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Landwirtschaft grüner machen

Forderungen zur NRW-Landtagswahl 2022

In NRW wird fast die Hälfte der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt, so dass sich allein daraus eine hohe Verantwortung der Landwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität ergibt. Obwohl die Landnutzung bis heute regional recht unterschiedlich ist und viele Aspekte differenziert betrachtet werden müssen, kam es insgesamt über Jahrzehnte zu einer massiven Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung und Verarmung der Strukturvielfalt und Biodiversität.


Landwirtschaft mit Key visual - Foto: Klemens Karkow

Foto: Klemens Karkow

Die ehemals kleinräumige Kulturlandschaft veränderte sich hin zu großen, einheitlich bewirtschafteten und daher monotonen Gebieten, in denen Brachen, Säume, Hecken und andere nicht genutzte Flächen in vielen Gegenden weitgehend fehlen. Diese intensive Bewirtschaftung mit wenigen Kulturarten führt zu einem Mangel an Lebensräumen, einem Rückgang von Vögeln, Insekten und anderen Tieren und Pflanzen und damit der biologischen Vielfalt insgesamt. Starke Düngung verdrängt Pflanzenarten nährstoffarmer Böden, großflächig werden Pestizide eingesetzt. Andernorts gehen mit der Nutzungsaufgabe ebenfalls Lebensräume der Agrarlandschaft und damit Biodiversität verloren und durch das fortschreitende Höfesterben fehlen Bewirtschaftende für die Landschaftspflege vor Ort. Nicht zuletzt gibt es beim Tierwohl sowie beim Schutz von Grundwasser und Boden starke Defizite – hier müssen aktuell die Versäumnisse vergangener Jahrzehnte aufgeholt werden.

Durch die Überschreitung der planetaren Grenzen stehen wir am Beginn einer dramatischen Biodiversitäts- und Klimakrise, deren Bewältigung eine grundlegende Transformation der Landnutzung erfordert. Eine Vielfalt fördernde, sozial gerechte Landwirtschaft muss noch sehr viel stärker gefördert werden als bisher, um im Sinne des Gemeinwohls Klima und Biodiversität zu schützen, Nährstoffkreisläufe zu schließen und für gesunde Lebensmittel, ein faires Einkommen und Wertschätzung für die Bewirtschaftenden zu sorgen. Schon heute zeigen sowohl der Ökolandbau als auch engagierte konventionelle Bäuerinnen und Bauern, dass es anders geht. Viele landwirtschaftliche Betriebe sind aktiv dabei, die Artenvielfalt zu fördern, Gewässer sauber zu halten und das Klima zu schützen.

Um den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen, brauchen die Bewirtschaftenden politische und gesellschaftliche Unterstützung. Zielführende Bemühungen aus der Landwirtschaft müssen aufgegriffen und Leistungen im Bereich Klima-, Umwelt- und Tierschutz sowie bei der Erhaltung von Biodiversität auskömmlich honoriert werden. Die Biodiversitätsstrategie für NRW definiert hier bereits konkrete Ziele und Maßnahmen. Diese müssen zeitnah und umfassend umgesetzt werden. Die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehende Kooperation von Landwirtschaft und Naturschutz, wie sie bei Vertragsnaturschutz und Agrarumweltmaßnahmen praktiziert wird, muss verstärkt, ausgeweitet und weiterentwickelt werden.

Der wirksamste Hebel für die dringend nötigen Veränderungen ist die EU-Agrarförderung, die das Land Nordrhein-Westfalen maximal in eine Landwirtschaft investieren sollte, die Vielfalt fördert. Dafür muss sich NRW auch auf Bundes- und EU-Ebene einsetzen.


Wir fordern:

  • die massive Stärkung einer naturverträglichen, kleinstrukturierten und bäuerlichen Landwirtschaft mit dem Ziel einer artenreichen Kulturlandschaft, die Lebensraum bietet für die typischen Arten der Feldflur und des Grünlands in allen Ausprägungen
  • eine zügige Steigerung der Anbaufläche im Ökolandbau auf mindestens 25 Prozent bis zum Jahr 2030 und auf 50 Prozent bis zum Jahr 2040
  • eine starke Ausweitung der Naturschutz-Förderprogramme durch finanzielle und personelle Aufstockung sowohl bei Beratung als auch Umsetzung, bei gleichzeitiger Reduzierung des Verwaltungsaufwands mit Fokus auf Umsetzung durch die Landwirtschaftsbetriebe, sowie eine naturschutzorientierte Betriebsberatung beispielsweise durch die Biologischen Stationen und spezielle Berater*innen der Landwirtschaftskammer
  • die Extensivierung der Tierhaltung durch flächengebundene Haltung mit maximal 2,5 Großvieheinheiten/Hektar und Förderung der Weidetierhaltung, z. B. mit einer Weidetierprämie
  • eine Vorbildfunktion des Landes NRW bei Beschaffungen und Einkäufen, mit Unterstützung nachhaltiger und ressourcenschonender Absatzmärkte und Aufklärungsarbeit über den Zusammenhang von Einkaufsverhalten und Naturschutz
  • eine Vorreiterfunktion des Landes NRW für den Erhalt der Artenvielfalt auf den landeseigenen Grünland- und Ackerflächen sowie Unterstützung/gesetzliche Verankerung zur Verpflichtung der Gemeinden bei entsprechenden Bemühungen auf kommunalen Flächen
  • den Einsatz des Landes NRW für Bundes- und EU-Regelungen im Sinne der hier aufgelisteten Forderungen, speziell bei der Förderung der kleinteiligen bäuerlichen Landwirtschaft, der Stärkung der 2. Säule der GAP, der Schaffung von Vorrangflächen für die Natur und der Reduktion des Dünge- und Pestizideinsatzes

Unsere Forderungen zur NRW-Landtagswahl 2022

3 MB - Handlungsprogramm Natur und Umwelt
 

mehr zur wahl

Landtag LTW Keyvisual - Foto:iStock/querbeet
Landtagswahl 2022

Die Landtagswahl ist wichtig für Natur und Umwelt: Die zukünftige Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat die Chance, bei der Klima und Biodiversitätskrise das Ruder herumzureißen – und so dramatische ökologische, soziale und finanzielle Folgen zu vermeiden. Mehr →

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