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Vorlesen

Der Kolkrabe

Corvus corax

Der Kolkrabe sticht durch seine beeindruckende Größe unter den anderen Rabenvögeln hervor. Mit einer Körperlänge von ca. 65 cm und einer Flügelspannweite von 1,20 m ist er der größte heimische Rabenvogel. Seine markante Stimme ist unverwechselbar.

Kolkraben - Foto: Frank Derer

Kolkraben - Foto: Frank Derer

Schutzstatus
International
Der Kolkrabe unterliegt wie alle europäischen Vogelarten dem allgemeinen Schutz der EU-Vogelschutzrichtlinie. Diese verbietet unter anderem eine Bejagung während der Brutzeit (Art.7) sowie den Einsatz von nicht selektiven Fangmethoden (Art.8). Der Kolkrabe gehört zu den Arten, für die eine Jagd in Deutschland aufgrund der EU-Vogelschutzrichtlinie nicht zulässig ist.

National
Der Kolkrabe gehört zu den vom Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) besonders geschützten Arten gem. § 7 Abs. 2 Nr. 13.

Rote Liste BRD (2009): nicht gefährdet
Rote Liste NRW (2008): Vorwarnliste

Jagdrecht
Bundesjagdgesetz
Der Kolkrabe gehört nach § 2 BJagdG als einziger Rabenvogel zu den jagdbaren Arten. Es gilt jedoch eine ganzjährige Schonzeit.

Landesjagdgesetz
Die Jagd auf Rabenvögel wurde seit 1994 durch die Rabenvogel-Verordnung geregelt, die einen pauschalen Abschuss von Elster und Rabenkrähe gestattete - für die Tötung von Eichelhähern war bis 2006 eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Mit der Änderung der Landesjagdzeitenverordnung 2006 wurde der Eichelhäher wie Elster und Rabenkrähe in die Liste der jagdbaren Arten für NRW aufgenommen, ist seitdem aber ganzjährig geschont. Dies gilt in NRW auch für den Kolkraben. Im Rahmen der Novellierung des Landesjagdgesetzes 2014 hat der NABU die Streichung aller Rabenvögel aus der Liste der jagdbaren Arten gefordert. Der aktuelle Entwurf der Landesregierung sieht jedoch eine weitere Bejagung für Elster und Rabenkrähe vor. Durch Verwechslung ist damit auch der Kolkrabe vom Abschuss bedroht.


Junger Kolkrabe, Foto: Hans Glader

Junger Kolkrabe, Foto: Hans Glader

Jagdstrecke in NRW
2001/2002: 2 (davon Fallwild: 2)
2002/2003: 3 (davon Fallwild: 3)
2003/2004: 3 (davon Fallwild: 3)
2004/2005: 1 (davon Fallwild: 1)
2005/2006: 3 (davon Fallwild: 3)
2006/2007: 2 (davon Fallwild: 2)
2007/2008: 6 (davon Fallwild: 6)
2008/2009: 4 (davon Fallwild: 4)
2009/2010: 5 (davon Fallwild: 5)
2010/2011: 7 (davon Fallwild: 7)
2011/2012: 5 (davon Fallwild: 5)
2012/2013: 14 (davon Fallwild: 14)
2013/2014: 5 (davon Fallwild: 5)

Brutvogelbestand in NRW
Der Kolkrabe kommt in Nordrhein-Westfalen vor allem in den östlichen Mittelgebirgen als Brutvogel vor. Verbreitungsschwerpunkte sind die Kreise Höxter, Paderborn und der Hochsauerlandkreis. Das Tiefland ist nur lückig besiedelt. Trotz großer Lücken haben einzelne Paare aber bereits die Grenze zu den Niederlanden erreicht (Kreise Heinsberg, Viersen und Kleve). Durch menschliche Verfolgung wurde der Kolkrabe um 1930 ausgerottet. Seit den 1980er Jahren erfolgte eine langsame Wiederbesiedlung Nordrhein-Westfalens vorwiegend aus den Rabenvogelbeständen im Osten. Aktuell wird der Bestand auf 380-460 Brutpaare geschätzt.

NABU-Position zur Landesjagdgesetznovelle 2014
Im Rahmen der Novellierung des Landesjagdgesetzes 2014 hat der NABU die Streichung aller Rabenvögel aus der Liste der jagdbaren Arten gefordert.

Kurzporträt
Verbreitung und Lebensraum
Der Kolkrabe ist ein Brutvogel der Nordhalbkugel in Amerika und Eurasien. Er lebt sowohl in Wäldern und Gebirgen, als auch im freien Gelände und an Küsten. Sein Verbreitungsgebiet reicht im Süden bis an die Kanaren und den nördlichen Rand der Sahara, im Norden bis an die Tundrenzonen an der Nordküste Fennoskandiens sowie Russlands und Ostsibiriens. In Amerika reicht sein Verbreitungsgebiet von der Arktis bis nach Nordwestnicaragua. In Mitteleuropa herrschte im 19. Jahrhundert durch massive Verfolgung ein starker Rückgang des Kolkrabens, bis er in weiten Teilen der Mittelgebirge und im Nordwesten nicht mehr vorkam. Heute ist er ein häufiger Brutvogel in den Alpen sowie im Osteuropa. Auch in Nordrhein-Westfalen breitet er sich wieder aus.

Beschreibung
Der Kolkrabe sticht durch seine beeindruckende Größe unter den anderen Rabenvögeln hervor. Mit einer Körperlänge von ca. 65 cm und einer Flügelspannweite von 1,20 m ist er der größte Rabenvogel. Auch der keilförmige Schwanz und seine markante Stimme fallen auf. Das Gefieder des Kolkraben ist schwarz, wobei die Flügeldecken metallisch schimmern. Der Schnabel ist ebenfalls schwarz und auffallend groß.

Kolkraben gelten als ausgesprochen intelligente und soziale Vögel. Als Standvogel bleibt er das ganze Jahr in der Umgebung des Nestes. Die in ständiger Gemeinschaft lebenden Paare benutzen ihre Horste, indem das Weibchen vier bis sechs Eier ausbrütet, oft mehrere Jahre. Nach dem Schlüpfen werden die Jungvögel im Nest von beiden Eltern mit Nahrung versorgt. Die Jungvögel leben über viele Jahre in Nichtbrütergruppen in sozialer Gemeinschaft.

Nahrung
Der Kolkrabe ist ein Allesfresser, auf seinem Speiseplan stehen Aas und Hausabfälle, er frisst jedoch auch Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien, Eier und pflanzliche Nahrung wie Samen, Früchte oder Getreide.

Quellen
Bauer/ Bezzel/ Fiedler (2005): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas, 2. Auflage
Rote Liste der gefährdeten Brutvogelarten Nordrhein-Westfalens, 5. Fassung Dez. 2008
Grüneberg, C., S.R. Sudmann, sowie J. Weiss, M. Jöbges, H. Königs, V. Laske, M.Schmitz & A. Skibbe (2013): Die Brutvögel Nordrhein-Westfalens. NWO & LANUV (Hrsg.), LWL-Museum für Naturkunde, Münster

Bundesamt für Naturschutz:
Artenschutzbestimmungen der Vogelschutzrichtlinie

Stand: November 2014


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