute hilft es, die Existenz afrikanischer Kleinbauern zu sichern. Europäische Designer sind gerade dabei, das ungewöhnliche Material für sich zu entdecken. Vorhänge, Materialproben und ein maßgeschneidertes Kostüm machen es anschaulich.

Ein Exponat von vielen, dass nicht nur auf die Chancen nachhaltiger Nutzung, sondern auch auf Schönheit und Eigenartigkeit des Wertstoffes Holz aufmerksam macht. Daneben spannt die Ausstelllung einen Bogen von den lebenswichtigen Funktionen der Wälder, über Raubbau und die Umwandlung in Holzplantagen bis zu erfolgreichen Beispielen einer naturnahen Waldbewirtschaftung. Tipps für Verbraucher, worauf man beim Holzkauf achten sollte, ergänzen die Informationen auf den zahlreichen Schautafeln.

Mehr zur Ausstellung und den Ausleihmöglichkeiten unter Holzausstellung.

Mehr zur nationalen Waldpolitik

"Waldwirtschaft 2020": Wälder statt ForsteDie NABU-Waldstrategie

„Diese Waldstrategie hat erhebliche Schwachstellen und muss in wichtigen Punkten verbessert werden“, kritisiert NABU-Geschäftsführer Leif Miller die heute vom Bundeskabinett verabschiedete „Waldstrategie 2020“. mehr Mehr

Kritik an der neuen Waldstrategie der BundesregierungDer Wald ist mehr als nur ein Rohstofflager

Zu Beginn der „Grünen Woche“ in Berlin fordern die fünf großen Umweltverbände, darunter der NABU, eine Neuausrichtung der Wald- und Jagdpolitik in Deutschland. Ausgerechnet im „Jahr der Wälder“ droht der Wald zu einem reinen Rohstofflager zu werden. mehr Mehr

Fünf-Punkte-Plan für verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff HolzDer Wald darf nicht verheizt werden

BUND und NABU fordern eine Neuausrichtung der Waldpolitik in Deutschland und legen dafür einen eigenen Fünf-Punkte-Plan vor. Darin fordern sie unter anderem einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Holz und die Ausweisung von Schutzgebieten. mehr Mehr

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