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Vorlesen

Es haben auch viele Eltern mitgezogen

Praktischer Naturschutz mit Kindern in Bochum

Die Kindergruppe des NABU Bochum gehörte 1996 zu den ersten Preisträgern des Klingler-Preises. Auch heute noch unterhält der NABU-Stadtverband eine Kindergruppe. Anlässlich des Jubiläums haben wir Birgit Debus und Claus Sandke, die vor 25 Jahren die Kindergruppe geleitet und begleitet haben, getroffen.

NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

Hallo Birgit, hallo Claus! Vor fast 25 Jahren wurde die von euch geleitete Kindergruppe mit dem Hermann-Klingler-Jugendpreis ausgezeichnet. Wie war das damals?

Claus Sandke: Wir haben sehr gute Erinnerungen an die damalige Zeit. Es war toll, dass viele Kinder mitgemacht haben. Wir hatten eine ziemlich große Gruppe, zusammengesetzt aus Kindern von NABU-Familien und Schülerinnen und Schülern der Hellwegschule.
Birgit Debus: Und ganz wichtig: Es haben auch viele Eltern mitgezogen und es gab bei den Aktivitäten eine echte Zusammenarbeit mit den Erwachsenen. Das waren schon richtige, gemeinsame Projekte.
Claus Sandke: Es war eine altersgemischte Gruppe, das war schon etwas Besonderes – auch damals.

Wieviele Kinder waren denn im Schnitt in eurer Gruppe?

Birgit Debus: 20 Kinder waren das mindestens. Vor allem in den Zeiten als wir unsere Amphibien-Aktionen mit Eimer-Kontrollen durchgeführt haben.


NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

Womit habt ihr euch damals mit den Kindern beschäftigt, welche Aktionen gab es?

Claus Sandke: Das war damals ja noch die Zeit der großen Amphibienwanderungen im Ruhrgebiet. Mit Straßensperrungen und Fangzäunen. Kröten, Frösche und Molche mussten dann über die Straße gebracht werden.
Birgit Debus: Für die Aktivitäten rund um den Amphibienschutz haben wir ja dann auch den Klingler-Preis bekommen.
Claus Sandke: Daraus haben sich dann auch die großen Umbauten an einer Straße und die Sperrungen weiterer Straßen ergeben, wie wir sie heute im Stadtgebiet an mehreren Stellen kennen. Wer weiß, ob das sonst so gekommen wäre. Wir haben nebenbei ja auch über drei Jahre hinweg viele Daten über Tausende von wandernden Amphibien gesammelt bei den Aktionen. Das war ein echter Erfolg für den Artenschutz.
Birgit Debus: Ansonsten haben wir Gewässer untersucht, zum Beispiel in den Ruhrauen. Wir haben mit der Kindergruppe Exkursionen unternommen, zum Aquarius-Wassermuseum, aber auch weiter entfernte Ziele, etwa zu den arktischen Wildgänsen am Niederrhein bei der NABU-Naturschutzstation in Kranenburg. Toll waren auch unsere Insekten-Safaris an verschiedenen Stellen in Bochum.

Wir sind ja jetzt gerade auch hier zu Besuch bei einer Gruppenstunde der aktuellen NAJU-Wölfe. Gibt es offensichtliche Unterschiede zu den Aktivitäten vor 25 Jahren? Läuft es wie damals oder hat sich etwas geändert?

Birgit Debus: Die Einbindung der Eltern, die fehlt heute. Damals hatten wir wirklich ziemlich interessierte Eltern, die auch bei den Exkursionen mitgefahren sind oder zum Sommerfest kamen. Wir haben zum Beispiel für den NABU, also die Erwachsenen, die Weihnachtsfeier organisiert, wofür die Kinder vorher gebastelt und am Abend selbst Musik gemacht haben. Das ist heute gar nicht mehr der Fall.
Claus Sandke: Und durch die Ganztagsschulen ist es heute auch viel schwieriger Zeiten zu finden für außerschulische Aktivitäten wie der Besuch einer NAJU-Kindergruppe. Meist kann man erst spät starten und Im Winter wird´s dann meist schon dunkel. Da wird es schon schwierig etwas Passendes anzubieten. Gut ist aber, dass wir auch heute noch Betreuerinnen und Betreuer haben, aktuell sind es bei uns fünf. Sie führen das weiter, deshalb haben wir auch seit Anfang der 90er-Jahre - mit kleinen Unterbrechungen - eine Kindergruppe.


NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

Gibt es eine Aktion aus der Zeit des Jugendpreises, die euch ganz besonders in Erinnerung geblieben ist?

Claus Sandke: Die Amphibienaktionen waren schon sehr besonders und prägend. Das hat viel Zeit in Anspruch genommen – über sechs Wochen wurden Amphibien gesammelt, inklusive Vor- und Nachbereitung. Am Ende gab es immer ein kleines Fest. Wir haben auch die Krötenköniginnen und –könige geehrt, also diejenigen, die die meisten Tiere aus den Eimern sicher über die Straße gebracht haben. Wir reden da von bis zu 300 Tieren pro Tag.
Birgit Debus (nickt): Ja, auch die Feten haben allen Spaß gemacht.

Kindergruppe organisieren ohne Smartphone, wie lief das?

Claus Sandke, Birgit Debus: Das hat sogar gut funktioniert. Wir hatten natürlich auch eine Telefonliste, die bei Ausfall oder Änderung zum Einsatz kam. Ich glaube, es ging im Ergebnis fast besser. Wir mussten bei der Menge Kinder sogar die Warnwesten strategisch aufteilen, damit Anfang und Ende auf jeden Fall gut sichtbar waren.

Ihr habt ja zu manchen der heute erwachsenen Kinder noch Kontakt. Das ist bestimmt interessant. Hat euch die Zeit auch selbst geprägt? Habt ihr etwas mitgenommen, dass heute noch eine Rolle spielt?

Birgit Debus: Es sind vor allem die schönen Erinnerungen. Wir hatten ja schon anfangs um die fünfzehn Kinder. Als diese im Laufe der Zeit älter wurden, gab es auch Herausforderungen, weil sich ja auch die Interessen verschieben. Wenn dann der ein oder die andere abgesprungen sind, musste dann auch mal Ersatz gefunden werden, um die geplante Aktion noch durchführen zu können. Aber es hat so viel Spaß gemacht, dass ich auch heute noch immer ganz gerne mit Kindern etwas im Naturschutz oder zur Umweltbildung mache. Wir übernehmen hier beide immer noch als NABU einzelne Aktionen zum Spürnasenpass der Stadt Bochum, der offen ist für alle interessierten Kinder.
Claus Sandke: Wir hatten damals zwischendurch keine Kindergruppe als der altersbedingte Umbruch kam. Ich hoffe, dass das mit den jetzigen Kindern und Betreuerinnen besser gelingt.


NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

NABU Bochum - Foto: Norbert Kriener

Gibt es etwas, das ihr zukünftigen und heutigen Gruppenleiterinnen und –leitern mit auf den Weg geben könnt?

Birgit Debus: Na ja. Wir sind natürlich eine etwas andere Generation. Für uns stand damals noch stärker die Naturschutzarbeit selbst und auch die Einbindung in den Verein mehr im Vordergrund als heute. Heute gibt es mehr spielerische Elemente. Aber die Kinder sind heute ja auch ganz andere, ganz anders sozialisiert, mit andere Medien aufgewachsen. Da muss man das Alte nicht mehr drüberstülpen. (lacht). Das muss man einfach akzeptieren. Ich denke, die wissen schon, wie sie die Kinder packen können.
Claus Sandke: Auch bei den heutigen Unternehmungen erkenne ich auf jeden Fall einige interessante Aktionen. Heute gibt es ja auch viel mehr Info-Material, zum Teil auch schöneres. Wir hatten damals auch noch nicht das große Angebot im Internet zur Verfügung, da musste es mit Handzetteln gehen – darunter gab es auch schönes Material …
Birgit Debus: Wir haben nicht zuletzt deshalb auch viel praktisch draußen gemacht.
Claus Sandke: … Erlebter Frühling gab es ja damals auch schon. Ich persönlich fand das Material teilweise schöner als heute (lacht).

Herzlichen Dank für eure Zeit und diesen kleinen, sehr persönlichen Rückblick!

Das Interview führte Thorsten Wiegers


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