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Vorlesen

Der Mink

Neovison vison

Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitete sich die ursprünglich aus Nordamerika stammende Marderart in Europa nachdem einige Zuchtminke aus Pelztierfarmen entkamen. Minke halten sich bevorzugt im Uferbereich stehender und fließender Gewässer auf.

Mink auf Rasen

Mink - Foto: Carsten Pusch

Schutzstatus
International
Der Mink genießt keinen internationalen Schutzstatus.

National
Auch in der Bundesrepublik Deutschland genießt die Beutegreiferart keinen Schutzstatus.

Rote Liste BRD (2009): ungefährdet (Neozoe)
Rote Liste NRW (2011): Daten unzureichend (Neozoe)

Jagdrecht
Bundesjagdgesetz
Minke unterliegen nicht dem Bundesjagdrecht.

Landesjagdgesetz
Mit Inkrafttreten des novellierten Landesjagdgesetzes im Mai 2015 fallen Minke gemäß § 2 neuerdings unter das Jagdrecht in NRW. Nach § 1 Landesjagdzeiten-VO dürfen sie vom 16. Oktober bis zum 28. Februar bejagt werden.

Jagdstrecke in NRW
2015/2016: 4 (davon Fallwild: 0)
2016/2017: 12 (davon Fallwild: 9)
2017/2018: 4 (davon Fallwild: 3)

Bestand in NRW
Bisher existiert in NRW keine etablierte Population. Lediglich vereinzelt konnte man in den letzten Jahren Minke nachweisen. Die jüngsten Funde stammen aus der Heubachniederung (Juni 2012), aus Büren sowie von den Borkenbergen bei Haltern am See. Man geht jedoch davon aus, dass der Bestand langfristig deutlich zunehmen wird.


NABU-Position zur Landesjagdgesetznovelle 2018
Waschbär, Marderhund und Mink gelten als unerwünschte Neubürger, doch entgegen aller Befürchtungen fügen sie sich bei uns zumeist ohne dramatische Folgen in die Ökosysteme ein. Der NABU fordert, deshalb Waschbär, Marderhund und Mink wieder aus dem Jagdrecht zu streichen. Die Jagd auf sie erfolgt weitgehend in tierschutzwidrigen Fallen, es besteht kein konsumtives Interesse und die in Jagdkreisen oft behaupteten "Schäden" an Niederwild oder Jungvögeln selbst in Bundesländern mit wesentlich höheren Beständen konnten bisher nicht schlüssig nachgewiesen werden. Zudem stellt der NABU ein Zurückdrängen der Art durch Bejagung in Zweifel: Studien an Prädatoren (Beutegreifer) haben gezeigt, dass eine intensive Bejagung die Reproduktion und Ausbreitungsgeschwindigkeit eher verstärkt.
Dennoch kann es im Einzelfall notwendig sein, Prädatoren wie den Mink zu managen, um gefährdete Arten zu schützen. Der Mink wird verdächtigt, für den Rückgang des europäischen Nerzes mitverantwortlich zu sein oder zumindest eine Rückbesiedlung durch den europäischen Nerz zu verhindern, da der Mink konkurrenzstärker ist. Die Jagd auf Prädatoren im Rahmen einer gesetzlichen Jagdzeit ist allerdings nicht damit zu rechtfertigen, dass eine bestimmte Art zu den Beutegreifern zählt und zu ihrer Beute potenziell auch eine gefährdete Wildart gehört.
Des Weiteren ist es rechtlich unzulässig, die Ausbreitung von Neozoen über das Landesjagdgesetz zu regulieren, da hier formal die Hegeverpflichtung für alle jagdbaren Arten gilt. Das Ziel, den Bestand nichtheimischer Arten zu beschränken und damit die heimische Fauna zu schützen, ist typischerweise Aufgabe des Artenschutzrechts.
Zudem besteht beim Amerikanischen Nerz Verwechselungsgefahr mit dunkeln Exemplaren des heimischen Iltisses.

Kurzporträt
Verbreitung und Lebensraum
Ursprünglich waren Minke auf dem nordamerikanischen Kontinent beheimatet. Im Laufe der 1920er Jahre entstanden in Europa zahlreiche Pelztierfarmen, auf denen Minke gezüchtet wurden. Nach Gehegeausbrüchen konnte die Marderart schließlich in der Natur Fuß fassen. Heutzutage besiedeln Minke die meisten Küstenregionen entlang der Ostsee sowie weite Teile des nördlichen Mitteleuropas (z. B. Norddeutschland, Beneluxstaaten). In Nordrhein-Westfalen gibt es bisher nur vereinzelte Nachweise.
Minke leben dort, wo es sumpfig ist und Wasserquellen schnell erreichbar sind. Ihre Lebensweise bezeichnet man daher als ‚semiaquatisch‘. Die Ränder schilfreicher Seen und beispielsweise Flussufer bieten ihnen somit optimale Lebensbedingungen.

Beschreibung
Der Mink, auch amerikanischer Nerz genannt, gehört zur Familie der Marderartigen und wird meist nicht älter als 7 Jahre. Lebt er unter komfortablen Umständen in Gefangenschaft, kann er sogar ein Alter von bis zu 18 Jahren erreichen. Männliche Tiere wiegen zwischen 400 g und 1.500 g. Von Kopf bis Rumpfende messen sie 34 bis 46,5 cm, ihre Schwanzlänge variiert zwischen 14,5 und 20 cm. Grundsätzlich gilt, dass Weibchen erheblich leichter und kleiner sind als Männchen. In den meisten Fällen weisen Minke einen weißen Kinn- und Kehlfleck auf. Auf den ersten Blick kann man den Mink (amerikanischen Nerz) leicht mit dem europäischen Nerz verwechseln. Beide Arten lassen sich jedoch anhand eines Kriteriums in der Regel zuverlässig voneinander unterscheiden: Europäische Nerze haben im Gegensatz zu Minken weiße Oberlippen.
Die fast ausschließlich dämmerungs- und nachtaktiven Beutegreifer errichten ihre Baue immer in Ufernähe. Oftmals bewohnen Minke auch Bisambaue. Im Zeitraum von März bis April paaren sich Minke. Nach ungefähr 40-65 Tagen Tragzeit gebären die Weibchen zwischen einem und zehn Jungen.

Nahrung
Auf dem Speiseplan des Minks stehen kleinere Wassertiere wie zum Beispiel Fische, Amphibien und Kleinsäuger. Er erbeutet aber auch Jungvögel und Eier.

Quellen
Online-Atlas der Säugetiere Nordrhein-Westfalens, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 2018
Rote Liste der Säugetiere in NRW, LANUV, 2011
Kleinekuhle, Jens (2007): Raubsäuger – Europäischer Nerz und Mink, mit Kay Fuhrmann, Waidmann 14: 38-40.

Stand: Januar 2019


nabu-Positionspapier zur jagd

Rothirsch - Foto: Frank Derer
Jagd auf ein Dutzend Arten beschränken

In seinem Positionspapier bekennt sich der NABU ausdrücklich zu einer naturverträglichen Jagd – vorausgesetzt, sie entspricht den Kriterien der Nachhaltigkeit und den ethischen Prinzipien. So muss das erlegte Tier zum Beispiel sinnvoll genutzt werden. Mehr →

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