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Artenporträt Uferschwalbe

Riparia riparia

Uferschwalben sind die kleinste Schwalbenart. Sie sind typische Koloniebrüter. Sie brüten an steilen, unbewachsenen Wänden aus Lehm oder Sand. Bei uns finden sie diese fast ausschließlich in Kiesgruben. Doch auch dort wird es für sie schwieriger.

Uferschwalbe - Foto: Klemens Karkow

Uferschwalbe - Foto: Klemens Karkow

Der für die Gattung wie für die Art gleichlautende Teil des wissenschaftlichen Namens stammt vom lateinischen Wort ripa ab, was übersetzt Ufer heißt. Genauso wie der deutsche Name spiegelt es den Lebensraum der Uferschwalben wider. Auch die englische Bezeichnung „Sand Martin“ bezieht sich auf Nistplatz und Lebensweise dieser Art.


Kennzeichen

Die Uferschwalbe ist die kleinste heimische Schwalbenart. Ihr Gefieder ist auf der Oberseite stumpf grau bis erdbraun. Die Unterseite ist an Brust und Kehle weiß, durchzogen von einem braunen Brustband. Uferschwalben erscheinen mit ihren rund 12 Zentimetern Länge deutlich kleiner als Haussperlinge und wiegen um die 13 Gramm. Auch diese Art kommt auf ein Durchschnittsalter von nur zwei Jahren, was in den hohen Verlusten während des ersten Lebensjahres begründet liegt. Uferschwalben können aber ein Höchstalter von zehn Jahren erreichen.


Lebensweise

Uferschwalben vor Nisthöhlen - Foto: Hans-Werner Neumann/www.naturgucker.de

Uferschwalben vor Nisthöhlen - Foto: Hans-Werner Neumann/www.naturgucker.de

Uferschwalben sind typische Koloniebrüter. Für die Anlage ihrer Nistplätze benötigen sie steile, unbewachsene Wände aus Lehm oder Sand. Diesen Lebensraum haben die Tiere ursprünglich an den ausgewaschenen Ufern natürlicher Flüsse gefunden. In Zeiten begradigter und gebändigter Flüsse sind solche Abbruchkanten nur noch selten und höchstens als kurze Abschnitte zu finden. Bei uns siedeln die Uferschwalben daher fast ausschließlich in Kiesgruben, sofern sie dort solche Sand- oder Lehmwände finden. Hierzulande kommt die Uferschwalbe –aufgrund des Vorkommens solcher Ersatzlebensräume – fast nur in Lagen unterhalb von 150 Metern vor. In Dörfern und Städten begegnet man der Uferschwalbe höchstens auf dem Durchzug.

Das Nest der Uferschwalbe liegt am Ende einer 60 bis 90 Zentimeter langen Niströhre, die das Männchen nach der Rückkehr aus dem Winterquartier Mitte April bis Anfang Mai ausgräbt. Gerne werden vorhandene Bruthöhlen des Vorjahres ausgebessert und mit frischen Grashalmen, Federchen und Stroh ausgepolstert. Uferschwalben brüten bei uns ein bis zwei Mal pro Saison. Nach einer Brutdauer von etwa zwei Wochen. Schlüpfen vier bis sechs Junge. Sie werden gut drei Wochen in ihrem Höhlennest mit Fluginsekten gefüttert. Bei der Jagd auf Nahrung erkennt man sie an ihrem flatternden Zickzackkurs mit Steil und Sturzflügen, bei denen sie bis zu 50 km/h erreichen können.

Wie die anderen heimischen Schalbenarten auch gehören Uferschwalben zu den Langstreckenziehern. Sie sammeln sich ab Ende August und während des Septembers zum Aufbruch in die Überwinterungsgebiete. Diese liegen in den Savannen von West-, Zentral- oder Ostafrika, wo man sie häufig zusammen mit anderen Schwalben- und Seglerarten antrifft. Es gibt Berichte von regelrechten Massenansammlungen an afrikanischen Seen.


Gefährdung

Uferschwalbe - Foto: Thomas Schwarzbach/www.naturgucker.de

Uferschwalbe - Foto: Thomas Schwarzbach/www.naturgucker.de

Auf der Roten Liste für das Land Nordrhein-Westfalen wird die Uferschwalbe auf der so genannten Vorwarnliste geführt. Vom Verlust steiler Sand- oder Lehmwände als Brutlebensraum geht für die Uferschwalben die größte Gefährdung aus. Während durch den Flussausbau und die Begradigung ein Großteil aller natürlichen Lebensräume bereits verloren gegangen ist, ist die Uferschwalbe heute auf die Rücksicht des Menschen beim Kies- und Sandabbau angewiesen. Dort, wo durch Naturschutzprojekte an Flüssen die natürliche Dynamik zurückkehrt und Uferabbruchkanten entstehen, haben auch Arten wir Uferschwalben punktuell wieder eine Chance.

Ähnlich wie bei den Rauchschwalben wurden mit der Zerstörung von Schilfbeständen von Gewässern auch für diese Art wichtige Rastplätze vor und auf dem Zug vernichtet.

Naturschutz vor Ort: Uferschwalbenschutz in Monheim


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