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Zeitzeuge - Dr. Hans Scholten

Ehemals Präsident des Deutschen Bundes für Vogelschutz

Die Gründe für meinen Einsatz im DBV waren Liebe zur Natur und Interesse an der Vogelwelt. Dass ich trotz meiner Neigung zur Ornithologie Jurist wurde, lag wohl daran, dass meine zwei älteren Brüder Rechtsanwälte waren.

Dr. Hans Scholten - Foto: Privat

Dr. Hans Scholten - Foto: Privat

Anlass zum Eintritt in den DBV war die Auskiesung eines Altrheins in der Rheinaue in Wesel fast vor meiner Haustür. Mir wurde klar, dass nur eine mächtige Bewegung so etwas verhindern könnte. Der DBV schien mir die geeignete Plattform zu sein. Schnell fand ich Freunde, die der gleichen Ansicht waren (Jochen Flasbarth, Dr. Hermann Klingler). Schnell wuchs auch ein Verband heran, der schon nach zwei Jahren am Niederrhein 3.000 Mitglieder zählte.

1976 wurde ich zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Wesel gewählt, 1978 in Essen zum Vorsitzenden des DBV Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. 1980 wurde der DBV nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz offiziell anerkannt und war künftig bei der Aufstellung aller Landschaftspläne und Planfeststellungsverfahren, die mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden waren, zu beteiligen. Auf dem Naturschutztag in Wesel 1980 legte Ministerpräsident Johannes Rau ein flammendes Bekenntnis zum Natur- und Umweltschutz ab und sagte die finanzielle Unterstützung eines in Essen einzurichtenden Landesbüros zu, das die Verwaltungsaufgaben übernehmen sollte, die bei der Abwicklung der Aufgaben der Kreis-/Stadtverbände im Rahmen der § 29-Beteiligung anfallen. Das Büro wurde kurz darauf gegründet und in der Vogelschutzwarte Essen angesiedelt.

Im Mai 1980 hatte der Präsident des Lippeverbandes zu einer Kahnfahrt auf der Lippe eingeladen. Es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung, als die frisch mit Basaltsteinen reparierten Abbruchkanten am Ufer voller Stolz vorgestellt wurden. Diese bei Hochwasser entstandenen Ausspülungen eignen sich hervorragend als Nistplätze für Eisvogel und Uferschwalbe. Die Auseinandersetzung artete in einen Pressekrieg aus, an dessen Ende die von Umweltminister Bäumer erlassenen Richtlinien über naturnahen Gewässerausbau standen, mit denen der Unfug der Befestigung der natürlichen Flussufer beendet wurde.

Die Bundesvertreterversammlung 1980 in Gießen war ein Meilenstein in der Geschichte des DBV. Der DBV NRW stellte den Antrag, den Satzungszweck des DBV über den Vogelschutz hinaus auf den Schutz der gesamten Natur zu erweitern. Die Versammlung beauftragte mich, möglichst bis zum Nachmittag einen Entwurf vorzulegen. Der wurde einstimmig verabschiedet und „Gießener Programm“ getauft. Seit diesem Augenblick war der DBV ein Umweltschutzverband.


Uferschwalbe - sie nutzt die Abgrabungen in der Aue des Niederrheins als wertvolle Sekundärbiotope. - Foto: Klemens Karkow

Uferschwalbe - sie nutzt die Abgrabungen in der Aue des Niederrheins als wertvolle Sekundärbiotope. - Foto: Klemens Karkow

Im Juni 1980 kam es zum ersten Treffen der „Viererbande“ (Vorsitzende von DBV, BUND, Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt LNU und Umweltminister Nordrhein-Westfalen) im Landesbüro in Essen. Das Treffen fand von diesem Zeitpunkt an monatlich statt. Hier wurde auch der Gedanke geboren, die von vielen Kreis-/Stadtverbänden gewünschte Naturschutzakademie als Abteilung der Landesanstalt für Ökologie (LÖLF) in Recklinghausen anzugliedern. Der Umweltminister vollzog alsbald diesen Schritt. Seitdem nahm der Präsident der LÖLF an den Treffen teil. Man war nun eine „Fünferbande“.

Auf der Jahreshauptversammlung des DBV Bundesverbandes in Frankfurt 1984 wurde ich zum Präsidenten gewählt. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Bundesgeschäftsstelle an den Regierungssitz Bonn zu verlegen. Zu den monatlichen Sitzungen des Landesvorstandes kamen nun die zweimonatlichen Sitzungen des Bundesvorstandes. Das bedeutete allerhand Arbeit, und ich hatte ja auch noch meinen Beruf als Ministerialrat in Düsseldorf. Aber: Ich hatte auf Landes- und Bundesebene tüchtige Mitstreiter. Und: Es machte mir Freude.

Zahlreiche Menschen haben sich um den Naturschutz verdient gemacht, und es bedeutet mir viel, sie zu kennen und mit ihnen zusammengearbeitet zu haben. Stellvertretend für unzählige weitere seien hier zwei genannt: Dr. Hermann Klingler, Vorsitzender des Kreisverbandes Wesel nach seiner Gründung, ein Arzt, ein Naturschutz-Urgestein, ein Kämpfer. Jochen Flasbarth, erst Bundesjugendvorsitzender, danach NABU-Präsident, Präsident des Umweltbundesamtes und Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Auch aus Politik und Verwaltung hat der DBV viel Unterstützung erfahren. Was Landesumweltminister Matthiesen für den DBV tat, war häufig eine Begleiterscheinung seines Einsatzes für den Naturschutz, oft getrieben durch Beschlüsse der Fünferbande, in der er sich meistens durch seinen hochgeschätzten Abteilungsleiter Neiss vertreten ließ. Vielleicht gebührt Thomas Neiss das größte Verdienst: Er hat eigentlich alles umgesetzt, was wir vom MURL erwarteten, alles, was wir draußen in der Landschaft an Erfolgen für die Natur erwarteten.


Man kann die Erfolge im Naturschutz heute wohl nur beurteilen, wenn man die früheren Verhältnisse gekannt hat.

Dr. Hans Scholten

Insektizide und Herbizide waren nicht verboten, die Landwirtschaft konnte machen, was sie wollte. Bauten im Außenbereich waren kaum Grenzen gesetzt, der Anteil der Naturschutzgebiete betrug 1 %, die Flüsse waren vergiftet, die Luft zwischen Dinslaken und Köln, Moers und Hamm war eine Wolke von Industrieabgasen. Auf der DBV Landesvertreterversammlung in Hamm 1986 fassten die Delegierten ihr Ziel wie folgt zusammen: sauberer Boden, sauberes Wasser, saubere Luft und Naturschutz auf jedem Quadratmeter des Landes. Was wir in Hamm beschlossen, gilt heute im ganzen Lande, ja in der ganzen Welt, wird allerdings kaum befolgt. Vieles ist erreicht worden, aber wir werden wohl immer dafür kämpfen müssen.

(Februar 2012)


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