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Das Landkärtchen

Araschnia levana

Bevorzugte Lebensräume der Landkärtchen sind feuchte Hochstaudenfluren mit Brennnesseln. Sie finden diese beispielsweise in lichten Wäldern, an Waldrändern und Übergangsmooren. Bei dieser Art kommen zwei sehr unterschiedliche Generationen vor.

Landkärtchen Frühjahrsform - Foto: Birgit Emig/www.naturgucker.de

Landkärtchen der Frühjahrsform - Foto: Birgit Emig/www.naturgucker.de

Namen und Verwandtschaft
Wissenschaftlich: Araschnia levana Türkisch: Sezonu Isırgan Kelebeği ; Englisch: Map Butterfly
Verwandtschaft: Familie Eigentliche Edelfalter (Fleckenfalter) (Nymphalidae (Nymphalinae)); Ordnung Schmetterlinge (Lepidoptera)

Beschreibung
Beim Landkärtchen kommen zwei sich äußerlich sehr stark unterscheidende Generationen pro Jahr vor: die Sommer- und die Frühjahrsgeneration. Aufgrund dieser Tatsache ist früher angenommen worden, dass es sich um zwei unterschiedliche Arten handelt. Hervorgerufen wird dieses stark unterschiedliche Aussehen - Saisondimorphismus genannt - durch die Tageslänge während der Entwicklung der Raupen.

Auf der Oberseite sind die Flügel der Frühjahrsgeneration des Landkärtchens bräunlichrot bis orange gefärbt. Darauf befinden sich einige schwarze Flecken sowie in der Nähe der Spitzen der Vorderflügel einige weiße Flecken. Ferner tragen die Tiere vor dem Rand der Flügel, also in der sogenannten Submarginalregion, ein Band aus kleinen, bläulich-weißlichen Flecken.

Bei der Sommergeneration des Landkärtchens ist die Grundfärbung der Oberseite der Flügel schwarzbraun bis braun. Mitunter schimmern die Flügeloberseiten auch blauschwarz. Charakteristisch für die Tiere ist ein cremefarbenes, unterbrochenes Band auf den Hinterflügeln. Es setzt sich auf den Vorderflügeln fort und besteht dort aus mehreren ebenfalls cremefarbenen Flecken. Darüber hinaus gibt es einige weitere ebenso gefärbte Flecken auf den Vorderflügeln, die jedoch kleiner sind als die Flecken des Bandes. Oft sind diese kleinen Flecken eher Striche. Auf den Vorderflügeln gibt es außerdem einige schmale Bereiche, die orange gefärbt sind; sie befinden sich am Rand der Vorderflügel sowie in der äußeren Hälfte der Hinterflügel.

Relativ dunkel rotbraun ist die Grundfärbung der Flügelunterseiten beider Varianten. Die Flügeladern sind hell und stehen in starkem Kontrast zur Grundfarbe. Bei vielen Individuen befindet sich ein helles bis weißes Band etwa mittig auf der Unterseite der Flügel, darüber hinaus gibt es einige dunkelbraune bis schwarze sowie weiße Bereiche.

Die Raupen des Landkärtchens sind schwarz. Auf ihrem Körper befinden sich an jedem Segment verzweigte Dornen. Auf der schwarzen Grundfarbe tragen die Larven feine, weiße Flecken und sie haben unterbrochene, gelblichweiße Streifen an den Flanken und auf dem Rücken. Gelblichbraun sind die Bauchbeine gefärbt, die restlichen Beine sind schwarz. Von anderen ähnlich aussehenden Edelfalterraupen lassen sich die Larven des Landkärtchens anhand eines Dornenpaars auf dem Kopf unterscheiden, das jedoch erst ab dem zweiten Larvenstadium (L2) in Erscheinung tritt.

Achtung: Bei flüchtiger Betrachtung kann es zu einer Verwechslung der Sommergeneration des Landkärtchens mit dem Kleinen Eisvogel (Limenitis camilla) kommen. Jedoch ist diese Art deutlich größer als das Landkärtchen und die Flügelzeichnung unterscheidet sich.

Maße
Flügelspannweite der Männchen maximal 38 mm, Flügelspannweite der Weibchen maximal 43 mm; Raupenlänge bis zu 25 mm.


Landkärtchen Sommerform - Foto: Antje Michelt/www.naturgucker.de

Landkärtchen der Sommerform - Foto: Antje Michelt/www.naturgucker.de

Lebensraum
Bevorzugte Lebensräume der Landkärtchen sind feuchte Hochstaudenfluren mit Brennnesseln. Sie finden diese beispielsweise in lichten Wäldern, an Waldrändern und Übergangsmooren.

Beobachtungszeit
Das Landkärtchen fliegt in Mitteleuropa jährlich in zwei Generationen: Die erwachsenen Falter der Frühjahrsgeneration kann man in Deutschland, Österreich und der Schweiz von April bis Juni beobachten. Raupen der ersten Generation lassen sich im Mai und Juni antreffen. Falter der Sommergeneration fliegen im Juli und August. Raupen der zweiten Generation lassen sich im August und September antreffen

Bei dieser Schmetterlingsart erfolgt die Überwinterung als Puppe. Hierbei verpuppen sich die Raupen, die aus der Fortpflanzung der Sommergeneration hervorgehen.

Verbreitung
Das Landkärtchen hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet, das von Spanien über Mittel- und Nordeuropa durch Mittelasien bis nach Korea und Japan reicht. Anzutreffen sind die Tiere sowohl im Flach- als auch im Hügelland, wobei sie allerdings die tiefen Lagen bevorzugen. Nur selten sind die Tiere höher als 1 000 m über dem Meeresspiegel zu finden.

Sonstiges
Die Große Brennnessel (Urtica dioica) ist für die Raupen des Landkärtchens die wichtigste Futterpflanze.

Ein weiterer gebräuchlicher Name für diese Schmetterlingsart lautet Landkärtchenfalter.

Links
Bilder bei naturgucker.de
Beobachtungen bei naturgucker.de


Text: naturgucker.de


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