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Zeitzeuge - Claus Mayr

Vorsitzender des NABU-Stadtverbandes Aachen

Es ist der 6. März 2023 und der NABU-Stadtverband Aachen veranstaltet seine Jahreshauptversammlung. Für Claus Mayr ist es ein besonderer Tag, denn nach 35 Jahren gibt er den Vorsitz des Vereins ab.

v.l.n.r: Bernhard Kamp, Dr. Heide Naderer, Claus Mayr, Dr. Manfred Aletsee - Foto: Ulrich Schwenk

v.l.n.r: Bernhard Kamp, Dr. Heide Naderer, Claus Mayr, Dr. Manfred Aletsee - Foto: Ulrich Schwenk

Was aber dann geschah, ahnte er nicht: Dr. Heide Naderer und Bernhard Kamp waren zugegen und hatten noch eine Kleinigkeit im Gepäck. So durfte Claus Mayr, sichtlich ergriffen, die höchste Ehrung eines Ehrenamtlers des NABU entgegennehmen, die Ehrennadel in Gold des NABU.

Was bisher geschah: Schon in seiner Schulzeit erwachte in ihm das Interesse für die Natur. So prägte das Engagement seines Schwagers für den Orchideenschutz seine Jugend. Sein Interesse am Naturschutz vertiefte Claus Mayr im Gymnasium durch den Aufbau einer Foto-AG und die Mitarbeit in der Schülerzeitungsredaktion. Durch einen Artikel von Gerhard Moll über den Steinkauz motiviert, trat Claus Mayr schon 1978 in den DBV ein. Während seines Studiums (u.a. Biologie, Ökologie) an der RWTH Aachen gründet er mit anderen Studenten die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz. Als Mitglied der Gesellschaft Rheinischer Ornithologen (heute NWO) und der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) folgten Tätigkeiten bis hin zu den Arbeiten zum Vogel des Jahres 2001. Parallel war Claus Mayr bereits in Naturschutzverbänden aktiv. Zunächst als Schriftführer im DBV-Bezirksverband Aachen-Düren und danach, in Anpassung der regionalen Strukturen, im neu gegründeten DBV-Kreisverband Aachen. Auch diese Struktur erwies sich als zu groß, um den 1988 in Kraft getretenen Landschaftsplan der kreisfreien Stadt Aachen aktiv zu unterstützen. Somit gründeten einige Mitglieder des Kreisverbandes um Claus Mayr und Herbert Fleu am 1. Juli 1988 den eigenständigen DBV-Stadtverband Aachen, zu dessen Vorsitzenden Claus Mayr gewählt wurde.

In der Folge erwarb der NABU Flächen zur Unterstützung der Ausweisung des Naturschutzgebietes im Indetal, sowie weitere Flächen und Obstwiesen. 2006 wurde dann die NABU-Naturschutzstation Aachen gegründet. Die Naturschutzstation betreut inzwischen mehr als 100 ha Land und leitet mehrere grenzüberschreitende Naturschutzprojekte (Interreg, LIFE).

Auch außerhalb von Aachen ist Claus Mayr aktiv, so beriet er die NABU-Bundesgeschäftsstelle (damals in Bonn) ab 1989 bezüglich der Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland. Es folgte 1992 die hauptamtliche Arbeit als Referent für Naturschutz/biologische Vielfalt, die unter anderem einen Vergleich der „Important BirdAreas“ mit den offiziell gemeldeten EU-Vogelschutzgebieten hervorbrachte. Dies führte zum ersten Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen unzureichender Ausweisung und Schutz von EU-Vogelschutzgebieten. Es folgte ein weiteres sowie ein Verfahren und EuGH-Urteil im Jahr 2001 zur unzureichenden Meldung von Gebieten nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie folgte, die zur massiven Ausweitung der Schutzgebietskulisse der Natura-2000-Gebiete in Deutschland führte. Große Bedeutung für den gesamten NABU hatte auch 1996 die Vereinbarung mit Eric Blencowe, dem 1. Generalsekretär von „Eurobats“ (eines der Regionalabkommen im Rahmen der Bonner Konvention, CMS), dass der NABU in Deutschland federführend die Koordination für die jährliche „European Bat Night“ (heute „International Bat Night“ übernimmt.

Im Sommer 2004 wurde Claus Mayr stellvertretender Leiter des Fachbereichs Naturschutz und Umweltpolitik in der NABU-Bundesgeschäftsstelle. 2004/2005 koordinierte er die Mitarbeit des NABU an der deutschen Strategie zur Umsetzung der Konvention über die biologische Vielfalt, die 2007 von der Bundesregierung verabschiedet wurde. Im Sommer 2007 gab es einen Dienstsitzumzug nach Brüssel in die European Division von BirdLife International, als Direktor Europapolitik des NABU. Auch in NRW war Claus Mayr umtriebig, u.a. seit 1988 als Mitglied des Hauptausschusses des NABU-Landesverbandes NRW (heute Landesrat) und ab 2003 als stellvertretender Vorsitzender der NABU-Stiftung Naturerbe NRW. Zudem vertrat er den NABU NRW einige Jahre in der Nationalpark-Arbeitsgruppe zum Aufbau des Nationalparks Eifel. Natürlich ist das nicht genug, nein, da sind ja noch die AKWs in Belgien und die Ausbaupläne für den Flughafen in Lüttich, von dem immer mehr Maschinen in geringer Höhe über dem – unzureichend gegen Flugzeugabstürze gesicherten – AKW Tihange an- und abfliegen. Auch diese Themen hat Claus Mayr leidenschaftlich bedient.

Bei all den Aktivitäten war und ist Claus Mayr eng mit dem NABU-Stadtverband Aachen verbunden. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der 4.000 Mitglieder starke Verein sich thematisch breit aufgestellt hat. Jederzeit hat er MitgliederInnen in ihren Interessen bestärkt, ihre Ideen zu verwirklichen. Bereits früh im Bestehen des Vereins hat er dafür gesorgt, dass die Ausrichtung des Vereins möglichst vielfältig Flora und Fauna abdeckt. Auch die Schärfung des politischen Verständnisses war ihm immer ein Anliegen: „Schreibt Leserbriefe und an Eure Abgeordneten!“ dieser Aufruf an die Aktiven dufte auf keiner Aktivensitzung fehlen. Auch war es maßgeblich Claus Mayr, der dafür gesorgt hat, dass der NABU-Stadtverband in verschiedenen Gremien wie dem „Runden Tisch Klimanotstand“ in Aachen vertreten ist.

Neben der Unterstützung von mehreren Umweltbildungsprojekten, gehört auch der Abschluss eines Kooperationsvertrags für das „Floriansdorf“ mit der Feuerwehr Aachen zu den Highlights der letzten Jahre. Die Krönung ist wohl der Kauf des Freyenter Waldes im Süden von Aachen. Mit Hilfe der NRW-Stiftung war es möglich, ein etwa 60 Hektar großes Waldstück im Süden Aachens zum Zweck der Waldwildnis-Entwicklung zu erwerben und aus der forstlichen Nutzung zu nehmen.

Claus Mayr hat viel bewegt und hinterlässt Bewegung in uns, nicht nur in Aachen.

(Ulrich Schwenk - Mai 2023)


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