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Kohlmeise erobert ersten Platz zurück

Vorläufiges Endergebnis der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ | Auch mehr Erlenzeisige in NRW | Kranichsichtungen über dem Ruhrgebiet

Mehr als 12.000 Vogelfreunde zählten in NRW bisher über 300.000 Vögel. Die Kohlmeise holte sich den 1. Platz vom Haussperling zurück - dem bundesweiten Sieger. Sorgenkind bleibt der Grünfink. Der Erlenzeisig wurde auch landesweit häufiger gesichtet.

Kohlmeise im Schnee - Foto: Frank Derer

Kohlmeise im Schnee - Foto: Frank Derer

14. Januar 2016 - Die diesjährige NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ ist beendet. Bundesweit zählten bis jetzt 82.238 Vogelfreunde mehr als 2,2 Millionen Vögel. Allein in Nordrhein-Westfalen griffen am frühlingshaften Wochenende vom 8. bis 10. Januar über 12.000 Vogelfreunde zum Fernglas und meldeten mehr als 300.000 Vögel. Bundes- wie landesweit sind in diesem Winter Kohlmeise, Haussperling und Blaumeise die drei häufigsten Vogelarten in Gärten und Parks. Anders als auf Bundesebene – hier führt der Haussperling vor der Kohlmeise und der Blaumeise – konnte in Nordrhein-Westfalen die Kohlmeise den ersten Platz zurückerobern und den Haussperling auf Platz 2 verdrängen.

Grund dafür ist vermutlich die Tatsache, dass die Ballungsräume an Rhein und Ruhr nicht zu den Hochburgen des ansonsten überall zahlreich vertretenen Gesellen zählen. So wurden in Köln lediglich 2,5, in Düsseldorf 2,6 Spatzen pro Garten beobachtet. Das Ruhrgebiet zählt in weiten Teilen gar zu den spatzenärmsten Regionen der Republik. Während Dortmund noch auf 2,0 Spatzenmeldungen pro Garten kommt, sind Duisburg (1,8), Essen (1,5) und Gelsenkirchen (1,2) die bundesweiten Schlusslichter. Zum Vergleich: Mit durchschnittlich 8,1 Haussperlingen pro Garten ist Berlin unverändert die Spatzenhauptstadt Deutschlands.

„Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig reiche Strukturen wie alte Bäume, Sträucher, Stauden, heimische Pflanzen, offene Bodenstellen und ein ausreichendes Nistplatzangebot auch im Siedlungsbereich sind“, erklärte Joachim Kranz, Sprecher des Landesfachausschuss für Ornithologie und Vogelschutz. Wo dies der Fall sei, zöge es allerdings immer mehr Vogelarten aus der freien Landschaft in Dörfer und Städte. Beispiele hierfür seien neben dem Feldsperling, Ringeltauben, Rabenkrähen, Dohlen und dem Buntspecht auch der Stieglitz.


Erlenzeisig im Schnee - Foto: Frank Derer

Erlenzeisig im Schnee - Foto: Frank Derer

Bundesweit ist der Erlenzeisig der Shootingstar des Winters, weil er im Vergleich zum Vorjahr (damals Platz 22) nun Platz neun ergattert hat. Der kleine gelbgrüne Finkenvogel wurde 2016 somit in fast jedem fünften Garten gesichtet. Auch hierzulande konnten Erlenzeisige häufiger beobachtet werden, immerhin stieg die Zahl der Sichtung um 28 % gegenüber dem Vorjahr an. Allerdings kommt der Erlenzeisig damit landesweit nicht über Platz 27 hinaus. Grund für diese Zahlen ist eine so genannte Invasion aus dem Norden. Sie tritt ein, wenn die Zeisige in Skandinavien im Sommer besonders viele Junge aufgezogen haben, für die das Futterangebot dort im Winter nicht ausreicht“, so Kranz. Bereits ab Juli hatten Ornithologen verstärkten Zuzug von Erlenzeisigen beobachtet. Diese Invasion erreicht Nordrhein-Westfalen aber nur randlich.

Sorgenkind bleibt weiterhin der Grünfink, dessen Sichtungen erneut gesunken sind. Seit Beginn der Aktion zeigt der Vogel einen kontinuierlichen Abwärtstrend. Heute sei der Bestand bundesweit um rund 40 Prozent niedriger als noch vor wenigen Jahren. „Hauptgrund dafür ist vermutlich eine Infektion mit dem einzelligen Parasiten Trichomonas gallinae, die in den vergangenen Sommern in vielen Regionen zum auffälligen Grünfinkensterben geführt hat“, erklärt der NABU Vogel-Experte.

Der zwischenzeitliche Kälteeinbruch im Norden Deutschlands führte außerdem zu einer kleinen Kuriosität: Viele Kraniche, die zunächst versucht hatten, in Deutschland zu überwintern, machten sich dann doch noch auf den Weg in den warmen Südwesten und wurden dabei, obwohl keinesfalls typische Gartenvögel, über vielen Gärten ziehend beobachtet. Auf der Deutschlandkarte der Wintervögel bilden sich daher ganz deutlich die beiden Hauptflugrouten der Kraniche ab: von der Ostsee über das Ruhrgebiet und von Berlin via Hessen bis ins Saarland.

Das endgültige Ergebnis der „Stunde der Wintervögel“ steht Ende Januar fest. Vom 13. bis 15. Mai findet wieder die Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ statt, bei der die Brutvögel in Gärten und Parks im Mittelpunkt stehen.

Für Rückfragen:
Joachim Kranz, Sprecher des LFA Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW, mobil: 0176 – 23604848, E-Mail: jo.kranz@gmx.de


ergebnisse im Detail

Ergebnisse NRW
Ergebnisse der „Stunde der Wintervögel“

Die ersten Wintervogelzählungen fanden 2009 und 2010 in Bayern statt. Seit 2011 zählen NABU und LBV gemeinsam bundesweit den Wintervogelbestand unserer Gärten. Hier können Sie alle Ergebnisse der letzten Jahre auf Landes- wie Kreisebene im Detail recherchieren. Mehr →

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