Klimaschutzgesetz für NRW
Landesregierung setzt bundesweit Maßstäbe beim Klimaschutz
Mit der Verabschiedung eines Landesklimaschutzgesetzes hat Nordrhein-Westfalen 2013 bundesweit Maßstäbe in der Klimaschutzpolitik gesetzt. Gemeinsam mit anderen Verbänden und Organisationen hatte sich der NABU für diese gesetzliche Regelung des Klimaschutzes stark gemacht. Verbindliche CO2-Reduktions-Ziele, Maßnahmen für mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung und der damit verbundene Ausbau der erneuerbaren Energien ebnen nun den Weg für eine zukunftsfähige Energiepolitik in NRW und schaffen Rechtssicherheit für Wirtschaft und Industrie. Mit der Einrichtung eines Klimaschutzrates und der Übernahme von Klimaschutzzielen in die Raumordnung wurden zudem wesentliche Forderungen des Naturschutzes in NRW erfüllt.
Nach wie vor ist der Anteil der Kohlekraftwerke am Strom-Mix in Nordrhein-Westfalen aber viel zu hoch. Nur wenn es gelingt mittelfristig ganz auf fossile Energieträger zu verzichten, kann es gelingen die Treibhausgasemissionen in NRW bis zum Jahr 2020 um mindestens 25 Prozent und bis zum Jahre 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren.
Chronik eines gesetzes
Wahlkampfaktionen zum KLimaschutzgesetz
Seit 2010 setzt sich der NABU NRW gemeinsam mit dem BUND, der Deutschen Umwelthilfe, Germanwatch und Campact für ein Klimaschutzgesetz ein. Noch ist das Gesetz nicht verabschiedet. Deshalb haben die Verbände im Wahlkampf nun erneut ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz von den Parteispitzen eingefordert. Mehr →
